Kleinkredite per Internet: Die bessere Geldanlage

Das Vertrauen in die Banken ist auf dem Tiefpunkt: Große Geldhäuser gehen pleite und reißen die Kleinanleger mit, Verantwortung für die Kunden spielt auf den globalen Finanzmärkten keine Rolle mehr. Im Internet boomt dagegen eine Organisation, bei der alles ganz anders läuft: Kiva vermittelt persönliche Kleinkredite an private Existenzgründer. BRIGITTE-Mitarbeiterin Jessica Braun hat es ausprobiert - und 20 Euro nach Guatemala verliehen.

Würden Sie dieser Frau 20 Euro leihen? Juana Imul finanziert durch Kiva ihre Tortilla-Bäckerei

Sie leben wie die Adler, hoch oben am Berg, erhaben über die tiefen, trockenen Täler der Sierra Madre. Ihr Dorf El Mirador ist ein Horst, gebaut aus Holz, Lehm und Stroh. Nur wenige Häuser sind aus Steinen gemauert. Eines davon ist das Gemeindehaus. 15 Frauen haben sich darin versammelt, fast doppelt so viele Kinder und vier Männer. Die Frauen tragen die bunten Röcke der Gegend, dazu glänzende Blusen mit Blütenstickereien, einige haben große weiße Kragen aus Spitze darübergelegt. Die Kinder sitzen zwischen ihnen auf den schmalen Bänken und auf dem mit Kiefernnadeln ausgelegten Boden. Sie halten ihre kleineren Geschwister im Arm oder auf dem Schoß und werfen mir verstohlene Blicke zu. Blicke aus den größten Augen der Welt. Für die Bewohner von El Mirador, sie alle sind Maya, bin ich eine Exotin. Reisende, noch dazu aus Europa, kommen nicht sehr häufig in diesen Teil Guatemalas, weil er für Touristen wenig bietet.

El Mirdaor liegt auf 2000 Meter Höhe. Es gibt keinen Strom und kein fließend Wasser. Aber weltweit vertrauen Menschen in die Fähigkeiten der Bewohner und leihen ihnen Geld.

El Mirador ist ein armes Dorf. Weit abgelegen von der nächsten Kleinstadt, ohne Strom- und Wasserversorgung. Die kleinen Felder um die Häuser herum sind uneben. Manche fallen steil ab. Maschinen für den Ackerbau gibt es nicht. Wasser wird aus dem Brunnen gepumpt und zum Haus getragen, Feuerholz im Wald geschlagen und auf dem Rücken mühsam nach Hause geschleppt. Doch die Trachten der Frauen sind sauber und ihre Haare ordentlich mit Bändern zu Zöpfen geflochten. Ich kann sie in Ruhe betrachten, weil sie alle so bemüht an mir vorbeisehen. Aus Schüchternheit vielleicht, dabei fühle ich mich mindestens genauso unsicher wie sie.

Denn ich bin hier, weil mir diese Frauen Geld schulden. Gemeinsam mit weiteren privaten Geldgebern habe ich einen Mikrokredit in Höhe von 2500 Euro für diese Marktfrauen aus El Mirador finanziert. Nun will ich sehen, ob mein Geld tatsächlich bei ihnen angekommen ist. Und ob es etwas bewirkt. Die Frauen bauen Gemüse an und verkaufen es auf dem Markt. Sie züchten Hühner oder backen Tortillas und sorgen so dafür, dass ihre Kinder regelmäßig zu essen haben und sogar zur Schule gehen können, was vielen der Mütter selbst nicht möglich war. Bisher reichte, was sie mit ihren Männern erwirtschafteten, immer nur knapp. Es war nicht genug, um ihr Leben wirklich zu verbessern. Im letzten September schlossen sich 15 Frauen zusammen und bewarben sich gemeinsam um einen Kredit, weil die Summe, die jede Einzelne gebraucht hätte, selbst für einen Mikrokredit zu klein gewesen wäre. Zwei Monate später erhielten sie die Summe, etwa 170 Euro für jede. Das Geld wurde nicht von einer Mikrokredit- Bank zur Verfügung gestellt, sondern persönlich und direkt, von Menschen wie mir. Ich bin seit Anfang 2007 Mitglied bei Kiva, einer Internet-Gemeinschaft, über die sich Menschen aus aller Welt zusammentun, um aus eigener Tasche Mikrokredite zu finanzieren. Wir spenden nicht. Wir verleihen nur. Und werden so zu Geschäftspartnern von Kleinstunternehmern aus Ländern der Dritten Welt. Völlig unabhängig von jeder Bank. Und so bekommen auch solche Menschen Kredit, die bei einer normalen Bank nicht die geringste Chance hätte. Eine Idee, die mir auf Anhieb gefiel.

