Silvester 2018: In diesen deutschen Städten ist Feuerwerk verboten

Schluss mit der Böllerei! In diesen deutschen Städten ist Feuerwerk zu Silvester 2018 in den Innenstädten und an belebten Plätzen verboten.

Hiobs-Botschaft für Fans von Silvesterfeuerwerk: Immer mehr deutsche Städte verbieten das Feuerwerk zum Jahreswechsel. Betroffen sind dieses Jahr unter anderem: 

Hannover, Köln, Dortmund , Göttingen, Düsseldorf, Tübingen, Celle, Lüneburg,  Bremen, Goslar, Osterode am Harz, Quedlinburg, Wolfenbüttel, Straubing, München, Nürnberg, Bamberg, Würzburg, Landshut und Burghausen. 

Wo welche Varianten von Feuerwerk verboten sind, ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Meist gelten die Feuerwerks-Verbote für die Innenstadt und besonders belebte Plätze, wie etwa rund um Bahnhöfe, Flughäfen oder Hafengebiete.

Hannover hat in diesem Jahr erstmals angekündigt, die Böllerei nicht mehr zu erlauben. In Göttingen, Düsseldorf,...

Gepostet von tagesschau am Donnerstag, 20. Dezember 2018

In einigen dieser Städte gibt es das Verbot für Feuerwerk in den historischen Altstädten schon seit Jahren – Hannover ist dieses Jahr neu dabei. Dort ist das Zünden von Raketen und Böllern in diesem Jahr erstmals in einem Teil der Innenstadt verboten. Nur Wunderkerzen und Knallerbsen sind erlaubt, berichtet die "HAZ". 

Auch auf Nordseeinseln wie Sylt, Föhr und Amrum gibt es Feuerwerks-Verbote, um die dort üblichen Häuser mit Reetdach zu schützen, berichtet das Hamburger Abendblatt.

Warum so viele Städte das Feuerwerk verbieten

Die Gründe für das Verbot von Feuerwerk sind in allen Städten ähnlich: Durch das Feuerwerk kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, Menschen werden verletzt – teils sogar tödlich –, Gebäude beschädigt. In Salzgitter warf 2017 sogar jemand einen Böller auf einen Kinderwagen – das Baby musste ins Krankenhaus.

Außerdem belastet der Rauch der abgebrannten Feuerwerkskörper die Luft mit Chemikalien und gefährlichem Feinstaub. Katja Muchow vom Bremer Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt laut "Tagesschau", die Staubpartikel enthielten "giftige Schwermetalle und könnten zu Atemwegserkrankungen wie Asthma führen oder sogar Krebs auslösen".

Auch für Tiere ist die Knallerei sehr quälend. Der Deutsche Tierschutzbund erklärt: "Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus."

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