Unfassbar! Lehrerin droht jüdischen Kindern mit der Gaskammer

In England drohte eine Lehrerin den Kindern einer Grundschulklasse mit der Gaskammer, sollten sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Die Schulleitung hat deutlich auf diesen Vorfall reagiert.

"Ihr erledigt eure Arbeit besser schnell, oder ich schicke euch alle in die Gaskammern." Mit diesen unfassbaren Worten, so berichten die Eltern der Kinder, drohte eine Lehrerin in England den Schülern einer Grundschulklasse, zu der elf jüdische Kinder gehören. 

Die britische "Daily Mail" berichtete exklusiv von dem Vorfall an der Newberries Grundschule in Radlett. Die Schule hat den Vorfall auf Nachfrage des "stern" bestätigt. Die Lehrerin wurde inzwischen gefeuert.

Die Schule befindet sich in einem Ort, in dem rund ein Viertel der 8000 Einwohner Juden sind. Die Lehrerin soll die Äußerung gemacht haben, als sie eine Klasse von 28 Zehnjährigen unterrichtete. Als eines der Kinder auf den Satz reagierte, soll die Lehrerin sich entschuldigt haben, sie habe nur Witze gemacht. Anschließend soll sie die Kinder dazu aufgefordert haben, niemandem von ihren Aussagen zu erzählen.

Die Lehrerin wurde direkt entlassen

Die Schüler reagierten aber ganz anders. Sie erzählten ihren Eltern von dem Vorfall, die Nachricht verbreitete sich in den WhatsApp-Gruppen der Schule. Viele Eltern kontaktierten die Schule, riefen an und schickten E-Mails, und drohten damit, ihre Kinder von der Schule zu nehmen. Die Schule rief noch am selben Abend eine Sitzung ein. Die Lehrerin, bei der es sich um eine Leiharbeitern ohne unbefristeten Arbeitsvertrag handelte, wurde am nächsten Tag entlassen.

Ein Sprecher der Schule teilte dem "stern" mit: "Wir können bestätigen, dass uns letzte Woche mitgeteilt wurde, dass ein angeblich rassistischer Kommentar von einer Lehrkraft, die in der Schule arbeitet, abgegeben wurde. Wir haben sofort darauf reagiert, und unsere Direktoren sowie unser Führungsteam führen eine umfassende Untersuchung durch". Die Lehrkraft werde nie wieder an dieser Schule unterrichten.

Bei 2°C zwingt er seine Tochter acht Kilometer zur Schule zu laufen. Der Grund stimmt nachdenklich

Die Schule wolle allen Eltern und Betreuern versichern, "dass der Schutz der Kinder innerhalb der Newberries Primary School unsere Priorität bleibt". Diese Lehrerin sei keine feste Mitarbeiterin gewesen. "Wir werden weiterhin mit allen Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir eine sichere, unterstützende und respektvolle Lernumgebung bieten, in der alle Kinder gedeihen können."

mh
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.