So ging es mit dem Flüchtling und seiner Katze weiter

Ein Syrer wolte auf seinem gefährlichen Weg aus seiner Heimat auf seine Katze nicht verzichten. Die beiden schafften die Flucht. Doch es gibt nur ein halbes Happy-End.

Vor einigen Tagen berichteten wir von einem syrischen Flüchtling, der mit seiner Katze auf einem Boot von seinem Heimatland nach Griechenland geflohen war.

Ein Twitter-Nutzer hatte das ungewöhnliche Paar auf seiner Flucht fotografiert und über den Dienst verbreitete sich das Bild auf der ganzen Welt.

Nun hat sich ein Leser bei brigitte.de gemeldet, der das weitere Schicksal des jungen Mannes und seiner Katze kennt. Die Katze hört übrigens auf den Namen "Zeytouna", was "Olive" bedeutet.

Nun hat sich ein Helfer aus einer Erstaufnahmestelle in Thüringen gemeldet. Dort war die Gruppe der Flüchtlinge über München nach ihrer langen Reise durch mehrere Länder angekommen, aber nach einiger Zeit weiter gereist.

Das passierte mit der Katze

Die positive Nachricht: Herrchen und Katze geht es gut. Aber die deutschen Behörden haben Tier und Besitzer nun erstmal getrennt.

"Die Katze kam samt der ganzen Gruppe bei uns an. Traurig dabei war: Das Tier hatte keine Papiere und musste erst mal vier Wochen in Quarantäne ins Tierheim. Das gab natürlich viele Tränen", schreibt er.

Der Helfer versuchte später die Familie aufzumuntern. Die Katze sei die erste aus der Gruppe, die eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland bekommen hätte, das sei doch schon mal ein guter Anfang.

cor
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