Studie belegt: Männer sind schlecht für die Gesundheit!

Ohne Männer sind wir besser dran. Das haben Wissenschaftler aus Padua/Italien herausgefunden. Ja, tatsächlich: Männer sind schlecht für unsere Gesundheit.

Die Ehe tut dem Menschen gut

Die Ehe galt lange als gesundheitsfördernd, für manche sogar als Lebenselixier. Studien haben wiederholt belegt, dass der Bund fürs Leben das Risiko senkt, einen Herzinfarkt zu erleiden und an Depressionen zu erkranken. Die Ehe erhöht demnach sogar die Chance, eine Krebserkrankung zu überleben. Verheiratete Menschen sollen im Schnitt länger leben als Singles, unter anderem weil sie weniger Alkohol trinken und sich gesünder ernähren.

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Aber: Das gilt nur für Männer!

Eine Studie der Universität Padua zeigt nun: Das alles gilt in Wahrheit nur für Männer! Ehefrauen blühen gesundheitlich erst dann richtig auf, wenn ihre Männer verstorben sind.

Witwen haben weniger Stress als verheiratete Frauen, leiden seltener unter Depressionen und sind insgesamt gesünder als (noch) verheiratete Frauen. In der Ehe stehen Frauen demnach mehr unter Druck, sie erleben ihre Rolle oft als einengend und frustrierend, so Caterina Trevisan, Autorin der Studie. "Witwen können nach dem Tod des Partners auch besser mit dem Verlust umgehen", sagte die Forscherin zu The Telegraph.

Anders die Männer: Sie profitieren von der Zuwendung durch ihre Ehefrauen. Im Umkehrschluss leiden sie nicht nur psychisch, sondern auch gesundheitlich unter dem Tod ihrer Partnerinnen. Sie altern schneller, ernähren sich schlechter und sind in der Regel einsamer als Witwen.

Weibliche Singles kommen insgesamt besser klar

Die Studie fand außerdem heraus, dass weibliche Singles insgesamt besser klarkommen als ihre männlichen Kollegen: Sie haben tendenziell weniger Sorgen und weniger Stress, ziehen mehr Befriedigung aus ihrem Job und leiden seltener unter sozialer Isolation, weil sie häufiger enge Beziehungen zu Familie und Freunden pflegen.

Eine Beziehung ist also nicht immer bereichernd, sondern für Frauen in der traditionell gelebten Ehe vor allem oft eines: anstrengend. Für die Studie wurden rund 2000 Menschen über 65 Jahre mehrere Jahre lang begleitet.

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