Als ich zum ersten Mal von Kiva hörte, hatte ich gerade meinen Job verloren. Ich wusste nicht, wie meine finanzielle Situation in Zukunft sein würde. Nur, dass ich mich selbständig machen wollte und dass es dafür staatliche Unterstützung gibt. Etwas, auf das Menschen in Entwicklungsländern nicht zählen können. Ich wollte etwas von meiner Sicherheit weitergeben. Bis dahin hatte ich unregelmäßig an verschiedene Hilfsorganisationen gespendet - vor allem, um mein Gewissen zu beruhigen. Dass das Geld wirklich ankommt, wo es gebraucht wird, habe ich nie geglaubt. Je größer eine Organisation ist, je mehr Bürokratie gibt es. Notwendigerweise. Ich will aber keine Aktenordner für Angestellte finanzieren, sondern Essen für jene, denen es fehlt.

Am monatlichen Zahltag sind die Darlehensraten fällig. Jede Marktfrau zahlt 40 Euro - sorgfältig dokumentiert im hellblauen Kreditnehmerinnenheft

Auf der Kiva-Website waren echte Menschen zu sehen. Nicht irgendwelche, die für ein Werbefoto posieren. Sondern tatsächlich die, die konkret mein Geld brauchen.

Paul zum Beispiel, ein junger Vater aus Kenia, in dessen Marktstand es hineinregnete. Mit einem neuen Dach, so war zu lesen, würden die Waren nicht mehr so schnell verderben. Für ihn gab ich meinen ersten Kredit. Oder Afi, dreifache Mutter aus Togo, die endlich ihren Straßenhandel mit Yamswurzeln vergrößern wollte. Und eben Juana, Isabel, Clara, Maria und die anderen Frauen aus El Mirador, die auf dem Foto würdevoll und doch unbeholfen in die Kamera sahen. Ich beschloss, diese Frauen zu unterstützen. Mein Beitrag waren 20 Euro.

Angesichts der stolzen Frauen, die ich nun hier, im Gemeindehaus von El Mirador, treffe, kommt mir mein Beitrag schäbig vor. Es ist nämlich ein gewaltiger Unterschied, ob man sich ein Foto im Internet ansieht und dann per Klick ein bisschen Geld investiert oder ob man leibhaftig vor einer Gruppe von Menschen sitzt. Jetzt wünschte ich, ich hätte mehr gegeben, und bin froh, dass die Frauen nicht wissen, dass ich eine ihrer Kreditgeberinnen bin.

Angelita Pixcar kommt einmal im Monat nach El Mirador. Sie arbeitet für eine lokale Partnerorganisation von Kiva und überwacht die Rückzahlung der fälligen Kreditraten. Außerdem gibt sie den Frauen Unterricht in Sachen Selbstvertrauen, Gesundheit und Unternehmensgründung. Heute erzählt sie die Geschichte von Maria, der Schneiderin, die keine Kinder bekommen kann und deren Ehe daran gescheitert ist. "Als Maria sich einer Freundin anvertraut, rät diese ihr, sich einer Gruppe anzuschließen, die einen Mikrokredit aufnimmt", sagt Angelita. "Wie denkt ihr über die Geschichte?", fragt sie in die Runde.

Isabel Us hat mit dem Kredit Waren für ihren Kiosk gekauft. Seit der Umsatz steigt, bleibt mehr Geld übrig für ihre zehn Kinder

"Ich bin froh, dass es Maria jetzt gutgeht", antwortet Isabel Us. Sie hat Apfelbäckchen und wirkt ein wenig mutiger als die anderen Frauen. Sie ist auch die Erste, die aufsteht, als nach dem Unterricht die Rückzahlung der Raten beginnt. Isabel zieht ein Bündel Geldscheine aus der Tasche ihrer Schürze, zählt es noch einmal gewissenhaft durch und legt es dann vor Angelita auf den Tisch. Jede der Frauen hat ein blaues Heft dabei, in das Angelita einträgt, wie viel sie zurückgezahlt hat. Etwa 40 Euro sind es pro Rate. Von dem Geld könnte man hier 40-mal in einem einfachen Restaurant essen.

