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Großwildjäger will Löwen erschießen – und stirbt selbst durch Kugel


Er schoss gerne auf wilde Tiere – nun starb Großwildjäger Pero Jelinić selbst durch eine Waffe. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung und illegalem Waffenbesitz.

Ein Schelm, wer da an "Schicksal" denkt: Ein Trophäen-Fan ist selbst durch einen Schuss ums Leben gekommen, als er dabei war, einen Löwen zu erlegen.

Pero Jelinić sei extra nach Südafrika gereist, um Großkatzen zu töten, berichtet die "Daily Mail". Der 75-jährige Kroate habe "seine Trophäen-Kollektion vervollständigen" wollen, zitiert das Medium einen Freund. 

Löwen werden extra gezüchtet – als Beute

Berichten zufolge war Jelinić zu Gast auf einer Farm, auf deren Gelände Löwen speziell gezüchtet werden, um später von Hobby-Jägern erlegt zu werden. Offenbar hatte Jelinić, der auf der kroatischen Insel Pag ein Hotel betrieben haben soll, kurz vor seinem Tod bereits einen Löwen erschossen. 

Als er gerade ein weiteres Tier ins Visier nahm, traf den Hotelier die tödliche Kugel, offenbar ein Querschläger aus der Waffe eines anderen Jägers. Ein Helikopter brachte den 75-Jährigen noch ins Krankenhaus, Ärzte konnten den Getroffenen aber nicht mehr retten.

Die Polizei leitete ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung ein, geht Berichten zufolge aber davon aus, dass es sich um einen Unfall handelt. Auch illegaler Waffenbesitz soll im Spiel sein. 

Facebook-Fotos zeigen Jelinić mit seinen Trophäen. Auf einer Seite, die den Namen des Jägers trägt, kommentieren Nutzer dessen Tod mit Häme: "Karma, nicht wahr…" Ein anderer postete einen Link – zum Queen-Klassiker "Another One Bites The Dust" ("Noch einer beißt ins Gras").

kia

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