K.O.-Tropfen: die unheimliche Gefahr für Frauen

Sie wollte feiern und wurde Opfer einer Vergewaltigung durch K.O.-Tropfen. Wie Lea geht es vielen anderen. Denn die Substanzen werden jetzt immer häufiger eingesetzt, um zu rauben und zu vergewaltigen. Doch viele Frauen wagen es nicht, darüber zu sprechen.

"Happy Birthday", sagt Lea und umarmt ihre Freundin Amelie auf der Tanzfläche. Die Freunde kommen mit Sektgläsern, es ist Mitternacht, Amelie wird 20 Jahre alt. Die Disco ist voll, Lea fühlt sich großartig, sie möchte die ganze Nacht durchtanzen. Irgendwann wird ihr ein bisschen schlecht. Sie trinkt noch einen Schluck Sekt oder Wein, ist doch egal, sie tanzt weiter. Doch etwas stimmt nicht. Alle Farben in der Disco leuchten so seltsam. Lea sucht Amelie, vergeblich. Dann hat sie das Gefühl, sich übergeben zu müssen. Lea geht nach draußen, sie kann sich kaum auf den Beinen halten. Kann ich Ihnen helfen, sagt einer und nimmt ihren Arm.

Sie liegt nicht in einem Bett. Sie bewegt einen Finger und spürt Sand. Sie schaut nach oben und sieht Blätter. Sie hat keine Ahnung, warum das so ist. Jetzt bewegt sie den linken Fuß. Etwas, vielleicht kleine Steinchen, kratzen die nackte Haut. Warum hat sie keine Schuhe an? Sie hat auch keinen Rock an und keinen Slip. Ihr Kopf ist wie aus Watte. Es ist dunkel. Jetzt sieht sie etwas, das aussieht wie eine Schaukel. Und eine Rutschbahn. Sie liegt am Rand eines Spielplatzes. Sie schließt die Augen.

Vielleicht hat ein Vogel gezwitschert, oder ein Ast hat geknackt. Da übernimmt "etwas in ihr" das Kommando: nicht nachdenken. Handeln. Weg von hier. Sie rappelt sich auf, sie ist benommen. Sie hat Schmerzen. Sie findet ihren Rock und die Schuhe im Sand neben sich. Sie macht ein paar Schritte, sie geht wie ein Roboter. Roboter haben keine Schmerzen am Rücken und keine Schmerzen zwischen den Beinen. Sie schaut ihren Arm an, sie leckt ein bisschen Blut ab. Warum ist da kein Gefühl in ihr? Keine Angst, kein Entsetzen? Nur grenzenlose Leere.

Das "Etwas in ihr" treibt sie an: jetzt ein Taxi suchen, jetzt nach Hause fahren. Auf der Rutschbahn liegt ihre Tasche. Das Geld ist weg, ihr Schlüssel ist noch da. Sie versucht, sich zu erinnern.

Sie war mit Amelie und den Freunden in einer Disco. Amelie hatte Geburtstag, 20 Jahre alt ist sie geworden. Sie haben gefeiert, getrunken, getanzt. Und dann? Sie verlässt den Spielplatz, sie will zu Amelie, sie will nicht allein sein. Da hinten ist eine Straße, die Schmerzen werden stärker, weitergehen, weitergehen. Ein Auto fährt vorbei. Man kann doch nicht, denkt sie, mitten in der Nacht einfach in ein fremdes Auto steigen. Ist das nicht, denkt sie, gefährlich? Jetzt wird ihr schlecht. Sie möchte sich übergeben. Eine Erinnerung rast durch ihren Kopf: Sie sucht in der Disco nach Amelie, vergeblich. Sie geht nach draußen, sie fühlt sich so elend, sie kann sich kaum noch auf den Beinen halten. "Kann ich Ihnen helfen?", hat ein Mann gefragt. Sie kennt den Mann nicht, aber er nimmt ihren Arm. Und dann?

