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Neuer Feiertag noch DIESES JAHR?! 😱 💃

In mehreren Bundesländern ist ein zusätzlicher gesetzlicher Feiertag im Gespräch – geht es nach Politikern, soll's schon dieses Jahr so weit sein.

Oha: Schon bald könnten sich zumindest einige von uns über einen zusätzlichen freien Tag im Kalender freuen! 😍  Schon länger diskutieren Bürger und Parteien ja über die Einführung eines neuen gesetzlichen Feiertages. Nun machen die Politiker offenbar ernst: Noch in diesem Jahr könnte in Hamburg und Niedersachsen die Entscheidung dazu fallen. 

Am Sonntag erklärten die Chefs der Regierungsfraktionen in der Hansestadt, Andreas Dressel (SPD) und Anjes Tjarks (Grüne), dass sie mit einem konkreten Fahrplan bis Mitte der Woche rechneten. Laut Medienberichten soll das genaue Verfahren zum neuen Feiertag bis 31. Januar stehen. Damit Abgeordnete frei nach ihrem Gewissen abstimmen, heben die Regierungschefs den Fraktionszwang auf. 

Politiker wollen "norddeutschen Einklang"

Aber nicht nur die Hamburger können sich echte Chancen auf einen Urlaubstag mehr im Kalender ausrechnen: Die Christdemokraten etwa begrüßen einen "norddeutschen Einklang", zitiert das "Abendblatt" Hamburgs CDU-Fraktionschef André Trepoll.

Dafür müsste man sich nur auf einen Tag einigen – grundsätzlich herrscht im Norden parteiübergreifend weitgehend Einigkeit, was die Notwendigkeit des Zusatz-Feiertages angeht. So zitiert die "Mopo" auch SPD-Mann Dressel: "Es gibt einen breiten Konsens, dass auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen einen zusätzlichen Feiertag schaffen."

In Niedersachsen rechnet man bis Ostern mit einer Entscheidung. Und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) bekannte nun nach anfänglichem Widerstand: "Man muss als Katholik auch gönnen können."

Nur: Welcher Tag soll's werden?

Bleibt also nur die Frage, auf welchen Tag die Wahl fällt. Viele sprechen sich für den Reformationstag (31.10.) aus. Zum Luther-Jahrestag war dieser Tag vergangenes Jahr ja bereits bundeseinheitlich ein Feiertag – im Süden der Republik ist er es sowieso. 

Was im übrigen auch das Argument der Befürworter ist: So gibt es in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen neun gesetzliche Feiertage im Jahr. Wer in Bayern lebt, hat hingegen 13, regional sogar 14 Tage im Jahr verordnet frei. Und: In den ostdeutschen Bundesländern – mit Ausnahme von Berlin – ist der 31. Oktober ebenfalls schon gesetzlicher Feiertag.

Tja, so langsam die Mühlen der Politik auch oft mahlen, so schnell geht es dann manchmal eben doch – jedenfalls bei Themen, mit denen die Volksvertreter bei den Bürgern punkten können. Wir hoffen, dass es nicht nur bei leeren Versprechungen bleibt …


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