"Die Sucht zu ritzen, war größer als die Angst"

Sie ritzen sich mit Rasierklingen in die Arme, verbrennen sich über Kerzen oder quälen ihre Haut mit Säure - und empfinden dabei nicht Schmerz, sondern Entspannung. Eine Selbstverletzerin erzählt ihre Geschichte.

"Durch die Sucht zu ritzen, fühlte ich mich stark"

Die Sucht nach dem Ritzen ist stärker als der Schmerz.

Mit vierzehn habe ich angefangen zu ritzen. Einen konkreten Anlass gab es nicht. Ich war einfach in einer ganz depressiven Stimmung. Ich nahm eine Rasierklinge meines Vaters und dachte: "Du könntest dich jetzt auch umbringen." Ich wusste, wenn ich längs ritze, kann das richtig in die Hose gehen. Deswegen habe ich quer geschnitten, auf einem kleinen Stück kurz über dem Handgelenk. Zuerst tat es höllisch weh. Aber ein paar Minuten später dachte ich: "Okay, so schlimm war's auch nicht. Wenn du wolltest, könntest du Ernst machen." Das beruhigte mich, und ich fühlte mich stark.

Ritzen: "Ich verhielt mich wie ein Junkie"

Es dauerte nicht lang, bis ich zum zweiten Mal ritzte. Irgendwann in den nächsten Tagen, als mich wieder die Traurigkeit überkam. Ich machte es an der gleichen Stelle, die Wunde hatte sich noch nicht richtig geschlossen. Dieses Mal ritzte ich tiefer, ich wollte probieren, wie viel ich aushalten kann. Wieder spürte ich diesen wahnsinnigen Schmerz - und war gleichzeitig stolz auf meinen Mut. Von da an war es eine Sucht - ich konnte nicht mehr aufhören.

Die Sucht zu ritzen: "Endlich kein Druck mehr"

Ich verhielt mich wie ein Junkie und legte mir die nötige Ausrüstung zu: Salben, Pflaster, Alkohol zum Desinfizieren und spezielle Klebebänder, mit denen man tiefere Wunden zupflastern kann. All das bewahrte ich in einem kleinen Kasten auf. Schon bald kaufte ich mir die Rasierklingen selber, statt die meines Vaters zu nehmen. Manchmal verspürte ich den Drang, mich zwei, drei Mal am Tag zu ritzen, dann wieder ein paar Tage nicht, je nach Stimmung. Meist wartete ich, bis meine Eltern schlafen gingen. Dann setzte ich mich aufs Bett, packte die Sachen aus, legte das Verbandszeug zurecht und ritzte los. Es war völlig verrückt, was ich da tat, aber diesen körperlichen Schmerz ertrug ich besser als die große Traurigkeit in mir. Wenn ich ritzte, konnte ich abschalten. Für den Augenblick war ich total weg, wie auf Droge. Endlich kein Druck mehr, wenigstens für eine kurze Zeit.

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Aus Angst, ihre Sucht zuzugeben, belügen viele Betroffene ihre Familie und Freunde.

Die Sucht, zu ritzen: Lange Ärmel im Hochsommer

Wir sind eigentlich eine ganz normale Familie: meine Eltern seit langem verheiratet, mein Vater nicht besonders dominant, aber selbstbewusster als meine Mutter. Die ist eher zurückhaltend und unsicher. Früher war sie oft antriebslos und traurig, heute weiß ich, dass sie unter Depressionen litt. Damals hatte ich einfach den Eindruck, dass sie unter Stress stand - es gab da einen komplizierten Erbschaftsstreit - und deswegen oft weinte. Ich kam mir ihr gegenüber extrem hilflos vor. Außerdem vermittelte sie mir immer wieder das Gefühl, nicht gut genug zu sein. An allem hatte ich Schuld. Wenn es Streit gab oder Ärger in der Schule, hieß es immer: "Klar, dass dir das wieder passiert." Ich versuchte, ihr nicht noch mehr Kummer zu bereiten, ihr nicht zur Last zu fallen. Schon als Kind zog ich mich oft in mein Zimmer zurück, hörte Musik und war in einer melancholischen Stimmung.

Gestritten habe ich selten mit meinen Eltern. Ich bin sehr harmoniesüchtig und versuche, alles mit mir selber auszumachen. Meine Mutter verhält sich genauso, zwischen uns wurde vieles ausgeschwiegen. Meine große Schwester ist da anders. Die knallt Türen und lässt ihre Wut raus. Ich bekomme totale Schuldgefühle, wenn ich laut werde.