Lea wacht in Amelies Bett auf und hört die Freunde in der Küche: "Die war doch so was von betrunken... " "Irgendwann verschwunden..." "Netter One-Night-Stand, na und?" "Und wenn was passiert ist?" "Vielleicht hat ihr jemand was ins Glas gekippt." "So bescheuert kann sie doch nicht sein..." Lea erstarrt. So leise wie möglich steht sie auf, zieht sich an und schleicht aus der Wohnung. Sie will diese Vorwürfe nicht hören. Sie will ihre Freunde nicht sehen. Sie schämt sich unendlich.

Jemand hat sie vergewaltigt, aber sie kann sich nicht erinnern. Gibt es das?

Sie läuft nach Hause, stellt sich unter die Dusche. Als sie sich im Spiegel anschaut, sieht sie Schürfwunden am Rücken und blaue Flecken an den Oberschenkeln. Sie will das nicht sehen und nicht fühlen, das nicht und nicht den anderen Schmerz. Jemand hat sie vergewaltigt, aber sie kann sich nicht erinnern. Gibt es das? Und wenn sie ohnmächtig geworden ist? Aber das kann doch nicht sein, dass einer mit ihr... das tut, wenn sie... wenn sie weg ist.

In den nächsten Tagen bleibt sie zu Hause. Mehrmals ruft Amelie an, Lea ruft nicht zurück. Nachts liegt sie wach, hat Angst einzuschlafen. Einschlafen ist wie ohnmächtig werden. Und wenn sie vor Erschöpfung einnickt, meint sie, Stimmen zu hören, ihr wird schwindelig, sie träumt, wie sie festgehalten wird und schreit, aber kein Ton kommt über ihre Lippen. So muss es sein, wenn man verrückt wird.

Lea reißt sich zusammen. Da war keine Gewalt im Spiel, sie ist selbst schuld, hat zu viel getrunken und ist freiwillig mit einem mitgegangen. So oft sie auch diese Sätze denkt, sie ahnt, dass das nicht stimmt. Es passt einfach nicht zu ihr. Nach zwei Wochen sieht sie im Bus ein Schild: "K.O.-Tropfen - Information und Beratung für betroffene Frauen". Heimlich notiert sie die Nummer des Frauennotrufs. Aber Lea ruft nie da an.

K.O.-Tropfen gehören zu einer Gruppe verschiedener Substanzen. Oft werden sie einer Person unbemerkt verabreicht, um sie willenlos und handlungsunfähig zu machen. Die Tropfen wirken dämpfend und beeinträchtigen die Erinnerungen ab dem Zeitpunkt der Einnahme stark.

Im Sommer 1998 werden K.O.-Tropfen in Deutschland erstmals zum Eigenbedarf in der Techno-Szene konsumiert, weil sie in geringer Dosierung sexuell stimulierend wirken. Seitdem sind sie unter dem Namen "Liquid Ecstasy" als Partydroge bekannt. Inzwischen gibt es im Karneval und bei großen öffentlichen Veranstaltungen regelmäßig Kampagnen, die über die Gefahren aufklären. Diskotheken servieren jetzt Drinks mit Deckel und Strohhalm. Plakate warnen vor "fiesen Drogen im Glas".

Wie soll man von etwas erzählen, an das man sich nicht einmal vollständig erinnern kann?

Aber immer noch schweigen viele Frauen, wenn ihnen "das" passiert. Zu groß sind die Selbstzweifel, zu groß ist die Sprachlosigkeit. Wie soll man von etwas erzählen, was man sich selbst nicht erklären, an das man sich nicht einmal vollständig erinnern kann? Katja Grieger vom Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe weiß aus Erfahrung: "Viele Frauen warten sehr lange, bis sie sich nach einem solchen Erlebnis bei uns melden. Fast alle suchen nach einer Rückversicherung, dass sie nicht spinnen. Wir klären dann darüber auf, dass die Wirkung von K.O.-Tropfen sehr unterschiedlich sein kann. Manche Frauen erleben z. B. eine Vergewaltigung bei vollem Bewusstsein, können sich aber wegen der extremen Muskelentspannung nicht wehren. Andere halten alles für einen Traum, wieder andere werden ohnmächtig und verzweifeln später an unerklärlichen Erinnerungsfetzen. Für alle ist es erst einmal entlastend, zu wissen, dass die psychische und körperliche Erstarrung keine eigene Schuld, sondern Auswirkung dieser Substanzen war."

