Riesen-Zoff bei den Trumps: Jetzt schie√üt Ivanka gegen ihren Vater ūüė≥

Der Ton wird sch√§rfer: Noch nie zuvor hat Ivanka Trump ihren Vater Donald so heftig in der √Ėffentlichkeit kritisiert. Warum tut sie das?

Ihr Vater Donald (72) machte Ivanka Trump (36) im M√§rz 2017 offiziell zur Beraterin des US-Pr√§sidenten, mit eigenem B√ľro im Wei√üen Haus. Was er aber m√∂glicherweise etwas untersch√§tzte: Ivanka hat eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein. Sie erstarrt seitdem nicht aus Dankbarkeit in Ehrfurcht vor ihrem Vater, sondern setzt immer wieder kleine Spitzen gegen ihren Vater - auch in der √Ėffentlichkeit. Der bisherige H√∂hepunkt: Bei einer Veranstaltung des Nachrichtenportals Axios in Washington widersprach Ivanka nun ihrem Vater und Chef so deutlich wie noch nie zuvor.

Die Medien, die immer wieder im Fokus der Trumpschen Anfeindungen sind, seien in ihren Augen √ľberhaupt nicht "der Feind des Volkes". Das empfinde sie nicht so, sagte Ivanka in aller Klarheit. Au√üerdem sei die mittlerweile wieder abgeschaffte Familientrennung von illegalen Einwanderern "ein Tiefpunkt" der bisherigen Regierungsarbeit gewesen. Sie sei doch selbst die "Tochter einer Immigrantin", da ihre Mutter Ivana (69) geb√ľrtig aus der damaligen Tschechoslowakei stamme. Kritik an der Politik ihres Vaters, die deutlicher kaum ausfallen k√∂nnte.

Donald Trump versucht Aussagen zu relativieren

Donald Trump versuchte die Aussagen seiner Tochter bereits wieder einzufangen und stellte - nat√ľrlich via Twitter - klar, dass nicht alle Medien der Feind des Volkes seien, sehr wohl aber die Fake News. Allerdings wird es bei einem Versuch bleiben, die inhaltliche Abweichung zwischen Vater und Tochter zu vertuschen. Bereits in der Vergangenheit berichteten US-Medien immer wieder √ľber Unstimmigkeiten mit Ivanka, die im Wei√üen Haus ziemlich einflussreich zu sein scheint.

So soll sie derzeit im Hintergrund unter anderem daf√ľr sorgen, dass der derzeitige Stabschef John Kelly (51) bald entlassen wird, da dieser angeblich negative Informationen √ľber sie und ihren Mann Jared Kushner (37) in den Medien verbreitet haben soll. Wer diesen Machtkampf im Wei√üen Haus gewinnen wird? Da sind sich die Berichterstatter aus Washington einig: Ivanka Trump, die angeblich bereits Nick Ayers (35), den derzeitigen Stabschef von Vizepr√§sident Mike Pence (59), als Nachfolger in Stellung gebracht haben soll.

Was treibt Ivanka Trump an?

Liegt darin auch der Hund f√ľr die nun erfolgte Breitseite gegen ihren Vater begraben? Hat sie ihn aus Kalk√ľl in der √Ėffentlichkeit br√ľskiert, um zu zeigen, welche Macht sie auch √ľber ihn hat? Oder entspricht es einfach ihrem Naturell, ihre Meinung ohne Filter kund zu tun? Fakt ist: Sie ist auf den Job im Wei√üen Haus alles andere als angewiesen und hat im Prinzip nichts zu verlieren. Auch wenn sie vor wenigen Tagen bekannt gab, ihr Modelabel einzustampfen, kann sie √ľber ein fast schon astronomisches Verm√∂gen verf√ľgen.

Wie bei allen US-Regierungsmitarbeitern √ľblich, wurden ihre finanziellen Verh√§ltnisse √∂ffentlich gemacht. Jared Kushner und Ivanka Trump k√∂nnen auf ein knapp 700 Millionen Euro schweres Imperium zur√ľckgreifen, falls sie ihre Beraterfunktionen einmal verlieren sollten.

Geld ist also definitiv nicht die Triebfeder ihrer Motivation: Freiwillig verzichtete sie außerdem auf eine Verbeamtung und auch auf ihr Gehalt als Beraterin, da sie "die Bedenken von Kritikern zur Kenntnis genommen" habe. Bleibt nun nur noch zu klären, ob es Ivanka wirklich um die Sache geht oder um noch mehr Einfluss. Die nächsten Tage und Wochen werden es vielleicht zeigen. Es bleibt in jedem Fall spannend im Weißen Haus in Washington.

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