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10 Sätze, die wir nicht mehr hören wollen

10 Sätze, die wir nicht mehr hören wollen
© Roberts/CORBIS
Tagtäglich hören wir Sätze, die wir nicht mehr hören wollen - weil sie uns klein machen, uns als hysterisch oder als falsch hinstellen. Unsere Streichliste.

"Lach doch mal!" Müssen wir den ganzen Tag gut drauf sein? Wenn es nach manchen Leuten geht, anscheinend schon. Sind wir aber nicht. Und wir wollen auch nicht so tun als ob, nur damit man uns charmanter findet. Lächelt doch selbst, wenn ihr das so klasse findet.

"Immer schön locker bleiben!" Auch gern genommen: "Komm mal wieder runter!" Sätze wie diese wollen wir nicht mehr hören, weil sie uns als hysterisch hinstellen, und das sind wir nicht. Klar, manchmal regen wir uns unnötig auf, aber sobald frau eine klare Ansage macht, lauern diese Sätze an der nächsten Ecke. Und sorgen dafür, dass wir uns dreimal überlegen, ob wir unsere Meinung sagen.

"Das verstehst du nicht." Klar, wie sollen wir etwas verstehen, wenn es uns niemand erklärt? Und kontern mit einem ermutigenden "Ich werde es bestimmt verstehen, wenn du es mir erklärst".

"Es geht mich ja nichts an, ABER ..." Eine Abwandlung dieses Satzes ist "Ich will mich ja nicht einmischen, ABER ...". Beide Sätze sollen die unpassenden oder verletzenden Worte abmildern, die nun folgen. Tun sie aber nicht. Und wenn du dich nicht einmischen willst, lass es einfach lieber bleiben.

"Habt ihr eigentlich vor, zu heiraten?" Ein Klassiker, der erst von Eltern und Großeltern, später aber auch von Freunden, Bekannten und Kollegen gern aus der Mottenkiste geholt wird. Niemand muss heiraten - und niemand muss auf diese überflüssige Frage antworten.

"Wollt ihr keine Kinder?" Ist man erst mal verheiratet, lässt diese Frage meist nicht lange auf sich warten. Offensichtlich gleicht es einem Naturgesetz, dass sich verheiratete Paare fortpflanzen. Dass man auch ohne Kinder glücklich sein kann, scheint nicht für jeden ein plausibles Szenario zu sein.

"Du arbeitest zu viel!" Ja, wir arbeiten zu viel, wir trinken zu viel, wir rauchen zu viel und wir machen noch zig andere Dinge zu viel und zu oft. Es hilft aber nichts, wenn man uns ständig darauf hinweist. Wir wissen das selbst.

"Hast du deine Tage?" Reagieren Frauen emotional, aggressiv oder impulsiv, wird diese Frage zumindest von den Chauvis unter den Männern gern hervorgeholt. Passt in eine Reihe mit "Immer schön locker bleiben!" Und sollte echt mal langsam in der Mottenkiste bleiben.

"Du bist wie deine Mutter." Unsere Mütter haben uns auf die Welt gebracht und in den meisten Fällen viel für uns getan. Was aber nicht heißen muss, dass wir so sein wollen wie sie. Und auch nicht, dass wir mit ihnen verglichen werden wollen. Meist schwingt bei diesem Satz dieser gewisse Unterton mit, der eigentlich sagen will: "Du bist so furchtbar / spießig / kleingeistig / aufdringlich wie deine Mutter!"

"Stell dich nicht so an." Zweifeln wir den Sinn von etwas an, haben wir Angst oder keine Lust, lässt dieser Klassiker nicht lange auf sich warten. Wir lieben Klassiker, aber diesen wollen wir einfach nicht mehr hören. Denn er sagt: Deine Gefühle und Gedanken zählen nicht.

Welche Sprüche, Fragen und Sätze wollen Sie nicht mehr hören? Schreiben Sie uns in den Kommentaren!


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