Zehn Fakten über: John F. Kennedy

Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy erschossen. Zehn Fakten über einen Ausnahmepolitiker.

John F. Kennedy: Fakt 1

John Fitzgerald Kennedy war mit 43 Jahren der jüngste gewählte US-Präsident aller Zeiten und bislang der einzige Katholik in diesem Amt. Als er am 22. November 1963 erschossen wurde, war er gerade mal 1036 Tage Präsident.

John F. Kennedy: Fakt 2

Sein Vater, Joseph Kennedy, war ein jähzorniger, ehrgeiziger Patriarch, der mit aller Macht einen seiner Söhne im Präsidentenamt sehen wollte. Als Kennedys älterer Bruder Joe im Zweiten Weltkrieg starb, fiel die "Wahl" für diesen Posten auf John Fitzgerald. Joseph Kennedy unterstützte den Wahlkampf seines Sohnes mit Millionen von Dollar. Einmal gewählt, machte John F. Kennedy seinen Bruder Robert zum Justizminister. Diese Vergabe von Ämtern innerhalb der Familie wurde später in den USA verboten. Robert Kennedy wurde 1968 ermordet.

John F. Kennedy: Fakt 3

Die Kennedy-Familie stammt ursprünglich aus Irland.

John F. Kennedy: Fakt 4

Kennedy litt sein ganzes Leben lang an einer angeborenen Verkrümmung der Wirbelsäule, die sich im Laufe der Zeit - unter andererm während seines Einsatzes im Zweiten Weltkrieg - stetig verschlechterte. Aus diesem Grund trug er ständig ein Korsett und musste diverse Spezialoperationen über sich ergehen lassen. Zur Osteoporose kam zusätzlich eine unheilbare Störung der Nebennieren hinzu. Kennedy selbst glaubte nicht, dass er älter als 45 werden würde - mit 46 Jahren wurde er ermordet. Als Kennedy vom zweiten Schuss in Dallas getroffen wurde, verhinderte sein Korsett, dass er in sich zusammensackte. Stattdessen blieb er aufrecht sitzen und wurde somit vom dritten, tödlichen Schuss in den Kopf getroffen.

John F. Kennedy: Fakt 5

Im Südwestpazifik ist eine Insel nach John F. Kennedy benannt. Grund: Sein Torpedoboot wurde dort in der Nähe im August 1943 während eines Militäreinsatzes von einem japanischen Zerstörer gerammt und versenkt. Trotz seines schweren Rückenleidens rettete Kennedy sich und einen stark verletzten Kameraden auf eine fünf Kilometer entfernte Insel. Durch diese Aktion wurde er zum frenetisch gefeierten Kriegsheld.

John F. Kennedy: Fakt 6

Kennedys erster Versuch, in das weiße Haus einzuziehen, scheiterte 1956. Damals kandidierte er für das Amt des Vizepräsidenten.

John F. Kennedy: Fakt 7

Seine Abhandlung "Profiles in Courage" über acht US-Senatoren brachte John F. Kennedy 1955 den Pulitzer-Preis ein - eine berühmte Ehrung herausstechender journalistischer Leistungen.

John F. Kennedy: Fakt 8

Während Kennedys Amtszeit stand die Welt am Rande eines Atomkriegs. Die Sowjetunion hatte 1962 begonnen, Mittelstreckenraketen im kommunistischen Kuba zu stationieren, wodurch die USA sich unmittelbar bedroht fühlten. Entgegen der Meinung seiner Militärberater entschied John F. Kennedy sich nicht für einen Luftangriff auf Kuba, sondern präferierte eine Seeblockade als diplomatischere Variante. Während der 13 Tage andauernden Kubakrise kam es beinahe zum atomaren Schlagabtausch. Kennedy lehnte jedoch auch dann noch einen Luftangriff ab, als ein US-amerikanisches Aufklärungsflugzeug über Kuba abgeschossen und der Pilot getötet wurde. Damit trug JFK maßgeblich zu einer Deeskalierung der Situation bei. In einem geheimen Treffen einigten sich Robert Kennedy und der sowjetische Botschafter Dobrynin schließlich auf einen Abzug der sowjetischen Raketen aus Kuba. Im Gegenzug sicherten die Kennedys der Sowjetunion ein Ende der Stationierung amerikanischer Raketen in der Türkei zu.

John F. Kennedy: Fakt 9

Während seiner Amtszeit setzte sich John F. Kennedy vehement für ein Ende der Rassentrennung ein. 1962 sicherte er einem schwarzen Studenten militärische Unterstützung zu, damit dieser sich an der von weißen Studenten dominierten Universität von Mississippi einschreiben konnte.

John F. Kennedy: Fakt 10

Die Hintergründe der Ermordung Kennedys sind bis heute ungeklärt. Um seinen Tod ranken sich noch immer diverse Gerüchte und Verschwörungstheorien. Die damals eingesetzte Warren-Kommission kam zu dem Schluss, dass Lee Harvey Osswald der alleinige Täter war. Die Akten über den Tod von JFK bleiben noch 2017 unter Verschluss.

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