Ich hatte oft Angst, dass Leute mich nach den Narben fragen, die ich mir durch das Ritzen zuzog. Selbst im Hochsommer trug ich lange Ärmel aus Angst, jemand könnte von meiner Sucht mitbekommen. Ich wollte mit niemandem darüber reden. Schon gar nicht mit meinen Eltern. Einmal sprach meine Mutter mich im Badezimmer an, aber da sagte ich, dass ich beim Reiten in einen Stacheldraht gefasst hätte. Sie glaubte mir, wahrscheinlich wollte sie mir einfach glauben.

Die Sucht nach dem Ritzen kontrollieren?

Reiten war das Einzige, was mich wirklich glücklich machte. Wenn ich allein mit dem Pferd durch den Wald trabte, hatte ich endlich mal keine miesen Gefühle und konnte alles ausblenden, was nervte. Mit 20 lernte ich meinen neuen Freund kennen und hörte für ein paar Monate auf zu ritzen. Komischerweise hatte ich sowieso immer das Gefühl, ich könnte die Sucht kontrollieren. Damit habe ich mich natürlich komplett belogen. Als ich wieder anfing zu ritzen, fühlte sich mein Freund völlig überfordert. "Wieso machst du das? Habe ich dir irgendwas getan?", fragte er immer wieder. Aber ich konnte nicht mit ihm darüber reden. Wenn ich am Wochenende bei ihm war, riss ich mich zusammen. Nach zwei Jahren trennte er sich von mir, ich litt extrem und heulte jeden Tag. Mein Trost war das Ritzen, es war wie ein Nachhausekommen. Trotzdem wusste ich, dass ich so nicht weiterleben konnte.

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Die Sucht vertraute ich meinem Lehrer an

Es gab nur einen Menschen, zu dem ich ein wenig Vertrauen hatte: meinen Deutschlehrer. Eines Tages ging ich nach der Stunde einfach zu ihm, hielt ihm meine Unterarme hin und sagte: "Ich brauche Hilfe." Er war geschockt, wusste aber sofort, um was es ging. Er sagte, dass ich unbedingt zu einem Therapeuten müsste. Ich lehnte zuerst alles ab, schließlich schaffte er es doch, dass ich mir einen Termin geben ließ.

"Kannst Du nicht einfach aufhören, zu ritzen?"

Ungefähr zu der Zeit sprach mich meine Mutter zum zweiten Mal auf die Sache an: "Darf ich dich mal was fragen? Du verletzt dich doch, oder?" Ich nickte. Sie wollte die Wunden sehen, und ich zeigte ihr meine Arme. Aber wir schafften es nicht, wirklich miteinander zu reden. Ich blockte ab, und sie drang nicht weiter nach. Sie sagte nur: "Kannst du nicht einfach aufhören, zu ritzen?" Sie konnte nicht verstehen, dass ich mir selbst Schmerzen zufügte, um meine Gefühle wieder unter Kontrolle zu bringen. Dass das Ritzen eine Sucht für mich ist. Ich glaube, sie hatte wahnsinnige Angst und war einfach überfordert von der Situation.

Die Therapie brachte nichts. Ich ging einmal in der Woche zu einem Gesprächspsychologen. Er versuchte, mit mir das Ritzen anzugehen, aber wahrscheinlich war ich noch nicht bereit dafür. Nach ein paar Sitzungen brach ich die Behandlung ab. Danach wurde es noch schlimmer.

Die Sucht nach dem Ritzen: Je grausamer, umso besser.

Ich wollte intensiveren Schmerz spüren und begann mich zu verbrennen. Ich hielt den Arm über eine Kerze, immer ein bisschen länger, und war wahnsinnig gespannt, wie die Wunde aussehen würde. Die Verletzungen mussten grausam aussehen, erst dann bekamen sie für mich einen Wert. Ich fuhr auch fort, mich zu ritzen, viel tiefer als früher. Manchmal hatte ich Angst, dass die Haut irgendwann nicht mehr zusammenwächst oder ich mir eine Blutvergiftung hole.

Es gab natürlich Momente, in denen ich dachte: "Was tust du hier eigentlich? Was erzählst du den anderen Leuten, wenn sie dich darauf ansprechen?" Aber die Sucht zu ritzen, war größer als die Angst.

