1:0 für Clinton! 5 coole Sätze, mit denen sie Trump vorgeführt hat

Beim ersten TV-Duell des US-amerikanischen Wahlkampfes ließ Clinton Trump alt aussehen. 5 verbale Highlights der Präsidentschaftskandidatin. 

Gestern fand das erste TV-Duell zwischen den Kontrahenten Hillary Clinton und Donald Trump statt. Im Laufe der 90 Minuten ging Trump zusehends die Puste aus. Während der Kandidat der Republikaner immer wieder laut, und gleichzeitig blasser und unkonzentrierter wurde, blieb Clinton, die sich für die Demokraten um das Präsidentenamt bewirbt, souverän – und steckte Trump am Ende in die Tasche. 5 Statements, die uns besonders gut gefallen haben: 

1. "Vielleicht ist er nicht so reich wie er sagt. (...) Oder vielleicht will er nicht, dass das amerikanische Volk weiß, dass er keine Steuern gezahlt hat."

Traditionellerweise veröffentlichen Präsidentschaftskandidaten ihre Steuererklärung. Nur Donald Trump hat sich bislang geweigert. Und so überlegte Clinton laut, ob er nichts zahlen könne, weil er doch nicht so reich sei, wie er vorgibt, oder ob er nicht zahlen wolle – und so Staat und Bürger um sehr viel Geld betrügt.

2. "Er hat seine politischen Aktivitäten mit der rassistischen Lüge begonnen, dass unser erster schwarzer Präsident kein amerikanischer Bürger ist."

Trumps ist für seine rassistischen Ausfälle berüchtigt - und für sein erklärtes Ziel, keine Mexikaner und schon gar keine Muslime ins Land zu lassen. Mit dem Satz über Obamas angeblich fehlende amerikanische Staatsbürgerschaft, entlarvt Clinton Trump auch noch als Lügner.     

3. "Sobald er in 111 Länder gereist ist, einen Friedensvertrag oder einen Waffenstillstand verhandelt, die Freilassung von Dissidenten durchsetzt oder 11 Stunden von einem Untersuchungsausschuss aussagt, kann er mit mir über Ausdauer reden."

Das war Clintons Antwort auf Trumps Unterstellung, dass seine Kontrahentin niemals die Ausdauer hätte, die man für das Präsidentenamt benötige – und spielte damit auf Clintons vermeintliche Schwäche an. Die ehemalige Außenministerin unterstrich im Gegenzug die fehlende politische Erfahrung ihres Gegners.

4. "Beteiligen Sie sich gern an der Debatte, indem Sie weiterhin verrücktes Zeug erzählen."

Mit ihrer langjährigen Erfahrung gelang Clinton es, politische Positionen auf den Punkt zu bringen, während Trump sich immer weiter in haltlosen Vorwürfen verhedderte. Irgendwann sagte Clinton: "Ich habe den Eindruck, dass ich am Ende dieses Abends für alles verantwortlich gemacht wurde, was je passiert ist.“ Trump daraufhin hilflos: „Warum auch nicht? Warum auch nicht?“ Clinton konterte spöttisch: „Ja, warum auch nicht? Beteiligen Sie sich ruhig an der Debatte, indem Sie weiterhin verrücktes Zeug erzählen."

5. "Das ist ein Mann, der Frauen Schweine, Schlampen und Hunde genannt hat.“

Dass Trump nicht nur rassistisch, sondern auch extrem frauenfeindlich ist, ist bekannt. Aber auf dem Podium vor 100 Millionen potenziellen Wählern und Wählerinnen auszusprechen, wie frauenverachtend er wirklich ist, war klug. Trumps lahmes Dementi verhallte ungehört im Studio. 

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