Günther Jauch: Warum die "Quarantäne-WG" zum Scheitern verurteilt war

Das TV-Format "Quarantäne-WG" war offenbar zum Scheitern verurteilt. Günther Jauch nennt nun Gründe.

Drei Ausgaben lang haben Günther Jauch (63), Thomas Gottschalk (69) und Oliver Pocher (42) die "Quarantäne-WG" aufrechterhalten können. Dann wurde die RTL-Show, die vom 23. März bis 25. März lief, wegen schlechter Einschaltquoten abgesetzt. Warum das Format floppte? Jauch scheint die Antwort zu kennen. Im "OMR"-Podcast erklärte er nun: "Die Sendung braucht zu dem Zeitpunkt niemand."

Oliver Pocher

Interessen der Zuschauer verfehlt

In den Augen des TV-Moderators sei die "Quarantäne-WG" ein "Zwischending" gewesen, das den Ansprüchen der Zuschauer nicht gerecht wurde. Während die eine Hälfte Deutschlands "ausschließlich harte Facts zu dem Thema" habe haben wollen, sei die andere an reiner Unterhaltung interessiert gewesen. "Diese Mittel-Lage", die das RTL-Format eingenommen habe, "hat tatsächlich keinen Menschen interessiert", meinte Jauch.

Über drei Millionen Zuschauer haben zur ersten Folge noch eingeschalten. "Dann ist das sofort zusammengefallen." Die Entscheidung, die Sendung frühzeitig einzustampfen, sei von Jauch und seinen Co-Moderatoren getroffen worden.

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