Nach Trumps Einreiseverbot: 5-Jähriger in Handschellen festgehalten

Kann ein kleiner Junge eine Gefahr für die USA sein? Wenn es nach Trump geht, ja. Um diesen Vorfall geht's.

Es klingt eigentlich unglaublich: Wegen des von Donald Trump verhängten Einreiseverbots wurde laut "Mirror" ein fünfjähriger Junge stundenlang am Flughafen Dulles in Washington D.C. festgehalten – angeblich wurden dem Kleinen sogar Handschellen umgelegt!

Trumps Sprecher begründete die Maßnahme mit dem Statement: „Anzunehmen, dass jemand nur wegen seines Alters oder Geschlechts keine Bedrohung darstellen könnte, wäre töricht und falsch“.

Der Junge wurde wie auch etwa 100 andere Menschen am Flughafen festgehalten. Nachdem er stundenlang in Angst warten musste, stellte sich heraus, dass er US-Bürger ist, und seine Mutter konnte ihn überglücklich in die Arme schließen. Der "Mirror" vermutete, dass die Frau gebürtige Iranerin ist.

"Donald Trump sollte sich schämen!"

Dass dieser Vorfall viele Menschen entsetzt, ist nicht verwunderlich. Der demokratische Senator Van Hollen auf seiner Facebookseite: "Es ist unerhört, dass der Junge so lange festgehalten wurde. Er wurde festgenommen, obwohl die Beamten zuvor von seiner Ankunft wussten. [...] Donald Trump sollte sich schämen!"

Da können wir uns nur anschließen, denn mal abgesehen davon, dass es kein Mensch verdient hat, grundlos in Handschellen festgehalten zu werden – ein KIND in Angst und Schrecken zu versetzen, das geht einfach gar nicht!

as
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Trump-Proteste: 5-Jähriger wird in Handschellen gelegt
"Bedrohung für die USA": 5-Jähriger in Handschellen festgehalten

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