"Möchtest du meinen Laden sehen?", fragt mich Isabel danach. Sie ist eine der zwei Frauen im Dorf, die bereits ihr eigenes Geschäft führen. Einen kleinen Kiosk in ihrem Haus, das sogar verputzt ist und bunt gestrichen. Sie handelt mit Gemüse, aber auch Wasser, Seife oder Chips liegen im Fenster aus; direkt dahinter ist ihr Wohnzimmer. Bevor Isabel den Kredit von Kiva bekam, konnte sie nie genügend Waren einkaufen, um die Nachfrage im Dorf zu decken, jetzt wirft ihr Geschäft mehr ab als früher.

Isabel ist 39 und hat zehn Kinder. Da es für Maya-Frauen keine andere Altersvorsorge gibt, gebären sie so lange, bis sie entweder im Kindbett sterben oder nicht mehr empfangen können. Als sie 14 war, wurde ihre Ehe arrangiert. Aber es gibt auch selbstbestimmte Bereiche in ihrem Leben: "Das Geld, das ich verdiene, ist meines", sagt Isabel. Sie entscheidet, wofür sie es ausgibt. "Wenn wir etwas für das Haus oder die Kinder brauchen, sprechen mein Mann und ich darüber und legen dann zusammen." Für die andere Bevölkerungsgruppe Guatemalas, die von den spanischen Eroberern abstammenden Ladinos, ist eine Ehe mit einer Maya-Frau deshalb nur schwer vorstellbar. "Bei uns in El Mirador sind die Männer stolz auf das, was wir Frauen geschafft haben", sagt Isabel.

Ein ganzer Raum dient als Maislager. Daneben schlafen die Oma und vier Kinder

Ein Stück weiter den Berg hinauf lebt Juana Imul mit ihrer Familie. Von ihrem Kredit hat sie Maismehl gekauft, damit sie auch dann Tortillas backen kann, wenn die zwei kleinen Maisfelder neben dem Haus einmal nicht genug abwerfen. Sie sitzt mit Virgilio, ihrem Mann, auf einer Bank unter den Ästen eines blühenden Pfirsichbaums. Ihr Haus hat zwei Räume, die sie mir bereitwillig zeigen: Im ersten ist die Feuerstelle im Lehmboden, hier schläft das Paar auf zwei aneinandergeschobenen Holzbänken. Im anderen Zimmer lagert ein Berg Maiskolben. Daneben steht das Bett von Virgilios Mutter und den vier Töchtern. "Ich stehe jeden Morgen um drei Uhr auf und fange an zu backen", erzählt Juana. Ich frage sie, ob ich ihr dabei zuschauen kann. Sie legt den Kopf schief und überlegt eine Weile. Dann nickt sie: "Ja, das geht."

Sauberer Geldtransfer: Jeder Euro fließt direkt ins Geschäft

BRIGITTE-Autorin Jessica Braun (Mitte) mit Tortilla-Bäckerin Juana Imul und ihrer Schwiegermutter

Als ich am nächsten Morgen vor ihrer Tür stehe, wird der Himmel bereits hell. Juana sitzt mit ihren Töchtern und der Schwiegermutter am Feuer. Sie haben sich Schals um die Schultern gelegt, weil die Kälte in die Arme beißt. Ihre Füße sind nackt. Der Wind fegt Staub durch die offene Tür, wirbelt Funken hoch, die auf Juanas Hände fallen. Sie scheint es nicht zu spüren. Juana schlägt den Teig aus Maismehl und Wasser klatschend zu Fladen. Schnell geht das, fast als wäre sie eine Maschine. 500 Tortillas backt sie am Tag und verkauft sie das Stück zu 25 Cent, das entspricht 2,5 Euro-Cent: Wenn sie mit dem Backen fertig ist, nimmt sie den gefüllten Korb, stellt ihn sich auf den Kopf und steigt den steilen Pfad hinab zur Straße. Eine halbe Stunde dauert das. Dann fährt sie eine Stunde mit dem Bus in den nächsten größeren Ort, setzt sich zu den anderen Marktfrauen auf den Boden und hofft, dass jemand ihre Tortillas kauft. In einem Land, in dem jede Frau das Tortillabacken von ihrer Mutter lernt, ist das nicht die originellste Geschäftsidee, denke ich. Aber eben eine, die wenig Startkapital erfordert.

