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Was gilt jetzt? Corona-Lockdown verschärft – die Regeln im Überblick

Der Lockdown wird bis zum 14. Februar fortgesetzt - mit neuen Auflagen
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Bund und Länder habe über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie diskutiert. Der Lockdown wird verlängert – und unter anderem die Maskenpflicht verschärft.

Das neue Jahr beginnt, wie das letzte endete: Die Corona-Pandemie beherrscht weiterhin unseren Alltag, trotz Lockdown bewegen sich die Neuinfektionen mit dem Virus auf einem hohen Niveau. Um die Krise endlich in den Griff zu bekommen, haben Bund und Länder erneut beraten, wie es mit dem Lockdown in Deutschland weitergehen soll.

Seit gestern Abend ist es offiziell: Der Lockdown wird bis zum 14. Februar verlängert. Damit gelten zum einen die bisherigen Regeln, Einzelhandel und Gastronomie bleiben geschlossen. Zum anderen werden die Maßnahmen noch verschärft.

Maskenpflicht verschärft: Nur noch medizinische Masken erlaubt

Die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wird nun bundesweit angepasst: In Bus und Bahn dürfen nur noch medizinische Masken getragen werden. Generell soll auch der öffentliche Personenverkehr soweit wie möglich eingeschränkt werden. Dabei seien zusätzliche Fahrzeuge zur Entzerrung von Menschenmassen, aber auch die "weitgehende Nutzung von Home Office" genannt worden.

Die Maskenpflicht wird auch in Geschäften verschärft. Hier sollen ebenfalls keine selbstgenähten Masken mehr erlaubt sein, sondern lediglich medizinische – darunter fallen wohl sowohl chirurgische OP-Masken als auch die FFP2/KN95-Masken. 

Solche Masken sollten zukünftig immer die erste Wahl sein – und möglichst bei sämtlichen Treffen in Räumen mit Menschen getragen werden. Auch bei Gottesdiensten sind sie Pflicht. Alltagsmasken aus Stoff würden nicht mehr ausreichen. Wenn das Virus gefährlicher werden werde, müsse man auch den Schutz davor anpassen, so Markus Söder in der Pressekonferenz.

Verschärfte Home-Office-Regeln mit Kontrollen

Es soll nun eine offizielle Verordnung vom Arbeitsministerium zur Home-Office-Regelung geben. Damit sollen Arbeitgeber*innen verpflichtet sein, Mitarbeiter*innen Home Office zu ermöglichen, wenn die Tätigkeiten es erlauben. Sollte es gar nicht möglich sein, zu Hause zu arbeiten, müssen Unternehmen zukünftig medizinische Masken stellen und auf ausreichende Abstands- und Hygieneregeln achten.

Und was ist mit den Schulen?

Die bleiben dicht. Schulen sollen ebenfalls bis Mitte Februar geschlossen bleiben, beziehungsweise die Anwesenheitspflicht ausgesetzt werden. Selbiges gilt für Kindertagesstätten. Hier soll es sich um den größten Streitpunkt gehandelt haben. In der Pressekonferenz betonten die Politiker*innen aber immer wieder, dass bei der Entscheidung vor allem die aktuell aufgetauchten Mutationen des Coronavirus eine Rolle spielen würden. Man könnte das Risiko nicht eingehen, den Lockdown zu früh zu beenden – insbesondere wenn es Hinweise gebe, dass sich die Mutation unter Kindern genauso schnell verbreiten könnte.

Verwendete Quellen: Tagesschau, Der Spiegel, Pressekonferenz tagesschau24


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