Winnenden: Reaktionen auf den Amoklauf

In Winnenden bei Stuttgart hat am Mittwoch ein 17-Jähriger 16 Menschen erschossen. Wie Prominente aus der Politik, Kirche, Polizei und Wissenschaft auf die Tat reagierten.

"Es ist ein Tag der Trauer für ganz Deutschland."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)

"Es ist erschütternd. Es läßt einen sprachlos im ersten Augenblick. Wir müssen uns fragen, wie können wir präventiv tätig sein."

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU)

"Schule ist der Ort der Zukunft in der Gesellschaft - ein Ort der Nächstenliebe. Es ist eine besonders gemeine Tat, eine Schule so zu stören und zu zerstören."

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU)

"Ich fühle tiefe Trauer. Mein Mitgefühl und meine Gedanken sind jetzt bei den Familien und bei den Angehörigen der Opfer, den Schülern und den Lehrern und vielen anderen, die getötet worden sind."

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD)

"Wir hatten gehofft, solche Bilder in Deutschland nie wieder zu sehen."

Otfried July, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche Württemberg

"Mit Entsetzen und Trauer haben meine Frau und ich von dem Amoklauf in Winnenden erfahren. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien und Freunden."

Bundespräsident Horst Köhler

"Es muss überprüft werden, welche baulichen Voraussetzungen geschaffen werden können, damit während der Unterrichtszeit nicht jeder X-Beliebige in eine Schule laufen kann."

Konrad Freiberg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei

"Man könnte zwar eine Schule zum Hochsicherheitstrakt machen - aber wenn jemand Amok läuft, kann er auch einen Schulbus ins Visier nehmen, und Sie können nichts machen."

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes

"Die Seele der Schule ist verwundet. Das ganze schreckliche Ausmaß des Geschehens ist noch nicht fassbar."

Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU)

"Mit tiefer Erschütterung und Fassungslosigkeit stehen wir vor dieser sinnlosen Gewalttat, die so viele Menschen in den Tod gerissen hat. Wir teilen die Trauer der Familien, Angehörigen und Freunde der Opfer."

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU)

"Wir müssen aktiv werden, um derartige Verbrechen in Zukunft zu verhindern."

Terry Davis, Generalsekretär des Europarates

"Nach den schrecklichen Ereignissen am Erfurter Gutenberg-Gymnasium im Jahr 2002 wissen wir, welch schwieriger Weg nun allen bevorsteht."

Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU)

"Wir müssen Räume schaffen, in denen Kinder Anerkennung erfahren und ihre Persönlichkeit und sozialen Kompetenzen entwickeln können."

Franz Hilt, Sozialpädagoge und Ausbilder für Konfliktmediation:

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