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iPad mini Ein Nischenprodukt wird zum Lifestyle-Must-have

Apple spricht mit dem iPad mini eine eher kleine Zielgruppe an.
Apple spricht mit dem iPad mini eine eher kleine Zielgruppe an.
© Apple
Bislang fristete das iPad mini ein eher untergeordnetes Leben in der Familie der Apple-Tablets. Jetzt bekam es eine echte Frischzellenkur.

Es war die Neuerung bei der Apple-Keynote 2021: Das iPad mini der 6. Generation kommt ab sofort in einem komplett neuen Gewand daher. Die Nachrichtenagentur spot on news hatte bereits die Gelegenheit, das neue Tablet aus dem Hause Apple noch vor dem Verkaufsstart zu testen. Seit dem 24. September stehen die Geräte nun auch in den Apple-Stores dieser Welt.

Bei dem Relaunch des kleinsten Vertreters der iPad-Familie setzt Apple vieles auf die Karte Lifestyle, was auch an den erhältlichen Farben erkennbar ist. Neben Space Grau und Polarstern (Weiß) gibt es Rosé und Violett. Gerade letztere beiden haben klar eine weibliche Zielgruppe vor Augen. Nach dem Auspacken besticht das iPad mini auch in der Tat durch das schicke, schlichte Design und die gewohnt starke Verarbeitung von Apple-Produkten.

Design fügt sich ein

Das komplett überarbeitete Design überzeugt und orientiert sich am iPad Pro, dem iPad Air und den aktuellen iPhones. Die eckige Formsprache übernimmt dabei den aktuellen Apple-Look, der bereits seit der 12. Generation in den iPhones aufgegriffen wurde. Damit ist im Prinzip nur das Einsteigermodell des normalen iPads noch nicht im neuen Look angekommen. Auch nicht in der neuesten Version, die parallel zum neuen iPad mini vorgestellt wurde.

Das Liquid-Retina-Display des iPad mini ist im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich angewachsen. Apple nennt es werbewirksam All-Screen-Display. Der 8,3 Zoll große mit 2266 x 1488 Pixel ausgestattete Bildschirm verdrängte den Homebutton. Der findet seinen neuen Platz rechts oben am Gehäuse.

Noch kompakter trotz größeren Bildschirms

Insgesamt sind die Maße zum Vorgängermodell kleiner geworden. Die Breite von 134,8 mm blieb identisch, die 0,2 mm geringere Dicke ist zu vernachlässigen, allerdings die 195,4 statt 203,2 mm Länge fallen durchaus auf. Das iPad mini passt somit auch in Jackentaschen und verschwindet spielend in Clutches, was es vor allem für die Damenwelt noch attraktiver machen dürfte.

Unterhalb des Gehäuses gibt es ebenfalls einige Neuigkeiten: Mit dem A15 Bionic Chip liefert das iPad mini bis zu 80 Prozent schnellere Performance als die vorherige Generation. Außerdem unterstützt das Tablet die 5G-Technologie und ist mit neuen, leistungsstärkeren Kameras ausgestattet. Zum einen eine 12 MP Sensor Ultraweitwinkel-Frontkamera und ein 12 MP Sensor Rückkamera mit Focus Pixeln und einer größeren Blende. Auch der Apple Pencil wird nun unterstützt.

Fazit

In den letzten Jahren wurden die Tablets von vielen Herstellern meist größer. Kleinere Geräte konnten durch mangelnde Leistung oft nicht mit gehobenen Ansprüchen mithalten. In diese Nische drängt sich nun Apple mit seinem neuen iPad mini. Zwar wird die Zielgruppe überschaubar sein, wer allerdings ein kleines Tablet sucht, das mit seiner Performance es durchaus mit größeren Brüdern spielend aufnehmen kann, der kommt nicht um das kleinste Apple-Tablet umher.

Der Preis ist - zumindest für Apple-Verhältnisse - relativ moderat. Los geht es für 549 Euro für das 64 Gigabyte Tablet mit Wi-Fi. Das iPad mini mit 256 Gigabyte und Wi-Fi- plus Cellular-Konnektivität gibt es für 889 Euro. Zum Vergleich: Das neue iPad liegt zwischen 379 und 689 Euro, das iPad Air zwischen 649 und 959 Euro. Die Highend-Lösung aus dem Hause Apple, das iPad Pro, kostet zwischen 879 und 2.409 Euro.

SpotOnNews

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