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Großer Rückruf! Listerien-Gefahr bei 28 Sorten Käse

Rückruf: Käse im Supermarkt
© Andrey Burstein / Shutterstock
Eine Schweizer Käserei hat einen Rückruf wegen Listerien herausgegeben. Betroffen sind insgesamt 28 Sorten, die auch in Deutschland verkauft wurden.

Das Warnportal der Europäischen Kommission "RASFF" weist aktuell auf einen Rückruf von Schweizer Käse hin. Der Hersteller, die Käserei Vogel AG aus der Schweiz, soll bei internen Kontrollen Listerien nachgewiesen haben und daraufhin selbst agiert haben. 

Listerien sind kleine, stäbchenförmige Bakterien, die zu grippeähnlichen Symptomen, Erbrechen und Durchfall führen können. Insbesondere für Schwangere, Senioren und immungeschwächte Menschen kann die sogenannte Listeriose jedoch gefährlich werden, wenn sie sich im gesamten Körper ausbreitet.

Rückruf von 28 Käse-Sorten

Vom Rückruf betroffen sind insgesamt 28 Käsesorten: 

  • Bärlauch-Rahmkäse 
  • Bio Knoblauch-Rahmkäse
  • Bio Pfeffer-Rahmkäse
  • Bio Schafbergkäse
  • Bio Schafbrie
  • Bio Schafmutschli
  • Bio Ziegenkäse
  • Bio Brie
  • Brie de-luxe/Brie Bloc
  • Brie Tomate
  • Brie Carré
  • Chnobli Chäs
  • Denner Bergkäse aus der Innerschweiz  
  • Grottenkäse 
  • Pfeffer-Rahmkäse «Don Pepe»
  • Rauch-Chäsli
  • Steinerberger Bio Bergkäse
  • Steinerberger Mutschli
  • Steinerberger viertelfett
  • Tell Geisskäse
  • Ur-Schwyzer Bergkäse (Swiss Knife Valley)  
  • Urschwyzer halbfett
  • Urschwyzer Kräuterkäse
  • Wildspitz-Bergkäse
  • Wildspitzkäse Bio Rahm
  • Ziegenfrischkäse
  • Ziegenkäse A.X.V.
  • Migros Deutschschweiz (außer die Migros Genossenschaften Wallis und Aare): Bio Schafkäse, Käseplättli mild, Steinerberger halbfett, Steinerberger viertelfett (Offenverkauf), Zuger Wildspitzkäse 

Die Käse-Sorten stammen allesamt von der Käserei Vogel mit der Betriebsnummer CH-5707. Der Käse soll nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland verkauft worden sein. Abnehmer seien bereits informiert, sodass der Käse aus dem Handel genommen werden kann.

Ist die Verpackung im Einkaufswagen ein Infektionsrisiko?
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Wer jedoch bereits eins der Produkte im Haus hat, sollte dieses keinesfalls verzehren, warnt das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit. Bei Verdacht auf eine Infektion mit Listerien sollte ein Arzt aufgesucht werden. 

verwendete Quellen: RASFF, Produktwarnung.eu


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