Ein Huhn lugt durch die Tür in den verrauchten Raum. Der Boden ist schwarz von unzähligen Feuern. In einer Blechkanne neben der Feuerstelle kocht Kaffee, in einer Schüssel schwarze Bohnen. Die Töchter müssen gleich zur Schule. Sie essen bereits, tauchen die Tortillas ins Bohnenmus. Virgilio rückt mir einen Stuhl hin. Ich vermute, es ist seiner, und wage nicht, mich zu den Frauen auf die Erde zu setzen. Der Stuhl für den Gast ist eine Geste des Respekts. Eines der Mädchen stellt sich schweigend neben mich und streichelt über mein Haar. Ich überlege, ob ich ihnen jetzt erzählen soll, dass das Geld für ihren Kredit von mir und fast 100 weiteren Menschen aus der ganzen Welt kommt - via Internet. Da deutet Virgilio auf den hohen Mast, der einsam am Rand seines Felds steht.

Isabel Us verkauft in ihrem Kiosk die Dinge des täglichen Bedarfs, aber auch Luxusprodukte - Chips, Cola und Fanta. Was sie verdient, gehört ihr allein

"Bald bekommen wir Strom", sagt er stolz und lächelt. "Strom für das ganze Dorf." Ihnen jetzt zu erklären, wie eine Internet-Gemeinschaft funktioniert, erscheint mir auf einmal unmöglich. Überhaupt wäre es mir nun am liebsten, sie würden mein Geld einfach behalten. Und ich könnte noch etwas drauflegen. Aber dann wäre es nur wieder eine Spende. Geschenktes Geld, das den Menschen zwar hilft, ihnen aber auch etwas von ihrer Würde nimmt.

Ich kann sehen, dass Juana mit ihrem Teil des Mikrokredits das Richtige für sich und ihre Familie tut und dass das Kiva-Prinzip funktioniert: Mein Geld ist hier tatsächlich eine Hilfe.

Ich wünsche mir, dass Juana vielleicht irgendwann noch mehr verkaufen kann als Tortillas: Gemüse zum Beispiel oder Hühner. Oder dass sie gar nicht mehr backen muss, sondern anfangen kann, mit dem Mehl zu handeln. Vielleicht kann ihr Angelitas Unterricht dabei helfen, diesen nächsten Schritt zu gehen.

Hühner und Schafe sind der Reichtum von El Mirador, sie versorgen das ganze Dorf

"Wenn mein Geschäft in Zukunft wirklich mehr abwerfen sollte, dann möchte ich, dass die Mädchen auf eine höhere Schule gehen." Juana sieht zu Virgilio: "Und ich würde uns gern ein größeres Haus bauen." Virgilio lächelt wieder. Juana reicht mir schwarzen Kaffee mit viel Zucker und Tortillas. Die Familie beobachtet aufmerksam, wie ich esse. In meiner Schale mit den Bohnen liegt auch ein gekochtes Ei. Die Nachbarn haben es gespendet, für den Gast. Wenn ich mein Geld aus dem Kiva-Kredit im Sommer zurückhabe, werde ich es wieder verleihen. Auch 20 Euro können auf Dauer etwas ändern.

So funktioniert Kiva

Kiva ist die einzige Mikrokredit-Organisation, die private Kleinkredite an Privatpersonen vermittelt. Auf der Website www.kiva.org werden Unternehmer vorgestellt, die einen Mikrokredit brauchen, um ihre Situation aus eigener Kraft verbessern zu können. Als Kiva-Mitglied - 13 Millionen gibt es weltweit - kann man sich aussuchen, wem man Geld leihen möchte und wie viel. Nur der Mindestbetrag muss eingehalten werden: 25 Dollar. Haben sich genug Mitglieder gefunden, wird dem Unternehmer der Gesamtbetrag ausgezahlt. Meist reicht dazu ein Tag. Die Laufzeit für die Rückzahlung beträgt zwischen sechs Monaten und einem Jahr. Die Unternehmer werden vor Ort von lokalen Partnerorganisationen betreut, solange der Kredit läuft. Zinsen bekommen die Kiva-Mitglieder nicht. "Es ist, als würde man einem Freund etwas leihen", sagt Kiva- Präsident Premal Shah, 32, über die im November 2005 in den USA gegründete Organisation. Bereits 42 000 Menschen erhielten einen Kredit durch Kiva. Die Rückzahlquote der Kreditnehmer ist erstaunlich hoch: 99,8 Prozent.

