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Corona aktuell: Wie kann ich sicher shoppen?

Corona aktuell: Shoppen
© YT HUI
Shoppen ist wieder erlaubt – aber auch corona-sicher? Auch im Geschäft sollte man einige Dinge beachten, um sich vor dem Coronavirus zu schützen.

Shoppen zu Corona-Zeiten – das ist gar nicht so einfach. Doch an einen Einkaufsbummel mit Mundschutz und Abstand werden wir uns gewöhnen müssen. Das Coronavirus hat unseren Alltag von jetzt auf gleich auf den Kopf gestellt. Und selbst wenn die Geschäfte nach und nach wieder öffnen, ist doch nichts wie zuvor. Daran werden wir durch Mundschutz, Hygienespender und Abstandshalter an jeder Ecke erinnert. 

Es ist ein mulmiges Gefühl. Doch diese Maßnahmen ermöglichen es uns, zukünftig wieder in unseren Alltag zurückzukehren. Und auch wenn man es sich noch nicht so recht vorstellen mag: Dazu gehört eben auch der eine oder andere Shopping-Bummel, den wir insgeheim ja doch vermisst haben, oder?

Sicher shoppen in Corona-Zeiten

Bis wir wieder unbesorgt in Geschäften stöbern können, dürfte es noch etwas dauern – deswegen haben wir aber ein paar Tipps für dich gesammelt, wie du dich auch zu Corona-Zeiten beim Shoppen sicher fühlen kannst. Denn grundsätzlich gibt Infektiologe Dr. Peter Walger, Vorstand Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH), auf BRIGITTE.de-Anfrage Entwarnung:

Wenn beim Shoppen der Abstand gewahrt bleibt, im Zweifel Mund-Nasenschutz getragen wird, gibt es kein Risiko.

Wenn du dazu fünf kleine Maßnahmen einhältst, steht dem Shopping-Erlebnis nichts mehr im Wege:

Achte auf belüftete Geschäfte

Lüften ist laut Dr. Walger eine effektive Möglichkeit, das Ansteckungsrisiko zu verringern. Achte beim Bummel also darauf, welche Geschäfte offene Fenster und Türen haben. 

Entdecke kleine Geschäfte – und meide überfüllte

Manche Geschäfte haben bereits kleine Chips eingeführt, die Kunden tragen sollen, sobald sie den Laden betreten. So haben die Mitarbeiter einen Überblick, wie viele Menschen im Raum sind. Achte auch du mit darauf, wie voll ein Laden ist – und meide ihn, wenn er überfüllt ist. Nutze die Coronakrise um dich mal an neue Geschäfte, wie die kleine Boutique an der Ecke heranzutrauen. Die freuen sich über Kunden – und sind meist weniger gut besucht.

Verbringe so wenig Zeit wie möglich im Laden

Dieser Fakt wird vielen Shopping-Begleitern in die Karten spielen: Je weniger Zeit wir im Geschäft verbringen, desto geringer ist das Ansteckungsrisiko. Deswegen schauen wir uns jetzt etwas von der meist doch eher männlichen Shoppingart ab: Und überlegen uns vorher ganz genau, was wir eigentlich suchen. Mit einem konkreten Ziel shoppt es sich schneller, sicherer und damit auch entspannter.

Probiere nur das Nötigste an – und trage Mundschutz

Ja, es fühlt sich komisch an. Trotzdem kann dir dein Mund-Nasen-Schutz beim Shoppen helfen, dich wohler zu fühlen – zumindest wenn du Kleidung direkt über den Kopf und damit das Gesicht ziehen musst. Auch wenn das Risiko über Gegenstände nach wie vor sehr gering ist, kannst du dir und anderen so einen Sicherheitsbonus verschaffen, indem das Kleidungsstück gar nicht erst mit Mund und Nase in Berührung kommt.

Ausgeprägte Shoppingtouren gibt es aktuell kaum – und das spüren auch die Geschäfte.
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Die Klassiker nicht vergessen: Abstand & Hygieneregeln

Zuletzt gilt: Auch wenn du dich mit den lässigen Shorts schon an den Strand träumst  – behalte dein Umfeld im Blick und achte weiterhin auf die Abstandsregeln. Dasselbe gilt für die Handhygiene. Am liebsten würden wir jeden Stoff anfassen – ja, wir kennen das – aber im Moment reduzieren wir unsere Tuchfühlung mal auf ein Minimum. Noch besser: Vor und nach dem Shoppen Hände waschen! 


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