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Helmut Lotti Das hat der Sänger aus seinen gescheiterten Ehen gelernt

Helmut Lotti tritt beim "Schlagerbooom" auf.
Helmut Lotti tritt beim "Schlagerbooom" auf.
© Piet Roelen Photographer Gwenny Eeckels
Helmut Lotti ist am 23. Oktober beim "Schlagerbooom" zu Gast. Im Interview spricht er über seine gescheiterten Ehen sowie seine neue Liebe.

Seit mehr als 30 Jahren steht Helmut Lotti (52) auf der Bühne. Nach den langen Lockdowns singt er nun auch wieder vor ganz großem Publikum: In Florian Silbereisens "Schlagerbooom" am 23. Oktober (20:15 Uhr, Das Erste). Dort will er sein aktuelles Album "Italian Songbook" vorstellen, das seit 3. September auf dem Markt ist. Am Freitag (22. Oktober) feiert er zudem seinen 52. Geburtstag. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht der Sänger über seinen Autismus, seine gescheiterten Ehen und erklärt, wie intensiv er Sport treibt. Auf die Frage, ob er noch einmal heiraten will, hat der 52-Jährige eine klare Antwort.

Am 23. Oktober treten Sie bei Florian Silbereisens "Schlagerbooom" auf. Wie sehr freuen Sie sich auf die Bühne?

Helmut Lotti: Sehr! Die Bühne ist mein Spielplatz und ich möchte dem Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz mein "Italian Songbook" gerne näherbringen. Es ist auch eine Sendung mit ganz viel Ambiente!

Sind solche Shows für Sie als Autist eine besondere Herausforderung?

Lotti: Überhaupt nicht. Wie ich schon sagte, ist die Bühne mein Spielplatz und dort funktioniert alles eigentlich immer ganz gut!

Sie haben ein Problem mit Small Talk. Bei welchen Themen bleiben Sie am Ball?

Lotti: Sport interessiert mich, Geschichte auch, genauso aktuelle Themen wie die Umwelt, die Natur, die globale Erwärmung sowie psychologische und philosophische Themen. Und natürlich Musik.

In einem Interview haben Sie erklärt, dass Sie in Ihrem privaten Leben oft die falschen Entscheidungen getroffen haben. Gibt es etwas, das Sie bereuen? Was haben Sie aus Ihren gescheiterten Ehen gelernt?

Lotti: Jeder Nachteil hat auch Vorteile, also nein, ich bereue nichts. Aus meinen Ehen habe ich gelernt, dass ich zu mir selbst netter und auch ehrlicher sein sollte.

Mit Marieke van Hooff sind Sie sehr glücklich. Was macht die Beziehung mit ihr so besonders?

Lotti: Sie hat Humor, Intelligenz, Toleranz und Verständnis und nutzt diese Eigenschaften, um mein Herz zu schützen. Und ich versuche das Gleiche bei ihr.

Planen Sie noch einmal zu heiraten?

Lotti: Nein.

Vor drei Jahren haben Sie uns im Interview erzählt, dass Sie intensiv Sport treiben, um Ihre körperliche und mentale Fitness zu erhalten. Ist das heute auch noch so?

Lotti: Ja, ich habe einen Trainingsplan von einem Personal Coach: Radfahren, Laufen, Rudern, Powertraining und gesundes, proteinreiches Essen!

Sie bezeichnen sich in Ihrer Instagram-Bio als "gescheiterten Radfahrer". Warum?

Lotti: Weil ich das bin. Ich wollte Rennradfahrer werden, aber war nicht stark und rücksichtlos genug.

Sie geben gerne Geld für schöne Kleidung aus. Worauf legen Sie dabei Wert?

Lotti: Bühnenkleidung soll doch schick sein und ein bisschen exklusiv. Manschettenknöpfe und Lackschuhe sind für einen Typ wie mich sehr geeignet.

Wie sehr freuen Sie sich schon auf Ihre Tour, die bald startet und Sie auch nach Deutschland führt?

Lotti: Ich freue mich besonders auf meine "Italian Songbook"-Konzerte und habe schon einige Auftritte von etwa anderthalb Stunden mit meiner Rhythmusgruppe und Bläsern gespielt, ganz toll. Aber ich möchte bald wieder mit The Golden Symphonic Orchestra auftreten. Ab 20. November ist es endlich so weit! Dann spiele ich zweimal eine Stunde. Die erste Stunde spiele ich das neue Album und die zweite Stunde meine Hits.

Einen Tag vor Ihrem Liveshow-Auftritt bei Florian Silbereisen feiern Sie Ihren 52. Geburtstag, herzlichen Glückwunsch. Was wünschen Sie sich für Ihr neues Lebensjahr?

Lotti: Eine erfolgreiche Tournee, eine gute Gesundheit und dass es meinen Freunden und meiner Familie weiterhin gut geht.

SpotOnNews

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