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Japanischer Trick Mit der Kakeibo-Methode sparst du jeden Monat 35 Prozent

Kakeibo: Frau mit Geldscheinen in der Hand
© ImYanis / Shutterstock
Kakeibo heißt das Zauberwort, das unsere Geldsorgen verschwinden lassen soll. Wir erklären, wie der japanische Spartrick ab sofort auch dein Portemonnaie füllt.

Ja, wir wissen, dass wir sparen müssen. Ob für den nächsten Urlaub, die Altersvorsorge oder die kaputte Waschmaschine – ein Polster auf dem Konto entlastet nicht nur den Geldbeutel, sondern auch unser Gemüt. Am Anfang des Monats klingt die Sache mit dem Sparen auch noch ganz einfach. Bis am Ende doch wieder kaum etwas übrig bleibt …

Wenn du bisher immer zu denjenigen gezählt hast, die sich leicht neidvoll gefragt haben, wie andere Menschen quasi kinderleicht sparen, haben wir jetzt eine Antwort für dich. Die heißt Kakeibo-Methode und ist bereits über 100 Jahre alt.

Bei dem nett klingenden Wort handelt es sich um einen japanischen Spar-Trick, der als eine Mischung aus Bullet Journal und Haushaltsplan daherkommt. Alles, was du dafür brauchst, sind ein Stift und ein Tagebuch. 

Zum Anfang des Monats notierst du deine Sparziele unter Berücksichtigung planbarer Kosten. Die magische Zahl ist dabei die Vier. Du unterteilst deine Ausgaben nämlich zum einen in vier Kategorien. Zum anderen stellst du dir dabei vier Fragen.

Geld sparen mit der Kakeibo-Methode 

Starten wir mit dem ersten Punkt: Du machst dir also eine Liste mit all den Ausgaben eines Monats. Dann sortierst du sie nach und nach in vier Cluster ein. Die lauten:

  • Überlebenswichtig: Darunter fallen Fixkosten wie die Miete, aber auch Einkäufe.
  • Optional: Dinge, die du nicht brauchst, aber ausgegeben hast, wie neue Kleidung, Restaurant- und Barbesuche.
  • Kulturell: Du warst im Theater, Kino oder hast ein Netflix-Abo? Ab mit den Ausgaben in diese Kategorie.
  • Extra: Nun kommen wir zu Kosten, die nicht regelmäßig auftreten – beispielsweise Geburtstagsgeschenke, Reparaturen, außergewöhnliche Anschaffungen.

Dazu notierst und beantwortest du dir folgende vier Fragen:

  • Wie viel Geld habe ich zur Verfügung?
  • Wie viel Geld möchte ich diesen Monat sparen?
  • Wie viel spare ich bisher?
  • Wie kann ich es schaffen, mehr zurückzulegen?

Klingt so simpel, wie es ist. Der Spartrick basiert nämlich vor allem auf Achtsamkeit. Wer seine Ausgaben Monat für Monat plant, erlangt einen Überblick, ohne sich dabei etwas zu verbieten. Kakeibo ist also ein Spartrick, der uns langfristig unsere Geldbeutel füllen dürfte, ohne dass wir durchgängig Verzicht üben.

Und falls du noch ein bisschen theoretischen Background zum Thema Finanzplanung gebrauchen kannst: Hör doch mal in den Podcast der BRIGITTE-Academy "What the Finance" rein. Vielleicht wäre auch das Academy-Workbook etwas für dich, um deine Ausgaben und Einkünfte besser zu überblicken.


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