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Hamsterkäufe: Mit diesen drei Tricks kannst du sie bekämpfen

Hamsterkäufe: Mit diesen drei Tricks kannst du sie bekämpfen
© hxdbzxy / Shutterstock
Weinende Senioren vor leeren Regalen, verzweifelte Kunden, die kein Toilettenpapier mehr bekommen – Hamsterkäufe schaden mehr, als dass sie nutzen. So kannst auch du etwas dagegen tun.

Leere Brotregale, kein Klopapier mehr da und im Nudelregal höchstens noch eine Handvoll Vollkornprodukte – in immer mehr Supermärkten machen sich Hamsterkäufe bemerkbar. Dabei ist längst klar: In Massen einzukaufen ist nicht notwendig – und es schadet Menschen, die wirklich abhängig von der Versorgung durch den örtlichen Supermarkt sind!

Der Aufruf, keine Hamsterkäufe zu machen, geht durch die Sozialen Medien. Aber wenn du deine Mitmenschen unterstützen möchtest, hast du auch noch weitere Möglichkeiten, die unnützen Hamsterkäufe zu unterbinden. Wir stellen drei Möglichkeiten vor, mit denen du etwas gegen Hamsterkäufe tun kannst.

1. Poste keine Fotos von leeren Regalen

 Ja, wir wissen's: Komplett leere Klopapier-Regale sind ungewohnt für uns und sehen kurios aus. Das sollte kein Grund sein, sie zu fotografieren und in den sozialen Netzwerken zu posten. Denn: Wenn andere diese Bilder sehen, können sie sich erst recht zu weiteren Hamsterkäufen animiert fühlen. Bilder von leeren Regalen erwecken den Eindruck eines Engpasses, den es eigentlich gar nicht gibt – wenn du sie postest, könntest du damit "Trittbrettfahrer" auf den Plan rufen, die denken, dass sie nun hamstern müssen.

2. Verteile deine Einkäufe

Wir sind es vielleicht gewohnt, alle am Freitagabend oder am Samstag einzukaufen. In diesen schwierigen Zeiten ist es für die Mitarbeiter der Supermärkte aber eine große Herausforderung, die Regale rechtzeitig wieder zu füllen, wenn alle Kunden gleichzeitig kommen. Deswegen gehe auch an anderen Wochentagen einkaufen und lass uns die Belastung für die Supermärkte gemeinsam entzerren.

3. Denke auch an die anderen!

Noch einmal ganz deutlich: Es sind keine Versorgungs-Engpässe zu erwarten! Sich für einige Tage und Wochen Vorräte mit Grundnahrungsmitteln anzulegen, ist vielleicht sinnvoll – aber dabei sollten wir immer noch an unsere Mitmenschen denken. Es gibt hierzu einen schönen Satz: "Du brauchst nicht alle Nudeln – aber alle brauchen Nudeln!" Deswegen denke an deine Mitmenschen, bevor du die letzten sieben Packungen von irgendwas aus den Regalen nimmst und deswegen deine liebe Nachbarin, die schon über 70 ist, nichts mehr bekommt.

Wenn wir alle aneinander denken und fair miteinander umgehen, gehören auch leere Regale im Supermarkt bald der Vergangenheit an!


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