Alles neu beim Flaschenpfand - das ändert sich jetzt!

Die großen Getränkehersteller gehen neue Wege beim Einwegpfand. Denn: Bislang gab es viel zu viel Verwirrung im Supermarkt.

Kennst du das? Du gehst in den Supermarkt, kaufst dir etwas zu trinken - und hast keine Ahnung, ob die Plastikflasche anschließend im Müll landet, oder eine umweltfreundliche Mehrwegflasche ist? Keine Sorge: Das geht uns fast allen so!

Denn: Seit 2003 das Einwegpfand in Höhe von 0,25 Euro eingeführt wurde, zahlen wir für fast alle Plastikflaschen Pfand - egal, ob sie danach vernichtet oder wiederbefüllt werden. Vor allem, wenn man umweltbewusst handeln will, ist das richtig ärgerlich - aber auch, wenn man erst an der Kasse merkt, ob die Flaschen jetzt 25 Cent Pfand kosten (Einweg), oder 15 Cent (viele Mehrwegflaschen).

Doch nun soll sich hier was tun: Die größten Getränkehersteller Deutschlands haben sich nun darauf geeinigt, dass künftig Einwegflaschen besser gekennzeichnet werden sollen. Dann soll das Wort "Einweg" (oder "Einwegpfand") deutlich auf dem Etikett stehen und uns Verbrauchern am Regal die Orientierung leichter machen. Auch der Pfandbetrag von 0,25 Euro soll deutlich zu sehen sein.

Zu den Firmen, die sich der Initiative angeschlossen haben, gehören Branchengrößen wie die Coca-Cola GmbH, PepsiCo Deutschland, Gerolsteiner, Lidl, Netto, Penny, Aldi, Rewe sowie einige größere Brauereien. Umweltschützer hätten es allerdings noch lieber gesehen, wenn es eine gesetzliche Verpflichtung für alle Hersteller gegeben hätte - denn so sind "nur" 84 Prozent aller Flaschen betroffen. Umgesetzt werden sollen die neuen Regelungen bis Ende 2017.

fm
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