Lebensmittel-Skandal: 11 Deutsche durch Fisch vergiftet!

Fisch-Fans, aufgepasst: Von einen aktuellen Lebensmittel-Skandal um vergifteten Fisch waren in den letzten Tagen mindestens 11 Deutsche betroffen. Der "Red Snapper" wurde mittlerweile zurückgerufen.

Was ist passiert?

Das Bayerische Verbraucherschutzministerium warnt vor vergiftetem tiefgekühlten Fisch, der vor allem in Restaurants serviert wurde. Der "Red Snapper" (deutsch: Roter Schnapper) kommt aus Vietnam, offenbar haben mehrere Ladungen des Fischs zu Ciguatera-Vergiftung durch Algentoxine geführt.

Mindestens elf Deutsche hatten Vergiftungserscheinungen, auch das benachbarte Österreich kann betroffen sein. Der möglicherweise vergiftete Fisch wird nun aus den Restaurants zurückgerufen.

Was sind die Symptome?

Die Behörden teilten mit: Eine Vergiftung durch den belasteten "Red Snapper" führt zu Durchfall, Übelkeit, heftigem Erbrechen mit neurologischen Symptomen wie Kopfschmerz, Schwindel, Empfindungsstörungen. Die Symptome können je nach Art der Symptome und Schwere der Erkrankung bereits nach 30 min, aber auch erst nach 24 bis 48 Stunden auftreten. Typisch ist eine sogenannte Heiß-Kaltumkehr. Bei einer Heiß-Kalt-Umkehr empfindet der Betroffene Berührungen mit warmen Gegenständen als kalt und Berührung mit kalten Gegenständen als warm. 

Was muss ich nun tun?

Da der Fisch hauptsächlich in Restaurants angeboten wurde, betrifft der Rückruf nicht uns Verbraucher. Die Rücknahme aus den Restaurants wird kontrolliert und überwacht.

Aktuell raten die Experten vom Verzehr von "Red Snapper"-Filets aus Vietnam ab. Es wurde für weitere Fragen eine Hotline eingerichtet, die unter der Nummer 09131/6808-5101erreichbar ist.

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