Wer einem anderen ohne dessen Wissen K.O.-Tropfen verabreicht, begeht gefährliche Körperverletzung. Und wer dies mit der Absicht tut, sexuelle Handlungen zu vollziehen, kann wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung und dem Missbrauch widerstandsunfähiger Personen angeklagt werden. Die öffentliche Diskussion über diese Art von Drogen und Verbrechen ist dennoch kontrovers. Einerseits melden die Medien einen Anstieg von Vergewaltigungen mit K.O.-Tropfen. Andererseits beziehen sich diejenigen, die das alles für übertrieben halten, auf eine vom "British Journal of Criminology" veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2009. Darin wird erklärt, dass die unfreiwillige Einnahme von K.O.- Tropfen lediglich ein "Großstadt-Mythos" (urban legend) sei. Ganz anders sieht das aber der Weltdrogenbericht von 2010: Das Uno-Büro für Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung (UNDOC) stellt darin fest, dass diese Substanzen als Date-rape-Drugs (Vergewaltigungsdrogen) zu den zur Zeit größten Drogenproblemen gehören.

Täter wiegen sich dennoch in Sicherheit: Weil K.O.- Tropfen inzwischen aus immer neuen Substanzen hergestellt werden, ist der eindeutige Nachweis schwer. Nach was sollen medizinische Labors auch genau suchen, wenn es sich um einen Mix aus bisher unbekannten Stoffen handelt? Außerdem müsste eine Frau (oder ein Mann) trotz aller Erinnerungslücken und mit dem seelischen Schock sofort zur Polizei gehen, um Blut- und Urinproben abzugeben. K.O.-Tropfen lassen sich nur etwa acht bis zwölf Stunden nachweisen. Oft, so die Rechtsmedizinerin Dr. Gertrud Rochholz von der Universität Kiel, wird nur noch Alkohol gefunden. Nur in seltenen Fällen können im Labor geringe Mengen von Medikamenten oder Drogen entdeckt werden. Möglich ist auch noch eine aufwändige Haaranalyse vier Wochen nach dem Vorfall. Ein anderer Nachweis für das Verbrechen ist die ärztliche Untersuchung und Dokumentation von vaginalen oder rektalen Verletzungen. Aber viele Frauen scheuen nach der Tat auch den sofortigen Weg zur Gynäkologin. Und wenn die Frist verstrichen ist, resignieren viele und sagen sich, "eine Anzeige bringt ja doch nichts".

Keine Kontrolle mehr zu haben, ist eine Erfahrung größter Demütigung.

Lea ist nie auf die Idee gekommen, zur Polizei zu gehen. Sie hat sich überhaupt nicht vorstellen können, dass jemand ihr hilft. Keine Kontrolle mehr zu haben, der Macht eines anderen ausgeliefert zu sein ist eine Erfahrung größter Demütigung. Die Erfahrung schleicht sich in das weitere Leben. Wie soll man seiner Fähigkeit zu handeln noch trauen, wenn man erlebt hat, dass es möglich ist, wie ein Ding benutzt zu werden? Wie soll man seiner Wahrnehmung noch sicher sein, wenn man die Gefahr nicht einschätzen konnte? Lea hat einen HIV-Test gemacht, negativ. Danach wollte sie "die Sache mit den Tropfen" vergessen.

Männern, das hat sie sich vorgenommen, erzählt sie gar nichts mehr.

