Prügel-Präsident: Jetzt geht er mit Fäusten auf die Presse los

Trumps Ausfälle werden immer haarsträubender: Jetzt hat er auf Twitter die Medien "verprügelt".

Trump triumphiert: "Wir haben gewonnen, sie haben verloren"

Dass Donald Trump ein schwieriges Verhältnis zur Presse hat, ist bekannt. Meistens spricht der Präsident von "Fake-Medien". Am Samstag etwa sagte er  bei einer Rede: "Die Fake-Medien wollen uns zum Schwiegen bringen. Aber das lassen wir nicht zu! Denn die  Menschen kennen die Wahrheit. Die Fake-Medien haben versucht, uns vom Weißen Haus fernzuhalten. Aber jetzt bin ich Präsident und sie nicht. Wir haben gewonnen. Sie haben verloren!" Fehlt nur das "Ätsch".

Gewinnen und verlieren - das sind die schlichten Kategorien in der infantilen Welt des Donald Trump. Auch, wenn es um ein hohes Gut wie die  Pressefreiheit geht, die in der Verfassung festgeschrieben ist.

Prügeln um zu gewinnen - warum auch nicht?

Am Sonntag hat Trump nun auf seinem Twitter-Account gezeigt, dass er es angemessen findet, in Schulhofmanier auf jemanden einzuprügeln, um zu gewinnen. In einem alten Videoclip, das ihn beim Wrestling zeigt, sieht man Trump, wie er einen anderen Mann niederringt und ihm mehrfach ins Gesicht schlägt. Nun hat der Präsident den Clip auf Twitter gepostet, aber das Gesicht des Mannes mit einem CNN-Logo überdeckt: Der US-Präsident schlägt die Presse nieder. Und ruft ganz nebenbei zur Gewalt gegen Journalisten auf.

Eine Republikanerin rät Trump öffentlich: "Geh zur Therapie!"

Für seinen haarsträubenden Twitter-Post erntete Trump sogar von  republikanischen Abgeordneten öffentliche Kritik. Die republikanische Politikberaterin Ana Navarro sagte wutentbrannt im Fernsehen: "Wenn du dein Twittern nicht in den Griff kriegst, hör auf damit. Geh in Therapie, such dir ein Hobby, sprich mit deiner Frau! Verstehe, dass du nicht nur für Donald Trump ... sprichst, sondern für ein ganzes Land, das es nicht verdient hat, von jemandem blamiert zu werden, der so ungeeignet ist für dieses Amt!"

Den öffentlichen Wutausbruch hatte sie übrigens schon vor der Veröffentlichung des Prügel-Videos. Gründe gab es ja auch vorher schon reichlich. 

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Melania Trump
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