Jan Hofer: So kam es zu seinem Schwächeanfall in der "Tagesschau"

Jan Hofer ist es unangenehm, dass er im TV einen Schwächeanfall hatte: "So etwas sollte nicht passieren, weil es sehr persönlich ist."

Jan Hofers (70) Schwächeanfall hat viele Menschen berührt: "Die Tagesschau hat nie in ihrer Geschichte so viele positive Rückmeldungen erhalten wie nach diesem Vorfall", verriet der Chefsprecher im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ): "Die Menschen haben sich erkundigt und gute Besserung gewünscht." Auf der anderen Seite sei es nicht angenehm, dass solch ein Vorfall öffentlich zu sehen sei, erklärte er weiter: "So etwas sollte nicht passieren, weil es sehr persönlich ist".

Zudem sagte Hofer über seinen Schwächeanfall, er sei selbst schuld daran gewesen, weil er nach einer Keiminfektion zu früh wieder gearbeitet habe. "Vielleicht wollte ich auch nicht einsehen, dass wir alle nicht jünger werden." Der Vorfall ereignete sich im März 2019. Hofer wirkte beim Verlesen der 20-Uhr-Nachrichten angeschlagen, hatte sich in der Live-Sendung mehrmals versprochen und Halt am Tisch gesucht. Die abschließende Moderation nach dem Wetter war ihm nicht mehr möglich. Das Erste reagierte, nach wenigen Sekunden wurde der Bildschirm schwarz, die "Tagesschau" abgebrochen und der direkte Start des nachfolgenden Krimis eingeleitet.

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"Man kann das nicht lernen"

Über seinen Job als Nachrichtensprecher erklärte Jan Hofer in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", man könne das nicht lernen. Und er fügte hinzu: "Ohne Eitelkeit im positiven Sinne könnte man diesen Job gar nicht machen." Er meine "nicht Überheblichkeit, sondern eine gesunde Mischung aus Präsenz, ein bisschen Exhibitionismus und Auf-dem-Boden-Bleiben".

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