VG-Wort Pixel

Auf in neue Abenteuer! Diese Dinge solltet ihr beim nächsten Urlaub in die Hundeapotheke packen

Diese Dinge solltet ihr beim nächsten Urlaub in die Hundeapotheke packen
© alexei_tm / Adobe Stock
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen gehen runter, das Laub fängt an in den Bäumen zu rascheln – es ist Herbst. Gerade jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für einen Urlaub mit euren Vierbeinern. Damit auch alles Wichtige im Koffer landet, werfen wir einen Blick in die Reiseapotheke für den Hund.

Im Herbst sinken die Temperaturen deutlich unter 20 Grad, morgens ist es teilweise schon so kalt, dass Mensch und auch mancher Hund zu einer dickeren Jacke greifen. Gerade am Tage liegen die Temperaturen in der goldenen Jahreszeit genau im Wohlfühlbereich der Vierbeiner – zwischen 14 und 18 Grad. Perfekte Bedingungen also, um ein neues Abenteuer zu erleben.

Bei jeder Reise sollte ein Blick auf die Einreisebestimmungen geworfen werden

Neben einem kuscheligen Schlafplatz, Näpfen, ausreichend Futter und dem Impfpass sollte auch immer eine Reiseapotheke für den Vierbeiner mit im Gepäck landen. Wenn ihr ins Ausland reist, solltet ihr zusätzlich einen Blick in die Einreisebestimmungen werfen. Für viele Länder ist eine Tollwutimpfung beispielsweise Pflicht, in andere Länder dürfen bestimmte Rassen wiederum nicht einreisen.

"Damit Hunde gerade bei so viel Neuem und Aufregenden in der ungewohnten Umgebung sich nicht den Magen verderben, empfiehlt es sich, das gleiche Hundefutter wie zu Hause zu füttern", rät Marie-Christine Parsche, Brand Managerin bei der Futtermittelmarke Edgard & Cooper. Auch alle sonst gegebenen Zusätze sollten mit in den Urlaub genommen werden.

Eine Reiseapotheke sollte in jedem Urlaub mit dabei sein

Mittlerweile gibt es von unterschiedlichen Marken auch fertige Reiseapotheken zu kaufen. Hier solltet ihr überprüfen, ob diese auch alles enthalten, was für eine Reise wichtig ist.

Das sollte in eure Reiseapotheke für den Hund:

  • Abgerundete Pinzette zum Entfernen von Schmutz und Fremdkörpern aus Wunden
  • Schere mit abgerundeter Spitze zum Schneiden von Verbandsmaterial
  • Zeckenzange
  • Digitales Fieberthermometer
  • Einweghandschuhe
  • Maulkorb
  • Verbandsmaterial
  • Medizinisches Klebeband zum Fixieren von Verbänden
  • Für Hunde geeignetes Desinfektionsmittel für oberflächliche Wunden oder Abschürfungen, Jodlösung geht auch
  • Sterile physiologische Kochsalzlösung zum Spülen der Augen und Reinigen oberflächlicher Wunden
  • Mittel gegen Übelkeit und Beruhigung (immer mit eurem:eurer Tierärzt:in vorher absprechen)
  • Medikamente gegen Durchfall (z.B. Kohletabletten – auch hier mit dem:der Tierärzt:in absprechen)
  • Holzmundspatel (um Salben aufzutragen)
  • Heilsalbe oder Vaseline bei rissigen Pfoten
  • Hundeschuh (für Verletzungen an der Pfote), Babysocken gehen übrigens auch
  • Einwegspritzen zur Vergabe von Medikamenten
  • Kleine Plastiktütchen oder Probenröhrchen (um bei Bedarf Proben von möglicherweise giftigen Substanzen zu nehmen)
  • Kleine Taschenlampe
  • Für chronisch kranke Tiere gilt zusätzlich: Ausreichend Vorrat an Medikamenten und ein tierärztliches Attest über die Art und Behandlung der Krankheit, auch auf Englisch
  • Infoblatt: Telefonnummer des:der Haustierärzt:in, die nächstgelegene Tierpraxis oder -klinik am Urlaubsort, gegebenenfalls die Nummer eines Tierrettungsdienstes

Jegliche Medikamentenvergabe sollte mit dem:der Tierärzt:in besprochen werden

Jegliche Medikamente, die euer Haustier entweder regelmäßig oder für einen Notfall bekommt, sollten vorher mit eurem:eurer Tierärzt:in abgesprochen werden. Vor dem Verabreichen sollte immer mit einem:einer Tierärzt:in gesprochen werden.

Gerade für den Herbst solltet ihr zusätzliche Decken mitnehmen, um den Hund im Notfall zu wärmen. Ebenso empfiehlt sich ein Hundebademantel und der ein oder andere Vierbeiner freut sich über einen Pullover oder eine wärmende Jacke auf den langen Spaziergängen. Und vergesst nicht Handtücher einzupacken, die Wiesen im Herbst sind nicht mehr nur noch taubedeckt, sondern können schon einige Matschfurchen bieten – schwarze Beinchen sind da inklusive.

Verwendete Quellen: PM von Edgard & Cooper, vier-pfoten.de

Brigitte

Mehr zum Thema