Stiftung Warentest testet Olivenöl - teuer ist nicht immer besser!

Olivenöl gehört in die Küche wie Eier und Salz - umso wichtiger ist es vielen, auf Qualität zu achten. Was gutes Öl auszeichnet, hat nun die Stiftung Warentest ermittelt. Zwei Öle waren dabei mangelhaft.

Ein Schuss Olivenöl in der Pfanne schadet nie - so denken wir wohl alle beim Kochen. Oder wir rühren uns eine schmackhafte Vinaigrette für den Salat an. Doch was macht eigentlich gutes Olivenöl aus? Die Stiftung Warentest hat nun 27 verschiedene Öle getestet, und dabei vier Sorten mit der Note "gut" bewertet. Allerdings waren auch zwei Öle "mangelhaft".

Der Olivenöl-Check, den die Stiftung Warentest auch schon in den vergangenen beiden Jahren gemacht hatte, hat die Tester in Discounter und Supermärkte geführt. Überprüft wurden Marken wie Bertolli, Sasso oder Gaea und Eigenmarken von Aldi, Lidl, Edeka, dm, Ross­mann, Rewe. Die Liter-Preise für das getestete Olivenöl lagen dabei zwischen günstigen 5 und hochpreisigen 36 Euro.

Aldi-Öl schneidet gut ab - aaaaaber …

Unter den Test-Besten ist am Ende auch ein Aldi-Süd-Olivenöl gelandet - allerdings mit einem Haken: Das "Cucina"-Öl mit dem Test-Urteil "Gut" war im vergangenen Sommer als Aktionsprodukt verkauft worden und ist heute nicht mehr erhältlich. Wie gut das Standard-Olivenöl, das Aldi das ganze Jahr über anbietet, abschneidet, ist noch unklar - diese Testergebnisse will Stiftung Warentest nachliefern.

Weitere Öle, die beim Test gut abgeschnitten haben, waren teure Olivenöle aus Spanien und Italien mit Literpreisen von 24 bis 36 Euro. Wer mit seinem Olivenöl hauptsächlich Fleisch anbraten will, kann wiederum auch zu einem günstigen Öl unter 10 Euro pro Liter greifen. Diese seien meist gemischt aus Ölen verschiedener Herkunft. Die Tester erklären: "Beim Erhitzen gehen die flüchtigen Aroma­komponenten im Öl ohnehin verloren." 

Als "mangelhaft" wurden zwei Olivenöle gekennzeichnet - teilweise schmeckten sie alt und ranzig, außerdem lag der Verdacht nahe, dass die verarbeiteten Oliven Frostschäden hatten. Die kompletten Test-Ergebnisse könnt ihr hier auf der Website von Stiftung Warentest (kostenpflichtig) abrufen.

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