Lärmbelästigung: Wer zu laut ist, muss zahlen!

Laut sein kann gaaaanz schön teuer werden! Aber hättest du DAS gewusst? Ein lärmender Mieter musste die Mietminderung seines Nachbarns ersetzen. 

Laut Musik hören, eine Party schmeißen und ein kleiner Streit mit seinem Partner – alles Dinge, die im Leben dazugehören. Doch frage mal deine Nachbarn, die finden das meist nicht so amüsant, wenn es bei dir etwas lauter wird. Jetzt heißt es: AUFGEPASST! Wer nämlich zu laut ist, muss zahlen!

Wer seine Nachbarn häufiger mit Lärm belästigt, riskiert jedoch nicht nur eine Geldstrafe, sondern muss sogar allenfalls für die Miete seines Nachbarn herhalten: Ein Bewohner einer Mietwohnung hatte seine Nachbarn massiv mit lauter Musik, Türknallen und Geschrei belästigt. Diese wiesen ihn höflich auf die Lärmbelästigung hin, doch der Betroffene konterte nur mit Beschimpfungen. Die Hausbewohner forderten dann eine Mietminderung und der Vermieter forderte wiederum vom Störenfried die Ersetzung des Mietausfalls. Der Fall landete vor Gericht.

Das Amtsgericht Bremen entschied 2011, dass der belästigte Vermieter Anspruch auf Schadenersatz in Höhe der entgangenen Mietzahlungen habe. Das heißt der Störenfried muss für den Ausfallschaden aufkommen.

Das kostet dich die Lärmbelästigung

  • Die Missachtung der Nachtruhe oder Ruhezeiten an Sonn- und Feiertagen könnte dich generell bis zu 5.000 Euro kosten. Die gesetzliche Ruhezeit von Wohnungen wurde auf 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr festgelegt.
  • Die Missachtung der vertraglich vereinbarten Mittagsruhe kann zu einer Abmahnung und sogar Kündigung durch den Vermieter führen.
  • Und Obacht: Rasenmähen an Sonn- und Feiertagen kann dich sogar bis zu unglaublichen 50.000 Euro kosten.  

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