Erste Supermarkt-Kette führt Pfand auf Plastiktüten ein

In diesem Markt werden Einkaufstaschen aus Plastik jetzt noch teurer – dafür gibt's Geld zurück, wenn man sie zurückbringt.

Yay! Ein weiterer Mitstreiter im Kampf für weniger Plastikmüll! 👊

Die dänische Supermarktkette Netto (hat auch Filialen in Deutschland – man erkennt sie an dem Hund) führt jetzt ein Pfandsystem für Plastik-Einkaufstaschen ein.

Tüten werden teurer

Genau wie in unseren Supermärkten müssen Kunden in den dänischen Netto-Läden zwar sowieso schon seit Jahren für die gelben Plastik-Tüten zahlen. Aber mit einem jährlichen Verbrauch von 80 Tüten pro Kopf greifen Dänen deutlich öfter ins Plastiktaschenfach unter der Kasse als Deutsche.

Deshalb macht das dänische Netto die Einkaufstüten jetzt doppelt so teuer (2 Dänische Kronen statt einer) und wer sie beim nächsten Einkauf in einer Netto-Filiale wieder abgibt, bekommt die Hälfte (umgerechnet 13 Euro-Cent) Pfand zurück.

Mehreinnahmen gehen an WWF

Coole Idee: Die Pfandeinnahmen nicht zurückgebrachter Taschen werden der Umweltschutzorganisation WWF zugutekommen.  

Nach einer Testphase in Dänemark wird das System voraussichtlich in den Netto-Filialen im Ausland übernommen – auch in den rund 350 Märkten in Deutschland

Bis es so weit ist, hat also die deutsche Konkurrenz noch eine Chance, die erste Supermarktkette in Deutschland zu werden, die ein Tütenpfand einführt. Just saying, Aldi, Lidl, Rewe, Edeka und Co ...

Supermarkt ohne Plastik: Obst und Gemüse im Eingangsbereich




sus
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