Martin Schulz wirft Abgeordneten aus Sitzung

Rassisten dürfen überall ihre menschenfeindliche Meinung äußern? Nein, sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und wirft einen griechischen Abgeordneten raus.

Gegen Rassisten muss man Haltung zeigen! Das findet auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und setzt nun ein eindeutiges und mutiges Zeichen. Im Parlament sitzt auch der Grieche Eleftherios Synadinos, Mitglied der neonazistischen Partei "Goldene Morgenröte". In einer Parlamentssitzung beschimpfte er Türken als "geistige Barbaren" und "schmutzige Schwindler", denen man "mit der Faust" begegnen müsse.

Solch rassistische Äußerungen haben im EU-Parlament nichts zu suchen - deshalb verwies Schulz den Abgeordneten kurzerhand des Plenarsaals. Die meisten anderen Abgeordneten applaudierten. Schulz ist damit unser Held des Tages. Denn nur weil Rassisten laut schreien, heißt das nicht, dass sie recht haben. Im Gegenteil: Dieses Video zeigt, dass die Vernunft am Schluss doch stärker ist.

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