Was verrät die Handschrift von Merkel und Co.?

Anfang der Woche haben die Vorsitzenden der Regierungsparteien den Koalitionsvertrag unterschrieben. Aber wie ticken Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle? Wir haben ihre Unterschriften einer Graphologin gezeigt, um zu erfahren, was sie über die drei Politiker verraten.

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Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Guido Westerwelle (FDP) haben sich im Koalitionsvertrag auf die Ziele für ihre gemeinsame Regierungszeit geeinigt. Graphologin Christiane Sarreiter hat für uns versucht zu ergründen, welche Persönlichkeiten hinter den Unterschriften stehen.

Angela Merkel: "Angela Merkel hat eine schlichte, weiche Schrift ohne Winkel. Die Unterschrift eines Menschen steht ja dafür, wie eine Person sich nach außen präsentieren will - und das ist bei ihr sehr nüchtern und authentisch. Die Schrift schwingt aber auch locker aus: Als Mensch ist die Kanzlerin freundlich und zuvorkommend. Eine Führungsschwäche, wie ihre Gegner ihr vorwerfen, kann ich in der Schrift nicht erkennen. Die Anfangsbuchstaben sind betont - sie kann sich also auch selbst darstellen und in den Mittelpunkt rücken. Vielleicht könnte man ein wenig mehr Power hinter der Schrift der Bundeskanzlerin erwarten. Aber Angela Merkel führt eben mit anderen Mitteln: mit ihrer sachlichen, authentischen Art."

Horst Seehofer: "Bei Horst Seehofer fällt sofort die starke Anfangsbetonung auf. Er will etwas darstellen, wahrgenommen werden. Die Linien in der Mitte sind straff durchgezogenen, am Ende des Wortes drückt er stark auf das Papier auf. Das deutet darauf hin, dass er gleich zur Sache kommt und sich mit kleinen Dingen nicht gern aufhält. Wenn er von etwas überzeugt ist, dann lässt er nicht mit sich reden. Das könnte zum Problem werden, weil die Kanzlerin laut ihrer Schrift viel kompromissbereiter ist."

Guido Westerwelle: "Guido Westerwelle ist schwer zu fassen. Mit dem Anfangsbuchstaben seines Nachnamens fängt er ganz tief unten an, anfangs weich, später wird die Schrift härter. Das könnte man so interpretieren, dass er sich viel vornimmt. Er braucht erst ein bisschen Anlauf und kommt später richtig in Fahrt. Merkwürdig ist auch der Haken nach oben am Ende seines Nachnamens, wo eigentlich ja ein "e" stehen müsste. Dieser Haken ist nicht hart geschrieben, aber er wirkt forsch - vielleicht möchte sich Guido Westerwelle einfach gern als forsch wahrgenommen werden. Die Schrift ist außerdem ziemlich groß; da ist viel Selbstdarstellung drin. Auffällig ist, dass er seinen Vornamen nicht ausschreibt, obwohl der ja nicht lang ist, und seinen Nachnamen stark verkürzt. Das deutet darauf hin, dass er etwas ungeduldig ist. Er würde sich aber eher auf einen Kompromiss mit Merkel einlassen als Seehofer."

Unsere Expertin Christiane Sarreiter ist geprüfte Graphologin.

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