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Angst, Ärger, Hoffnung: Twitter-Kommentare zur Schulöffnung

Corona aktuell: Junge mit Mundschutz
© Sharomka / Shutterstock
Eine mögliche Schulöffnung beschäftigt nicht nur Politik und Familien, sondern auch das Netz. Auf Twitter teilen Menschen ihre Angst, Hoffnung und Ärgernisse.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat sich dafür ausgesprochen, die Schulen in Deutschland "so bald wie möglich" wieder zu öffnen. Die Empfehlungen stoßen auf zahlreiche Reaktionen. Während sich die Ministerpräsidenten der Länder am heutigen Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Zukunft der Corona-Maßnahmen beraten wollen, überschlagen sich im Netz bereits die Emotionen. 

Manche Familien haben Angst. Angst vor der Ansteckung, um ihre Kinder, um andere Familienmitglieder. Andere sind wütend. Wütend, dass die Schulen wieder öffnen könnten, während das Coronavirus in Deutschland noch lange nicht besiegt scheint. Und wieder andere sind verzweifelt. 

So oder so: Das Thema mögliche Schulöffnungen bewegt die Menschen. Wir haben die Twitter-Reaktionen für euch zusammengefasst.

Schulen wieder öffnen? Das sagt Twitter

Morgen entscheiden Politiker in einer Telefonkonferenz, ob ich mich in einen Raum mit 29 Leuten reinsetzen muss
Seid ihr alle unverwundbar?
Ich möchte nicht jeden Tag mit der Angst leben müssen ob mein Kind sich vielleicht infiziert haben könnte.
Wer erwartet, dass Grundschüler Hygieneregeln einhalten, kann Alkoholiker auch zum Entzug aufs Oktoberfest schicken.
Wer ernsthaft glaubt, dass Grundschüler auf engem Raum stundenlang Abstandsregeln einhalten können, soll sich beim Einkaufen mal 5 Minuten mit Verstand die Erwachsenen angucken...
Eingeschlafen mit Angst, aufgestanden mit Angst.
Stellt euch vor, die Schulen öffnen wieder und keiner geht hin.

Zunächst bleibt Familien also nicht anderes übrig, als abzuwarten – und auf die richtige Entscheidung der Politiker zu hoffen. Währenddessen geben Experten Tipps, wie Homeschooling aussehen könnte. Und wer ein wenig Aufmunterung braucht, schaut einfach in unserem Homeoffice-mit-Kindern-Ticker vorbei. 

Jenny hat kein Verständnis für Menschen, die die Krise auf die leichte Schulter nehmen.
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