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Jenke-Experiment: Was passiert, wenn du 1 Kilo Billigfleisch pro Tag isst

Jenke-Experiment
© TVNOW / Stefan Gregorowius / PR
Das Jenke-Experiment hat sich einem aktuellen Thema gewidmet: Wie gesund ist Fleisch-Konsum eigentlich? Und was passiert, wenn man jeden Tag ein Kilogramm Billigfleisch isst?

Jenke will's wieder wissen. Der RTL-Moderator hat sich in der letzten Folge des "Jenke-Experiments" mit einem brandaktuellen Thema beschäftigt. Es geht in der Wiederholung um Fleisch – wo dieses herkommt und was es auslöst, wenn wir es täglich verzehren. 

Was für Jenke in diesem Fall ein Experiment darstellt, ist für manche Menschen Alltag: Er nimmt sich vor, täglich Billigfleisch zu essen. Die Menge ist dann aber selbst für Fleischliebhaber eine Herausforderung: Ein Kilogramm soll es sein, jeden Tag, für zwei Wochen. Danach geht es übrigens über in den kalten Entzug – es folgen 14 Tage vegane Ernährung.

14 Tage Billigfleisch und Schmerztabletten

Das Experiment beginnt mit einem bekannten Bild: Jenke sitzt beim Arzt und lässt sich durchchecken. Noch geht es ihm gut, topfit ist er. Trotzdem warnt der Mediziner, dass Fleisch sogenannte stille Entzündungen hervorrufen kann. Was das genau bedeutet, wird Jenke noch früh genug zu spüren bekommen, merkt dieser aus dem Off schon einmal an.

Es folgen 14 Tage voller Billigfleisch. Doch es wäre nicht das Jenke-Experiment, wenn nicht geschickt noch eine moralische Komponente eingebaut wäre: Seine Wurst, Steaks und Rouladen genießt Jenke in einem Ferienhaus auf einem Bauernhof. Seine Nachbarn hört man durch das Fenster quieken – es ist ein Schweinepaar. Und als wäre das nicht Tortur genug, soll Jenke letztendlich über deren Leben entscheiden: Sollte er sich nach dem Experiment für eine pflanzliche Ernährung entscheiden, bleibt Schweinedame Elsa am Leben.

Täglich sieht man Jenke nun also zwei Wochen lang Leberwurst und Massen an Billigfleisch in sich hineinstopfen. Letzteres ist tatsächlich nötig, denn wer plötzlich den riesigen Teller Fleisch vor sich sieht, realisiert, wie viel ein Kilogramm ist. Auf das Ergebnis muss man keine 14 Tage warten – bereits nach der zweiten Nacht muss Jenke einen Notarzt aufsuchen.

Die Schmerzen des Moderators seien kaum auszuhalten. Doch nicht der Verdauungstrakt, sondern die Hand ist es, die Jenke den Schlaf raubt. In der Praxis erhält er die Diagnose, die weder er noch die Zuschauer nach so kurzer Zeit glauben können: Der akute Gicht-Anfall, eine Entzündung der Gelenke, soll durch den massiven Fleischkonsum ausgelöst worden sein.

Wer das Jenke-Experiment kennt, weiß, wie es weitergeht: Der Moderator isst natürlich trotzdem weiter Billigfleisch. Zusätzlich stehen Schmerztabletten auf dem Speiseplan.

Dann dreht sich der Spieß um: Nun wird er mit Gemüse statt Fleisch gespickt. 14 Tage lang ernährt sich Jenke vegan, alle tierischen Produkte werden vom Speiseplan gestrichen. Dann folgt das abschließende Arzt-Gespräch.

Jenke-Experiment mit eindeutigem Ergebnis

Nach zwei Wochen und damit 14 Kilogramm Fleisch zeichnen Jenkes Blutwerte ein deutliches Ergebnis an: Sein LDL-Wert, auch als "schlechtes Cholesterin" bekannt, soll während der Fleischphase um ganze 30 Prozent gestiegen sein.

Doch der Arzt hat auch gute Nachricht: In der veganen Phase sei der Wert wieder gesunken, zum Ende des Experiments sogar besser als zuvor. Auch die Harnsäure-Werte, die für den Gichtanfall verantwortlich waren, hätten sich unter der pflanzlichen Ernährung wieder normalisiert. Gleichzeitig sollen sich die guten Darmbakterien um das 10-fache vermehrt haben, während Jenke auf tierische Produkte verzichtete. Die sorgten für gute Laune, die der Moderator schon während des Experiments immer wieder zu betonen wusste.

"Ich finde es erschreckend, dass nach nur 14 Tagen übertriebenem Fleischkonsum medizinisch nachweisbar ist, wie schädlich das für meine Gesundheit ist – wenn man das mal hochrechnet …", fasst Jenke das Experiment zusammen und damit letztendlich einen Entschluss: Elsa – wir erinnern uns, die Nachbarssau – darf überleben. Und damit ernährt sich der Moderator von nun an vegan.


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