To-Do-Liste des Größenwahns: Was Trump am ersten Tag im Amt alles vorhat

Einmal die Welt auf den Kopf stellen? Nichts weniger plant der neue Präsident der USA für seinen ersten Tag im Amt.

Der erste Tag eines jeden Staatspräsidenten ist hektisch und fordernd. Der Novize muss Zeremonien und Treffen absolvieren und beginnen, sich in seinem Job zurechtzufinden - so wie jeder andere Job-Neuling auch.

Doch das hat Donald Trump, den neu gewählten Präsidenten der USA, nicht davon abgehalten, im Wahlkampf zahlreiche vollmundige Versprechen über seinen ersten Tag im Amt zu machen. Das US-amerikanische Polit-Magazin „Mother Jones“ hat gesammelt, was Donald Trump an Tag eins im Weißen Haus nach eigenen Aussagen alles vorhat: 

  • "Sämtliche Obama-Dekrete aufheben"
  • "Obamacare beenden" 
  • "Den Krieg gegen die Kohle beenden"
  • "Anfangen, kriminelle, illegale Einwanderer schnell aus dem Land zu entfernen" („in Stunde eins“)
  • "Anfangen, an einer undurchdringlichen, hohen, mächtigen, schönen Grenzmauer im Süden zu bauen"
  • "Sich mit Beamten des Heimatschutzministeriums treffen, um anzufangen, die Südgrenze zu sichern"
  • "Alle Länder, die sich weigern, gefährliche illegale Einwanderer, die in diesem Land Verbrechen begangen haben, zurückzunehmen, darüber informieren, dass sie den Zugang zu unserem Visa-Programm verlieren, wenn sie das weiterhin tun"
  • "Top-Generäle einberufen und sie in Kenntnis setzen, dass sie 30 Tage haben, um einen Plan vorzulegen, wie sie den IS stoppen werden"
  • "Das Kriegsveteranenministerium in Ordnung bringen"
  • "Länder kontaktieren und sagen: 'Leute, wir lieben es, euch zu beschützen, wir wollen euch auch weiterhin beschützen, aber ihr tragt euren Teil nicht dazu bei...'"
  • "Ungeborenes Leben verteidigen"
  • "Anfangen, mich um unser Militär zu kümmern"
  • "China der Währungsmanipulation bezichtigen"
  • "Keine syrischen Flüchtlinge mehr aufnehmen"
  • "Unsere NAFTA-Partner über meine Absicht informieren, den Deal neu zu verhandeln"
  • "Alle Regierungsbehörden anweisen, alle unnützen, arbeitsplatzvernichtenden Maßnahmen zu identifizieren, und sie dann beenden"
  • "Waffenfreie Zonen in Schulen abschaffen („An meinem ersten Tag wird das unterschrieben, okay? Es wird keine waffenfreie Zonen mehr geben.“)"
  • "Sich von TTIP verabschieden"
  • "Die Köpfe großer Firmen anrufen, die ihr Geschäft nach Übersee verlagert haben, und sie informieren, dass sie 35 Prozent Zoll bezahlen müssen"
  • "Den Unterschied zwischen Hisbollah und Hamas lernen"

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