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Grimes: Sie will ihre Seele für zehn Millionen Dollar verkaufen

Musikerin und Künstlerin Grimes bietet etwas sehr Persönliches zum Verkauf an.
Musikerin und Künstlerin Grimes bietet etwas sehr Persönliches zum Verkauf an.
© Brent Perniac/AdMedia/ImageCollect
Skurriler Ausverkauf bei Musikerin Grimes: Die Lebensgefährtin von Tesla-Chef Elon Musk bietet einen Anteil an ihrer Seele zum Kauf an.

Bei Musikerin und Künstlerin Grimes (32, "Miss Anthropocene") muss alles raus: Die Lebensgefährtin von Tesla-Chef Elon Musk (48) will einen Teil ihrer Seele für zehn Millionen Dollar verscherbeln. Das rechtsgültige Dokument, das dem Käufer ein Stückchen von Grimes' Wesen zusichert, ist das Herzstück ihrer Kunstausstellung mit dem Titel "Ausverkauf", die seit dem 28. Mai in Los Angeles gezeigt wird.

Grimes, die mit bürgerlichem Namen Claire Boucher heißt, hat allerdings kein wirkliches Interesse daran, dass ein Teil ihrer Seele den Besitzer wechselt: "Ich wollte nicht, dass jemand das Dokument kauft, also dachte ich mir, ich verlange einfach zehn Millionen Dollar dafür, dann wird es sich sicher nicht verkaufen", verriet die 32-Jährige im Interview mit dem US-Wirtschaftsmagazin "Bloomberg".

"Philosophisch interessant"

Die Aktion hat für die kanadische Musikerin einen eher sozialphilosophischen Ansatz. Nachdem sie ihren Anwalt damit beauftragt hatte, das Dokument aufzusetzen, hätten sie sich näher damit beschäftigen müssen, und umso mehr sei das Ganze "philosophisch interessant" geworden. "Die Idee von traumhafter Kunst in Form von Rechtsdokumenten fasziniert mich einfach sehr", erklärte Grimes weiter.

Allerdings gab sie zu, zehn Millionen Dollar für ein Kunstwerk zu verlangen, erscheine in Zeiten von Corona etwas unpassend: "Angesichts des gegenwärtigen Zustands der Welt, sollte man wirklich zehn Millionen Dollar für etwas verlangen?" Sie werde daher auch das "beste Angebot" annehmen und es somit dem Käufer überlassen, zu entscheiden, was ihre Seele wert ist.

Grimes und Elon Musk bekamen Anfang Mai ihren ersten gemeinsamen Nachwuchs. Der geplante Name ihres Sohnes, "X Æ A-12 Musk", hatte für viel Wirbel und auch rechtliche Schwierigkeiten gesorgt. Denn im US-Bundesstaat Kalifornien ist die Verwendung von Zahlen in Namen untersagt. Daraufhin änderte das Paar den Namen auf "X Æ A-Xii".

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