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Obduktionsergebnisse zeigen 12-jähriger Junge ist nicht allein an der Corona-Impfung gestorben

Obduktionsergebnisse zeigen: 12-jähriger Junge ist nicht allein an der Corona-Impfung gestorben
© diy13 / Shutterstock
Ein zwölfjähriger Junge starb vor wenigen Tagen, kurz nachdem er seine Corona-Zweitimpfung mit Biontech/Pfizer erhalten hatte. Jetzt steht fest: Die Impfung ist nicht als "alleiniger Auslöser zu sehen".

Am 3. November 2021 gab der Landkreis Cuxhaven bekannt, dass ein zwölfjähriger Junge zwei Tage nach seiner zweiten Corona-Impfung verstorben ist, nachdem bereits Gerüchte in den sozialen Medien kursierten.

In einem vorläufigen Obduktionsbericht des Rechtsmedizinischen Institutes am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sahen Experten es zunächst als wahrscheinlich an, dass der Tod des Kindes auf die Impfung zurückzuführen sei. Der vollständige Obduktionsbericht inklusive einer feingeweblichen Untersuchung liegt erst jetzt – Tage nach der dem Tod des Jungen – dem Paul-Ehrlich-Institut vor.

Jetzt steht fest: Bei dem Zwölfjährigen war nicht allein die Corona-Impfung Auslöser des Todes

In einer Pressemitteilung des Landkreises Cuxhaven heißt es: Das abschließende Ergebnis der "in Auftrag gegebenen Obduktion liegt dem Paul-Ehrlich-Institut vor, welches nun dazu Stellung genommen hat. Laut dieser Stellungnahme bestand bei dem Jugendlichen eine besonders schwere, impfunabhängige Vorerkrankung des Herzens."

Und weiter: "Unter Berücksichtigung der umfangreichen medizinischen Befunde ist die Impfung nicht als alleiniger Auslöser des tödlichen Ausgangs zu sehen."

"Auch wenn die endgültige Bewertung des Obduktionsergebnis des Kindes nun vorliegt, bleibt für die Familie und Angehörigen der tragische Verlust Ihres Kindes, der unendlich schmerzhaft ist und uns alle tief berührt. Ihnen gehört unser vollstes Mitgefühl", so der Landrat.

Verwendete Quelle: Pressemitteilung Landkreis Cuxhaven, zeit.de

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Eltern.de erschienen.

slr

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