Tyra Banks (42) ist endlich Mama - nach jahrelangem Kampf

Supermodel Tyra Banks wünscht sich seit Jahren ein Baby. Nun hat ihr eine Leihmutter den sehnlichen Wunsch erfüllt.

Tyra Banks bedankt sich bei der Leihmutter ihres Sohnes

Tyra Banks (42) ist Mutter geworden. Das einstige Supermodel teilte euphorisch auf Instagram mit: "Wir danken dem Engel von einer Frau, die unser Wunder-Baby ausgetragen hat und beten für jeden, der darum kämpft, diesen glücklichen Meilenstein zu erreichen." Damit macht sie deutlich, dass sie ihr Baby von einer Leihmutter austragen ließ.

Künstliche Befruchtung führte nicht zum Erfolg

Bereits 2012 hatte Banks in der „The Steve Harvey Show” gesagt, dass sie sich Kinder wünsche, seit sie 27 Jahre alt sei. „Ich bin wirklich bereit, ein paar Babys zu haben. Ich will Babys!“

Drei Jahre später berichtete die Moderatorin von „America's Next Top Model“ im TV unter Tränen von ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Sie erzählte, dass sie mehrere Versuche unternommen habe, sich künstlich befruchten zu lassen, und wie schwer es sei, die neugierigen Fragen anderer Menschen auszuhalten (mehr bei BRIGITTE Mom).

"Ihr wisst doch gar nicht, was ich durchmache"

„Ich bin es so leid, gefragt zu werden, 'Warum hast du keine Kinder?' Ihr wisst doch gar nicht, was ich durchmache, wenn ihr mich sowas fragt. Und es geht auch niemanden was an. Wir machen gerade dieses ganze IVF-Prozedere durch und es ist verdammt hart, lächelnd zur Arbeit zu kommen, wenn du dir jeden Tag Nadeln in den Bauch stichst und dich eigentlich übergeben und hinlegen möchtest.“

Schließlich hat Tyra Banks ihr Baby offenbar von einer Leihmutter austragen lassen. Der Vater ist der norwegische Fotograf Erik Asla. Überwältigt schreibt Banks auf Instagram: „Das beste Geschenk, für das wir so hart gearbeitet und so viel gebetet haben, ist endlich da. Er hat meine Finger und großen Augen und den Mund und das Kinn von seinem Papa Erik. York Asla Banks, willkommen auf der Welt.“ Dazu postete sie ein Foto von einem Babymützchen.

Können auch deutsche Frauen von einer Leihmutterschaft profitieren?

Die Vermittlung von Leihmüttern ist in Deutschland verboten. Nach deutschem Recht ist die Mutter eines Kindes die Frau, die es geboren hat. Rechtliche Mutter ist also die Leihmutter und nicht die Auftraggeberin.

"Leihmutterschaftsverträge“ sind in Deutschland auch ungültig, wenn sie mit Leihmüttern im Ausland geschlossen wurden. Immer wieder gab es Fälle, wo Babys nicht nach Deutschland einreisen durften, beziehungsweise keinen Pass bekamen – weder in Deutschland, noch im Heimatland der Leihmutter. „Eine deutsche Wunschmutter ist nach deutschem Recht nicht mit dem Kind verwandt und vermittelt dem Kind folglich nicht die deutsche Staatsangehörigkeit“, stellt das Auswärtige Amt klar.

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