Schritt für Schritt: So können Sie über Kiva Geld verleihen

Alles, was Sie brauchen, ist eine gültige Kreditkarte und einen Internetanschluss.

Gehen Sie auf die Website www.kiva.org. Klicken Sie auf "Lend" (Verleihen) in der oberen Leiste. Sie bekommen nun eine Übersicht über all die Unternehmer, die Geld für ihr Unternehmen brauchen. Links sehen Sie ein Foto des Leihnehmers. Rechts davon stehen vier Informationen: - Der Name des Unternehmers und der Bereich, in dem er oder sie tätig ist (z.B. Ackerbau, Schneidern oder Viehzucht) ?- Die "Loan Info", die besagt, wieviel Geld der Unternehmer beantragt hat und wieviel Prozent davon schon von anderen Kiva-Mitgliedern zur Verfügung gestellt wurde. ?- Das Land aus dem der Kreditnehmer stammt und welche Partnerorganisation von Kiva ihn dort betreut. ?- Eine Beschreibung des Unternehmers: Sein Familienstand, sein Arbeitsalltag und Auskunft darüber, wofür er oder sie das Geld aus dem Kredit nutzen möchte.

Wenn Sie sich für einen Unternehmer entschieden haben, klicken Sie auf den Button "Lend 25 Dollar" (Verleihen Sie 25 Dollar) neben dem Profil. Dort steht jetzt "Loan added! Check out" (Darlehen hinzugefügt! Auschecken). Klicken Sie auf "Check out". Sie werden weitergeleitet auf eine Seite, auf der Ihr Unternehmer zu sehen ist. Rechts davon steht der Betrag, den Sie auch nach oben korrigieren können. 25 Dollar sind das Minimum. Klicken Sie nun auf "Continue" (Weitergehen). (Möchten Sie noch mehr Darlehen vergeben, klicken Sie auf "Add more loans" und wiederholen Sie die Schritte.)

Nun öffnet sich die Seite für Ihre Registrierung. Um Kredite mit Kiva zu vergeben, müssen Sie sich anmelden. Füllen Sie dazu das Adressfeld aus mit: ?- Vorname ?- Nachname ?- Ihrer E-Mailadresse ?- Ihrer E-Mailadresse zur Bestätigung ?- Passwort ?- Ihr Passwort zur Bestätigung

Darunter werden Sie gefragt, wie Ihr Profil für andere Mitglieder aussehen soll: ?- Möchten Sie Ihren Vornamen anzeigen lassen oder anonym bleiben? ?- Möchten Sie ein Foto hochladen? (freiwillig) ?- Was ist Ihr Beruf? (freiwillig)

Setzen Sie nun per Klick einen Haken in das Kästchen "Terms of Use/Privacy Policy", wenn Sie mit den Nutzungsbedingungen und Datenschutzregelungen einverstanden sind. Danach klicken Sie auf "Sign up" (Registrieren).

Im nächsten Schritt öffnet sich eine Seite, auf der Sie für Kiva spenden können. Da sich Kiva nur durch Spenden finanziert, werden Ihnen 10 Prozent des Betrags vorgeschlagen, den Sie als Darlehen vergeben haben. Möchten Sie spenden, klicken Sie auf "Donate this Amount to Kiva" (Diesen Betrag an Kiva spenden). Sie erhalten dafür per E-Mail eine Spendenbescheinigung für Ihre Steuerunterlagen. Andernfalls klicken Sie auf "No thanks". Sie werden nun weitergeleitet zu Paypal.

Wenn Sie bereits einen Paypal-Account haben, loggen Sie sich wie gewohnt ein.

Wenn Sie keinen Paypal-Account haben, klicken Sie auf "Don't have a Paypal account" (Ich habe keinen Paypal Account". Sie werden aufgefordert, ihre Adresse und Kreditkartendaten einzugeben und den Betrag zu bestätigen. Sobald Sie Ihr Heimatland im Adressfeld ausgewählt haben, schaltet die Sprachführung auf Deutsch um.

Vergessen Sie nicht, sich nach Abschluss auszuloggen! Sie werden von Kiva bis zur kompletten Rückzahlung Ihres Darlehens regelmäßig per Email über die Fortschritte Ihres Kreditnehmers informiert. Ist das Darlehen zurückgezahlt, können Sie sich Ihr Geld rücküberweisen lassen oder es wieder als Kredit vergeben. ?

Text: Jessica Braun Fotos: Urban Zintil Stephanie Füssenich
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