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Jean-Paul Belmondo Frankreich verabschiedet sich von der Schauspiel-Größe

Jean-Paul Belmondos Sarg wurde in seiner Heimatstadt Paris aufgebahrt.
Jean-Paul Belmondos Sarg wurde in seiner Heimatstadt Paris aufgebahrt.
© imago/IP3press
Mit einer staatsmännischen Trauerfeier wurde dem Schauspieler Jean-Paul Belmondo in seiner Heimatstadt Paris die letzte Ehre erwiesen.

Bei einer öffentlichen Trauerfeier in und um den Ehrenhof des Invalidendoms in Paris haben sich Familienmitglieder, Weggefährten und unzählige Bewunderer eingefunden, um dem verstorbenen Jean-Paul Belmondo (1933-2021) die letzte Ehre zu erweisen. Unter den namhaften Trauergästen befanden sich unter anderem der ehemalige Präsident Frankreichs, François Hollande (67), sowie der amtierende, Emmanuel Macron (43). Letzterer hielt eine Trauerrede auf das verstorbene "As der Asse".

Zu der Zeremonie erschienen auch zahlreiche Schauspielkollegen und -kolleginnen von Belmondo, etwa Alain Delon (85), Jean Dujardin (49), Marion Cottilard (45) und Sami Naceri (60), um nur einige zu nennen. Der französische Charaktermime war am vergangenen Montag (6. September) im Alter von 88 Jahren verstorben.

Ab den 60ern ein Superstar

Den Durchbruch schaffte Belmondo 1960 in "Außer Atem" von Regisseur Jean-Luc Godard (90), fünf Jahre später gelang dem Duo mit "Elf Uhr nachts" (1965) ein weiterer großer Erfolg. 1989 erhielt der Schauspieler für seine Rolle in "Der Löwe" (1988) den César, den wichtigsten französischen Filmpreis, in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller".

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