Klinikaufenthalt zur Bekämpfung der Sucht zu ritzen

In einer Apotheke begann ich eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin. Ich verletzte mich jetzt nicht nur abends, sondern manchmal auch tagsüber während der Arbeit auf dem Klo. Mittlerweile hatte ich sogar angefangen, mich zu verätzen, um den Schmerz und die Wunden-Optik noch zu steigern. In der Zeit wurde mir klar, dass ich die Sucht nicht mehr unter Kontrolle habe. Einmal war es so schlimm, dass die Wunde ausgeschnitten werden musste. Ein höllischer Schmerz. Der Hausarzt, zu dem ich ging, wusste Bescheid. Seine Praxis lag über der Apotheke, und ich war schon mal bei ihm gewesen war, als ich zu tief geritzt hatte. Er behandelte mich ohne Vorwürfe, zu ihm bekam ich Vertrauen.

Er gab mir schließlich die Nummer eines anderen Therapeuten, zu dem ich ein knappes Jahr ging. Trotzdem verletzte ich mich immer weiter. Der Druck ging nicht weg. Der Therapeut vermittelte mir dann einen Klinikaufenthalt in Bad Herrenalb. Ich sperrte mich zuerst wahnsinnig dagegen, weil ich dachte: "Jetzt schiebt er mich in die Klapse ab."

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Nichts, was einen von der Sucht ablenken kann

Der erste Tag in der Klinik war Horror. Kein Walkman, kein Fernseher, keine Bücher. Nichts, was von den eigenen Gefühlen und der Sucht ablenkt. Und dann lagen da alle im Aufenthaltsraum rum und haben gekuschelt. Da dachte ich nur: "Nee, das machst du nie!" Aber es dauerte nicht lang, da lag auch ich kuschelnd auf dem Sofa. Ich hatte große Hemmungen, zu jemandem zu sagen: "Mir geht's schlecht, nimm mich bitte in den Arm!" Doch wenn es um einen herum alle machen, überwindet man die Scheu. Und bald fand ich es schön! Es war richtig klasse! Das klingt wahrscheinlich abgedreht, aber es ist ein Therapie-Konzept: "Bonding" heißt es, und das bedeutet so viel wie "Nähe" und "Umarmen". Mir hat es sehr geholfen, mit meiner Sucht umzugehen. Schon nach der ersten Woche hörte ich mit dem Ritzen und den Selbstverletzungen auf.

Die Sucht ist bequem

Als ich aus Bad Herrenalb zurück nach Hause kam, fühlte ich mich erst mal völlig fremd, hatte elendiges Heimweh nach der Klinik, nach der Nähe und den Menschen. Das Einzige, was sich vertraut anfühlte, war das Ritzen. Und so fing ich wieder an. Zwar mit schlechtem Gewissen, aber irgendwann kommt man in so eine Scheißegal-Stimmung und denkt, man hält's anders nicht mehr aus.

Während der letzten Monate hat sich mein Leben sehr verändert. Ich bin zu Hause ausgezogen und lebe jetzt in meiner eigenen Wohnung. Endlich bekomme ich etwas Abstand zu meinen Eltern. Ich habe so mehr Freiheiten, leider auch für das Ritzen. Aber ich merke, dass die Methoden, die ich in der Klinik gelernt habe, wirklich helfen. Zum Beispiel, meine Gefühle wahrzunehmen. Außerdem habe ich wieder einen Freund. Ich lernte ihn über die Website einer Selbsthilfegruppe kennen. Er ist der erste Mensch, der mich ohne viele Worte versteht und den ich wirklich an mich ranlasse. Es ist unbeschreiblich viel Vertrauen in dieser Beziehung. Er gibt mir eine Nähe, die ich noch nie erlebt habe, aber nach der ich mich immer gesehnt habe. Wir sind beide noch nicht ganz vom Ritzen weg. Aber wenn einer von uns wieder den Druck spürt, reden wir darüber - ohne uns gegenseitig durch Vorwürfe runterzuziehen.

Manchmal hasse ich mich dafür, dass ich es trotz meiner vielen Therapien immer noch nicht hinkriege, endgültig mit dem Ritzen aufzuhören. Doch ich merke, dass ich auf dem richtigen Weg bin, die Sucht zu bekämpfen. Ich lerne neue Verhaltensweisen, statt mich zu ritzen, bitte ich um eine Umarmung. Das ist immer wieder schwer, denn der alte Weg ist so bequem. Aber der neue Weg, ohne die Sucht, dafür mit Umarmungen, ist wesentlich schöner als die Schnitte. Sich vom Ritzen zu befreien, ist wahrscheinlich ein Lebensprogramm. Und vielleicht werde ich es nie ganz los. Das Ritzen gehört zu mir, egal ob mir das gefällt oder nicht. Neulich fiel mir auf, dass ich den Kasten mit den Schneide-Utensilien lange nicht geöffnet habe. Ich überlegte, ob ich ihn nicht wegwerfen soll. Aber dann dachte ich, er ist ein Teil meines Lebens, eine Art Heiligtum. Ich glaube, ich werde ihn für immer behalten.

