Corona aktuell: 5 Tipps, wie du jetzt für ältere Menschen da sein kannst

Klar, um unsere Eltern und Großeltern zu schützen, verzichten wir derzeit auf Besuche. Das ist hart, gerade, wenn ein Verwandter pflegebedürftig ist und er menschliche Nähe umso mehr braucht. Wir verraten euch, wie ihr dennoch für eure Liebsten da sein könnt.

Klar, wir gehen für unsere Eltern oder Großeltern einkaufen und stellen die Tüten vor die Tür. Aber Besuche sind tabu – und das ist VERDAMMT SCHWER ZU ERTRAGEN! Die Eltern oder Großeltern nicht zu sehen, sich nicht kümmern zu können. Sie umarmen, sie trösten, ihnen nahe sein ... Das alles fehlt uns sehr. Wir können uns nur ausmalen, wie es ihnen gerade geht. Erst recht, wenn sie pflegebedürftig oder allein sind. 

Keine Frage, das ist eine Herausforderung für alle. Trotzdem können wir jetzt mit älteren Menschen kommunizieren und ihnen zeigen: Ich bin für dich da! Wir verraten euch, wie ihr das anstellt.

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1. Hallo, du da oben!

Die Eltern oder Großeltern nicht zu besuchen, heißt nicht, sie gar nicht sehen zu können. Wir sollten gerade Abstand halten und nicht ihre Wohnung betreten oder uns mit ihnen treffen, wenn es nicht notwendig ist. Aber sich etwa runter auf die Straße zu stellen und Grüße nach oben ans Fenster zu schicken oder sich mit ein paar Metern Abstand am Gartenzaun zu treffen – das ist ansteckungssicher! Zwar sind dadurch keine Umarmungen möglich, aber sich trotzdem mal live zu sehen und zu vergewissern, dass es dem anderen gut geht, das ist doch schon mal was, oder? 

2. Oma, mach mal Skype an!

Klar, telefonieren geht immer! Viele ältere Leute haben auch Skype, etwa, um öfter mal mit den Enkeln per Video-Call zu reden. Andere können vielleicht durch den Pfleger oder die Pflegerin Zugang zu einem Laptop oder Tablet bekommen. Wenn man Glück hat, kann die Krankenschwester oder das Pflegepersonal so einen Anruf anleiten. Das ist derzeit sicherlich nicht überall möglich, aber Fragen kostet ja nichts! Alternative: Der Oma ein fertiges Tablet mit Skype einrichten und schicken. Dann am besten per Telefon sagen, was sie tun muss. Ein Versuch ist es allemal wert!

Übrigens: Wer auch fremden Senioren helfen will, kann sich an der Aktion "Telefon-Engel" beteiligen und eine Patenschaft für einen älteren Menschen übernehmen. Das Ziel: Mit ihnen reden, ihnen beizustehen und auch über Corona hinaus eine "Telefonfreundschaft" aufzubauen. Telefon-Engel wird man durch Anmeldung unter der Nummer 089 189 100 25 oder per Mail unter info@retla.org.  

3. Die Post ist da!

Für die ältere Generation war es früher völlig normal, per Brief zu kommunizieren. Das ist zwar längst nicht mehr die einzige Möglichkeit, aber in Krisen-Zeiten vielleicht eine gute Alternative. Denn so ein handgeschriebener Brief oder ein Paket ist sehr persönlich und bietet Platz für eine kleine Aufmerksamkeit: Fotos von den Enkeln, die Lieblingsschokolade oder ein schönes Buch – so eine liebe Post zaubert sicherlich ein Lächeln auf das Gesicht der Verwandten.

4. Liebe Oma, schau doch mal...!

Wenn die Eltern oder Großeltern Whatsapp oder einen ähnlichen Dienst auf dem Handy haben, dann freuen sie sich sicher über regelmäßige Sprach- und Videoaufnahmen. Ein herziges "Oma, ich hab dich lieb" oder ein "Schau mal, ich stricke gerade einen Schal für dich" macht die Krise für die Lieben sicherlich erträglicher.

5. "Tagebuch der Nation" – macht jetzt mit!

Schon mal was von unserem Podcast "Tagebuch der Nation" gehört? Der Podcast ist eine gemeinschaftliche Initiative von Mediengruppe RTL, AUDIO NOW, stern, GEO, BRIGITTE, ELTERN, GEOlino, CAPITAL, BUSINESS PUNK und der Audio Alliance. Macht mit und hinterlasst euren Lieben eine Botschaft per Sprachaufnahme oder Text. Schickt uns eure Texte mit dem Betreff BRIEF per Mail an post@rtl.de oder per Sprachaufnahme an die 0170 189 38 47. Schreibt am besten euren Namen dazu, euer Alter und wo ihr herkommt. Oder dass ihr anonym bleiben wollt. Eure Nachricht wird eure Lieben sicher begeistern!


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