Psychologin verrät Homeoffice-Fehler – den wir alle machen

Das Coronavirus hat die Bevölkerung ins Homeoffice versetzt. Da lauert ein beliebter Fehler, wie eine Psychologin jetzt erklärt.

Und plötzlich ist es möglich: Die Coronakrise hat Menschen deutschlandweit ins Homeoffice katapultiert. Selbst Branchen, die sich bisher gegen die Arbeit von zu Hause sträubten, schicken ihre Mitarbeiter in die eigenen vier Wände.

Die neue und vor allem rasante Umstellung bringt nicht nur technische Hürden mit sich. Denn manchmal stehen sich Arbeiter dann doch selbst im Weg, ohne es zu merken. Die Situation ist ungewohnt – und birgt am Anfang eine Menge Stolpersteine.

Denn während man plötzlich in Jogginghose mit Müslischale auf dem Schoß vor dem Laptop sitzt, mag man das neue Homeoffice zunächst begrüßen. Nach einiger Zeit stellt sich jedoch ein mulmiges Gefühl ein, das schwer zu fassen ist. Manche spüren eine gewisse Antriebslosigkeit, andere haben das Gefühl, die Arbeit weit über den Feierabend hinaus mit ins Bett zu nehmen. 

Der Top-Fehler im Homeoffice zu Corona-Zeiten

Das liegt in vielen Fällen an einem kleinen Fehler, wie uns die Psychologin Lara F. verrät: Essen am Arbeitsplatz. Ups. Da bleibt uns doch gleich das krümelnde Käsebrot im Hals stecken. Ist das nicht der schönste Part am Homeoffice – zwischendurch den Kühlschrank zu plündern, wann immer einem danach ist? Falsch! Tatsächlich versteckt sich darin ein grundlegendes Problem. Die Regel Nummer eins lautet nach Psychologenrat nämlich:

Das Wichtigste ist, dass man seine Tagesstruktur behält: Dass man sich feste Zeiten setzt. Dass man, auch wenn man im Home Office ist, Arbeits- und Privatleben trennt.

Und wie kann diese Trennung konkret aussehen?

Indem man sich vielleicht doch ein Büro einrichtet, in dem man möglichst nicht isst, sondern Privatleben und Essen in einem anderen Raum macht.

Video: "Freude schöner Götterfunken": Deutschland singt gegen Corona-Blues

Na, wer fühlt sich noch ertappt? Der Grund für die Trennung ist eigentlich ganz einleuchtend: Nur so behält man für sich einen strukturierten Tag – der ist für Erwachsene nämlich genauso wichtig wie für Kinder – lässt sich nicht gehen und versinkt nicht im Quarantäne-Blues. Auch die Gefahr, im Homeoffice deutlich mehr zu arbeiten und Pausen auszulassen, wird durch die strikte Trennung von Essen und Arbeiten verringert. Denn spätestens der Hunger hält uns dann eben doch von Unmengen an Überstunden ab …

Wir haben uns in der Redaktion übrigens auch ausgetauscht – und das sind unsere Tipps gegen das Corona-Tief

verwendete Quelle: Interview

Wer hier schreibt:

Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.