Doch "die Sache" hat immer weiter in ihr rumort. Ein, zwei Mal hat sie in den nächsten Jahren noch versucht, darüber zu reden. "Ich hatte auf der Uni einen Mann kennen gelernt, den ich sehr nett fand. Eines Abends waren wir essen, und ich dachte, was wäre, wenn ich ihm auch von meinen schlimmen Erfahrungen erzählen würde? Nicht alles, aber ein bisschen eben. Ich war so aufgeregt, dass ich dauernd zur Toilette musste. Und dann habe ich endlich angefangen von dem Abend in der Disco zu reden. Und er hat sich das angehört und überhaupt nichts gesagt. Und dann habe ich auch geschwiegen, und er hat auf die Uhr geschaut und gesagt, dass er jetzt gehen muss, weil gleich die letzte U-Bahn fährt." Danach ist sie wie versteinert nach Hause gegangen. Männern, das hat sie sich vorgenommen, erzählt sie gar nichts mehr. Liebesbeziehungen gehe sie sowieso aus dem Weg, weil sie die körperliche Nähe nicht ertragen könnte.

Aber bei Frauen müsste es doch möglich sein, auch schwierige Dinge mitzuteilen. Also hat sie ein paar Monate später einen langen Spaziergang mit einer Freundin gemacht. "Aus irgendeinem Grund kamen wir auf das Thema Pornografie, und ich habe gesagt, dass ich manchmal totale Panik hätte, Bilder von mir im Netz zu finden. Wieso, hat die Freundin gefragt. Und dann habe ich ihr ziemlich stotternd erzählt, dass ich mal mit K.O.-Tropfen außer Gefecht gesetzt worden sei. Und da hat sie mich unterbrochen und gefragt: "Sag mal, das Zeug soll doch ziemlich geil machen, wie war das denn wirklich?" Danach hat Lea über die fürchterlichste Erfahrung ihres Lebens geschwiegen. Die Vergewaltigung ist inzwischen fünf Jahre her. Vor einer Woche hat sie endlich einen Termin bei einer Traumatherapeutin vereinbart. Dort steht sie jetzt auf einer Warteliste.

"Unerträglich" findet Katrin Michel die Vorstellung, "dass Täter solche Delikte immer weiter seelenruhig begehen können". Katrin Michel arbeitet im Fachdienst Prävention bei der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge und organisiert Schulungen für die Polizei, "damit die Kollegen für dieses Thema sensibilisiert werden". Außerdem informiert sie in Schulen über die Gefahren solcher Drogen. "Es wird gern übersehen, dass es sich dabei längst um organisierte Kriminalität handelt, die auch in Urlaubsländern eingesetzt wird, um Männer und Frauen auszurauben oder sexuell zu missbrauchen." Für kurzsichtig hält sie die These, dass K.O.-Tropfen vor allem von Fremden oder flüchtigen Bekannten an junge Mädchen in Discos oder Kneipen verabreicht werden. Auch bei Betriebsausflügen, Schulfeiern und privaten Partys sei es schon zu solchen Übergriffen gekommen.

Strafbar sind dabei schon die Beschaffung und der Handel mit Substanzen, die zur unerlaubten Herstellung von Betäubungsmitteln geeignet sind. Außerdem: Auch ohne den direkten Nachweis von Stoffen im Blut des Opfers sind bereits Täter durch normale Polizeiermittlungen und Zeugenbefragungen überführt und verurteilt worden. Klar ist: Opfer von Verbrechen brauchen nicht nur rechtliche Unterstützung, sie sind auch auf das Mitgefühl ihrer Freunde angewiesen. Lea sagt: "Vor einem halben Jahr erst habe ich meinem jüngeren Bruder von der Vergewaltigung erzählt. Und dann passierte, womit ich nie gerechnet hätte: Er stellte keine quälenden Fragen und gab keine hilflosen Ratschläge, er nahm mich in den Arm und weinte mit mir. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, endlich versteht einer, dass diese Geschichte ganz schrecklich war. Eben genau das: einfach nur zum Heulen." Lea geht inzwischen gelegentlich wieder in eine Disco, aber niemals allein. Und nie lässt sie sich einen Drink spendieren. Und wenn sich jemand über ihre Vorsicht lustig macht - und das kommt vor -, erzählt sie fast sachlich von den Gefahren der K.O.-Tropfen. Als wäre es nicht ihre eigene Geschichte.

