Selten war Kunst so lustig wie in der Corona-Isolation

Viele Menschen können in der Corona-Krise ihren Berufen nicht nachgehen, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Zum Glück finden sich online Inspirationen gegen die Langeweile. Brillant ist etwa die #gettymuseumchallenge.

Wir starten in die dritte Woche der Corona-Isolation, aber es ist nicht alles schlecht "in diesen Zeiten". Viele Menschen, Institutionen und Unternehmen machen sich Gedanken darum, dass wir uns langweilen und kommen deswegen auf Angebote, mit denen wir uns die Zeit vertreiben könnten. Oft fallen die Vorschläge aus naheliegenden Gründen sehr werblich aus, à la Shoppingtipps wie "Wenn du mal wieder was Schönes anziehen möchtest, jetzt ist unsere Frühlingsmode da". Manchmal aber entstehen auch Ideen, die richtig inspirierend sind – und das sogar länderübergreifend.

So hat das Getty Museum zum Beispiel bereits am 25. März zu einer Kunst-Challenge aufgerufen, die nicht nur Museumgänger hinter dem Ofen hervorgeholt haben dürfte. "Stellt mit den euch zur Verfügung stehenden Mitteln berühmte Kunstwerke nach", lautete, frei übersetzt, die Herausforderung. Und die Ergebnisse, die seither bei Twitter zu sehen sind, sind einfach granate!

Wenn die Absurdität siegt

Hier geht es beileibe nicht darum, 1:1 nachzustellen, was ein hoch angesehener Maler der vergangenen Jahrhunderte geschaffen hat. Improvisation ist gefragt – und Minimalismus! So haben Teilnehmer aus aller Welt ihre Schränke durchforstet, das Spielzeug ihrer Kinder geplündert und mit so gut wie nichts richtig Gas gegeben, was die ganze Aktion auch so besonders liebenswert macht. Ein kleiner Einblick.

Sind die beiden vielleicht verwandt?

Für Andy Warhol reicht schon eine Zwiebel.

Für Botticellis "Geburt der Venus" allerdings, müssen echte Menschen ran.

Die Venus von Willendorf braucht ebenfalls nur eine Zutat.

Gut, das Thema Klopapier lässt auch hier nicht alle los.

Wie schon beim Klopapier, ist auch die Jugend bei dieser genderübergreifenden Challenge gefordert.

Die Ermordung Marats durch Charlotte Corday beschäftigte nicht nur den Maler Jacques-Louis David.

Hochzeitsgruß – manchmal reicht eine Gabel ...

Unser Favorit der #gettymuseumchallenge bleibt dieses Kunstwerk. Guckt euch unter dem Hashtag auch all die anderen Bilder an, es lohnt sich!

Macht mit! Habt Spaß! Und vor allem: Bringt tausende Menschen zum Lachen! Wir müssen ja nicht alle Chinesisch können, wenn die Corona-Krise vorbei ist ...

Dieser Artikel ist ursprünglich auf stern.de erschienen.

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