>>Auf der nächsten Seite: Interview mit einem Psychatrie-Professor über die Sucht zu ritzen

Experten-Interview über die Sucht, zu ritzen

Prof. Dr. Ulrich Sachsse beschäftigt sich intensiv mit der Sucht zu ritzen.

Ulrich Sachsse ist Professor für Psychiatrie in Göttingen. Er forscht seit Jahren zum Thema Auto-Aggression und Sucht nach Selbstverletzung.

BYM.de: Warum fügt ein Mensch sich freiwillig Schmerzen zu?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Das ist für Außenstehende natürlich schwer zu verstehen. Für diese Menschen ist die Verletzung ein wirksames Medikament gegen extreme Anspannung und Stress. Durch das Ritzen können sie den enormen Druck, der sie quält, abbauen. Sie fühlen sich und ihren Körper wieder. Wir vermuten, dass es biochemische Abläufe im Gehirn gibt, die diese Wirkung verstärken.

BYM.de: Tut das Ritzen nicht weh?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Das stellt man sich so vor. Aber nein: Durch die starke Anspannung ist das Schmerzempfinden herabgesetzt. Diesen Zustand kennen auch Sportler, die erst nach dem Wettkampf ihre Verletzungen bemerken.

BYM.de: Was fühlen ritzende Menschen hinterher?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Nach etwa 60 Sekunden setzt die Entspannung ein. Es ist, als wenn ein Lichtschalter umgelegt würde. Und mit der Beruhigung steigt das Schmerzempfinden wieder. Oft versorgen die Patientinnen ihre Wunden anschließend sehr sorgsam.

BYM.de: Welche Formen der Verletzungen gibt es?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Am häufigsten kommt Ritzen mit Rasierklingen, Glasscherben und Ähnlichem vor. Oder Verbrennen mit Feuerzeugen und Zigaretten.

BYM.de: Warum gerät jemand in so starke Erregungszustände, dass nur noch Selbstverletzung hilft?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Schwierig zu sagen. Ursache für die Sucht können traumatische Erfahrungen sein, die durch bestimmte Erlebnisse wieder wachgerufen werden. Manchmal ist es auch Alltagsstress, der nicht bewältigt werden kann.

BYM.de: Warum ritzen mehr Frauen als Männer?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Das Verhältnis zwischen Frauen und Männern ist etwa 7 zu 1. Vielleicht liegt es daran, dass Männer kulturbedingt Aggressionen seltener gegen sich selbst wenden.

BYM.de: Was können Freunde und Angehörige tun?

Prof. Dr. Ulrich Sachsse: Keine Vorwürfe machen und erst mal ein paar Wochen abwarten. Gerade in der Pubertät kann es ein einmaliges Ausprobieren sein. Wenn nicht, sollte auf jeden Fall ein Arzt oder Psychologe helfen, die Sucht zu bekämpfen.

>>Auf der nächsten Seite: Hilfe gegen die Sucht

Hilfe gegen die Sucht

Fakten: Experten schätzen, dass sich in Deutschland etwa 400000 Frauen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren selbst verletzen. Die Sucht beginnt meist in der Pubertät. Die Betroffenen ritzen sich in die Haut (meist an Unterarm oder Oberschenkel), verbrennen sich, kratzen sich oder reißen sich die Haare aus. Etwa bei zwei Dritteln der Selbstverletzer kann die Sucht durch eine Psychotherapie geheilt werden, Dauer: zwei bis vier Jahre.

Beratung: Egal ob du selbst unter der Sucht leidest oder Hilfe für eine Freundin brauchst - über diese kostenfreien Telefonnummern findest du Ansprechpartner: 0800-1110333 (Kinder- und Jugendtelefon) oder 0800-1110111 (Telefonseelsorge)

Internet: rotetraenen.de - gut gemachte Site mit vielen Erfahrungsberichten und Selbsthilfe-Tipps gegen die Sucht. svv-info.de - Homepage einer jungen Frau, die früher Selbstverletzerin war und ihre Sucht bekämpft hat. Ausführliche Infos, viele Zeitungsartikel, außerdem Adressen von Kliniken.

Bücher über die Sucht zu ritzen:

Ulrich Sachsse: "Selbstverletzendes Verhalten"; Vandenhoeck & Ruprecht, 209 S., 20,90 Euro.

Steven Levenkron: "Der Schmerz sitzt tiefer"

; Kösel-Verlag, 302 S., 19,95 Euro

Fotos PixelQuelle.de
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