Vergewaltigung durch K.O.-Tropfen: Die wichtigsten Fakten in Kürze

  • Was sind K.O.-Tropfen? Als K.O.-Tropfen bezeichnet man an die 100 verschiedene Substanzen, wie etwa GHB (Gamma-Hydroxybuttersäure), GBL (Gamma- Butyrolacton) oder DBO (Butandiol). Ihre Wirkung ist vor allem zusammen mit Alkohol und je nach Dosierung und Konstitution der Betroffenen unterschiedlich und unkalkulierbar: von Benommenheit bis Ohnmacht, von leichter Muskelentspannung bis zur lebensgefährlichen Atemlähmung. Der Effekt hält bis zu fünf Stunden an.
  • Wie kann ich mich schützen? Im August 2011 wurde an der Tel Aviv University ein Drogentester vorgestellt, der über die Veränderung von Lichtstrahlen Spuren einzelner K.O.-Substanzen im Glas nachweisen kann. Bis dieser Nachweis zum Beispiel in Form eines Stifts jederzeit einsetzbar ist, bleibt als Schutzmaßnahme nur der Rat, aufmerksam zu sein - für sich und andere. Dazu Katja Grieger vom Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe: "Der Hinweis ,pass auf dein Glas auf' ist zwar nicht falsch, aber manchmal realitätsfern. Wie soll man dann noch unbeschwert einen Abend genießen? Besser ist es, aufeinander zu achten und im Zweifelsfall einer Frau Hilfe anzubieten." Und wenn eine Freundin oder andere Person nicht ansprechbar oder bewusstlos ist, sollte sofort der Notarzt alarmiert werden.
  • Was tun, wenn Verdacht auf K.O.-Tropfen besteht? Da viele der Substanzen nur bis zu zwölf Stunden nachweisbar sind, ist es wichtig, möglichst schnell Blut- und Urinproben zu nehmen und untersuchen zu lassen. Wenn vorher nicht bei der Polizei Anzeige erstattet wurde, müssen die Kosten dafür allerdings selbst getragen werden. Da die Betroffenen meist unter Schock stehen, ist es außerdem wichtig, sich Hilfe und Unterstützung von Freunden und Familie oder zum Beispiel beim Frauennotruf zu holen. "Wenn eine Frau Anzeige erstatten möchte", so Katja Grieger, "dann unterstützen wir sie, indem wir darüber informieren, wie ein solches Verfahren abläuft. Wir begleiten sie, wenn sie es möchte, auch zur Polizei oder dann später zum Prozess." Telefonnummern des örtlichen Notrufs und Adressen von regionalen Beratungsstellen erfahren Sie im Telefonbuch und über den Berufsverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe: www.frauen-gegen-gewalt.de.K.O.-Tropfen: In unserem Forum können Sie anonym über Ihre Erfahrungen schreiben

Hilfe für Opfer: Kostenlose Hotline des Bundes

365 Tage im Jahr rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen bietet Betroffenen erstmals die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit anonym, kompetent und sicher beraten zu lassen. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung sowie Stalking, Zwangsprostitution oder Genitalverstümmelung – Beraterinnen stehen hilfesuchenden Frauen zu allen Formen der Gewalt vertraulich zur Seite und leiten sie auf Wunsch an die passende Unterstützungseinrichtung vor Ort weiter. Der Anruf und die Beratung sind kostenlos.

Kostenlose Telefonnummer: 08000 116 016

Text: Regina KramerFotos: Istockphoto BRIGITTE Heft 3/2012
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