Schwanger als Chefin: Fränzi Kühne verrät, wieso ihre Baby-News ein Drama auslösten

Fränzi Kühne ist Agenturchefin, Aufsichtsrätin – und Mutter. In einem Interview verriet sie nun, was für ein Drama ihre Schwangerschaft wirklich auslöste.

Sie gilt als ein Vorbild für junge Frauen. 2008 hat sie mit 25 ihr eigenes Unternehmen gegründet. Heute trägt die Geschäftsführerin der Digitalagentur "Torben, Luci und die Gelbe Gefahr“ zudem den Titel der jüngsten Aufsichtsrätin Deutschlands bei der Freenet AG. Die Rede ist von Fränzi Kühne. Neben einem Unternehmen hat sie mittlerweile auch eine Familie gegründet.

Schwanger als Chefin - ein Drama?

Sie zeigt, dass man als Frau sowohl Karriere machen, als auch Kinder bekommen kann. Damit hatte jedoch nicht einmal ihre eigene Agentur gerechnet – denn ausgerechnet ihre Schwangerschaft soll damals ein Drama ausgelöst haben.

Kress.de veröffentlichte jüngst Auszüge eines Interviews mit Fränzi Kühne aus dem "PR Report“. Dort sprach die Unternehmerin unter anderem über ihre eigenen Probleme als Frau in der Geschäftswelt. 

Willst du uns ruinieren?

Als Kühne ihre Schwangerschaft verkündete, sollen ihre beiden Mitgründer wenig begeistert reagiert haben. Statt mit Freude sah sich die Chefin zunächst mit der Frage "Willst du uns ruinieren?“  konfrontiert. Die stellten ihr ihre fassungslosen Partner, mit denen sie die Agentur gegründet hatte.

Fränzi Kühne vereint Kind und Karriere

"Sie hielten das damals für unvorstellbar, dass ich als Führungskraft und Gründerin ersetzbar sei“, erzählt Kühne im Interview, "Es braucht offensichtlich eine Frau in der Führung, die beweist, dass ein Kind kein Problem ist“. Das konnte Kühne. Zwei Wochen nach der Geburt saß Kühne bereits wieder am Schreibtisch, nach drei Monaten kehrte sie in Vollzeit zurück.

Ihre Partner bezeichnet Kühne im Interview als "sehr fortschrittlich“ denkend. Es scheint somit noch ein weiter Weg vor uns zu liegen, bis eine Schwangerschaft kein Drama mehr auslöst. Doch Fränzi Kühne zeigt: Nur weil andere Menschen denken, etwas sei unmöglich, heißt das noch lange nicht, dass es das auch wirklich ist.

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