Harvard-Studie enthüllt: DIESE eine Sache macht wirklich glücklich!

Eine Sehnsucht eint uns alle: Wir wollen ein glückliches und erfülltes Leben führen. Aber wie schaffen wir das?

Glücklich zu werden, ist im Grunde ganz einfach

Ein guter Job, das Häuschen auf dem Land, zwei Kinder, die Hermès-Tasche: So oder so ähnlich sehen die Träume vieler Menschen aus. Von klein auf werden wir darin geschult, bestimmte Dinge zu erreichen.

Das ist nicht per se verkehrt, aber es macht uns manchmal blind dafür, was wirklich zählt. Der amerikanische Psychiater Robert Waldinger sagt: Wir setzen unsere Prioritäten im Leben falsch. Denn um glücklich zu werden, müssen wir uns nur auf eine einzige Sache konzentrieren. Waldinger muss es wissen: Er ist der aktuelle Leiter der wahrscheinlich umfassendsten Studie zur Lebenszufriedenheit, die jemals durchgeführt wurde.

Seit 1938 untersucht ein Harvard-Team, was uns glücklich macht und gesund hält. Gut 700 Teilnehmer füllen regelmäßig einen Fragebogen über ihr Arbeits-und Familienleben aus, Ärzte untersuchen ihre Gesundheit. Da einige Teilnehmer in den mehr als 75 Studien-Jahren verstorben sind, sind auch teilweise deren Frauen und Kinder dabei. Ein amerikanischer Präsident macht Waldinger zufolge ebenso mit, wie Arbeiter und psychisch kranke Menschen.

Die alles überragende Erkenntnis der Studie: Es sind gute Beziehungen, die uns glücklich machen.

1) Soziale Beziehungen sind wichtig

Gute soziale Beziehungen sind wichtig für unser Wohlbefinden. Menschen, die mit Freunden, Familie und anderen eng verbunden sind, leben glücklicher und länger. Einsame Menschen sind unglücklicher und sterben früher. „Einsamkeit tötet“, resümiert Waldinger in seinem TED-Vortrag zu den Studienergebnissen.

2) Die Qualität der Beziehungen ist entscheidend

„Wir alle wissen, dass wir auch in einer Ehe oder in einer Gruppe einsam sein können“, sagt Waldinger. Es kommt nicht auf die Anzahl der Freunde an oder darauf, eine feste Beziehung zu haben, sondern auf die Qualität der Beziehungen.

In einer konfliktreichen oder destruktiven Partnerschaft zu stecken, ist sogar schädlicher für Wohlbefinden und Gesundheit, als allein zu sein. Förderlich für Glück und Gesundheit sind gute, warme Beziehungen.

3) Verlässlichkeit ist das A und O

Was nicht heißen soll, dass in Beziehungen immer Harmonie und Einigkeit herrschen muss. Entscheidend ist das Gefühl: Ich kann mich auf den anderen verlassen, auch in schlechten Zeiten.

Was wir aus der Studie lernen können: Ein gutes Leben besteht aus gelungenen Beziehungen. Und wir täten gut daran, mehr darin zu investieren.

Den 12-minütigen TED-Talk von Robert Waldinger könnt ihr euch unter www.ted.com ansehen (auf Wunsch auch mit deutschen Untertiteln).

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