Greta Thunberg: Deshalb ist sie nun sogar auf dem Cover der "GQ"

Das "GQ"-Magazin hebt Greta Thunberg auf das Cover der Oktoberausgabe und hat eine Kategorie bei den GQ-Awards für sie erfunden.

Klimaaktivistin Greta Thunberg ziert das Cover der Oktoberausgabe des Männermagazins "GQ". Anlass ist der "GQ Award" in der Kategorie "Gamechanger of the Year", der der 16-Jährigen dieses Jahr verliehen wird und der extra für Thunberg erfunden wurde. Auf dem Coverfoto schaut sie mit stechendem, ernstem Blick und zeigt mit dem Zeigefinger direkt in die Kamera während auf ihrem Anzug geschrieben steht: "Can you hear me?" (dt.: "Könnt ihr mich hören?").

Im Heft und online findet sich natürlich auch ein ausführliches Feature über die beeindruckende Aktivistin. Darin wird unter anderem erzählt, wie sie zwischen Essstörung, Depression und Mobbing zum Thema Klimaschutz gefunden hat oder wie sie sich über die Meinung ihres Vaters hinwegsetzt, wenn es um ihre Reden geht, die sie selbst schreibe.

Ihr Vater versuche manchmal nämlich, ihre Reden etwas abzuschwächen. "Er macht sich ein bisschen Sorgen, dass ich etwas Schlimmes sagen könnte, was ich ja bereits tue, aber er hat immer noch Angst." So hätte einer der berühmtesten Sätze aus ihrer Rede vor der UN eigentlich herausgestrichen werden sollen, nämlich: "Was ist der Sinn darin, zur Schule zu gehen, wenn wir keine Zukunft haben?" Sie habe die Rede zwar ohne diesen Satz ausgedruckt, ihn während ihres Auftrittes aber einfach wieder hinzugefügt.

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