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dm-Rückruf Schimmelpilzgifte in Mehl gefunden

Rückruf: Mehl in den Händen
© Severyn Bogdana / Shutterstock
Es wurde ein Rückruf für Mehl veröffentlicht, das unter anderem bei der Drogeriekette dm verkauft wurde. Es kann gesundheitsgefährdende Schimmelpilzgifte enthalten.

Wir haben es alle im Vorratsschrank, mittlerweile sogar in mehreren Sorten. Klassisch, Vollkorn, Mais, Mandel, Kokos. Mehl ist bis heute ein Grundnahrungsmittel und in jedem Haushalt zu finden. Deswegen ist der aktuelle Rückruf, den das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit veröffentlicht hat, auch besonders ernstzunehmen: Es geht um Mehl, das in mehreren Supermärkten verkauft wurde und als gesundheitsschädlich eingestuft wird.

Mandelmehl mit Aflatoxinen belastet

Konkret handelt es sich um Mandelmehl des Herstellers "EgeSun Gmbh", das in Deutschland bei dm und Morgenland im Handel gewesen sein soll. Es besteht der Verdacht, dass sogenannte Aflatoxine im Mehl enthalten sein können, da eine Probe Auffälligkeiten zeigte. Dabei handelt es sich um Schimmelpilzgifte, die in der Natur vorkommen und zum Beispiel aufgrund von Wärme oder Feuchtigkeit wachsen können. Aflatoxine gelten jedoch als gesundheitsgefährdend, lebertoxisch und krebserregend. Das Mandelmehl sollte also keinesfalls mehr verbraucht und verzehrt werden.

Betroffen sind folgende zwei Produkte:

  • "Morgenland Mandelmehl"
  • in der 300-Gramm-Packung
  • GTINNummer: 4044019390666
  • Chargennummer: L212238
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 13.05.2022
  • "dm Bio gemahlene Mandeln"
  • in der 200-Gramm-Packung
  • GTINNummer: 4058172859793
  • Chargennummer: L212091
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 29.04.2022

Die betroffenen Chargen des Mandelmehls sollen laut Pressemitteilung des Unternehmens bereits aus dem Handel genommen worden sein. Sollten Kund:innen eine Packung jedoch bereits gekauft und im Haus haben, wird vom Verzehr dringend abgeraten. Stattdessen können Kund:innen die Ware ins Geschäft zurückbringen. Dort sollen sie auch ohne Vorlage des Kassenbelegs den Kaufpreis erstattet bekommen.

verwendete Quellen: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, EgeSun Gmbh, Morgenland

Guido

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