Beginnt Ihr Stress im Kopf?

Keine Frage, heutzutage wird einem im Job viel abverlangt. Wahrscheinlich müssen Sie sich voll einsetzen, belastbar und gleichzeitig flexibel sein? Grund genug, um sich gestresst zu fühlen. Aber trotzdem: Eine Hauptursache für Stress liegt in uns selbst, in unseren Gedanken, Erwartungen und Einstellungen. Testen Sie, wie sehr Sie sich Ihren Stress selbst machen.

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Sie haben eine wichtige Besprechung mit einem neuen Kunden. Ausgerechnet auf dem Weg dorthin stecken Sie unerwartet im Stau. Nichts geht mehr, die Uhr tickt. Ihnen ist klar, dass Sie viel zu spät kommen werden. Wie fühlen Sie sich?

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Viele Frauen wollen mächtig nach oben. Ihre Freundin ist so eine, ehrgeizig und erfolgshungrig. Sie ist davon überzeugt: "Wenn ich es schaffen will, muss ich besser sein als die anderen." Was sagen Sie ihr?

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Sie arbeiten als Brokerin an der Wallstreet. Durch Ihre Schuld ist Ihren Kunden ein beträchtlicher Verlust entstanden. Klar, dass die darüber nicht gerade erfreut sind. Und wie gehen Sie selbst damit um?

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Sie arbeiten mit einer Kollegin zusammen. In letzter Zeit ist sie gereizt, unkonzentriert und verpatzt gemeinsame Projekte. Wie gehen Sie damit um?

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Sie sind der kreative Kopf einer Werbeagentur. Dass Ihre letzte Kampagne ein Flop wurde, lag wirklich nicht an Ihnen. Trotzdem schiebt man Ihnen die ganze Verantwortung dafür in die Schuhe. Wie verhalten Sie sich?

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Ihr zwölfjähriger Sohn hat im Kaufhaus eine CD geklaut und ist dabei erwischt worden. Wie reagieren Sie ?

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Im Supermarkt warten Sie in einer Schlange an der Kasse. Sie stehen nicht besonders unter Zeitdruck. Die Kassiererin tippt in aller Seelenruhe die Preise ein und schwatzt nebenbei noch ein bisschen mit ihrer Kollegin. Was geht in Ihnen vor?

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Wenn Sie sich mit anderen Frauen in bezug auf Attraktivität und Persönlichkeit vergleichen, wie schneiden Sie dann ab?

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Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Sie pausenlos innere Selbstgespräche führen? Tun wir alle! Und wie häufig denken Sie dabei Sätze wie "Das schaffe ich ja doch nicht", "Um mich kümmmert sich keiner", "Immer muss ich alles machen", "Das lerne ich nie"?

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Wie ging es Ihnen heute morgen, als Ihr Wecker klingelte?

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Bitte denken Sie an die letzte größere Aufgabe, die Sie zu bewältigen hatten. Wie haben Sie sie abgeschlossen?

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Selbstbewusstsein schlägt Stress Ihre relaxte innere Einstellung bietet ein hervorragende Abwehr gegen Stress. Sie leiden weder unter übertriebenen Selbstzweifeln, noch lassen Sie sich durch Kritik unter Druck setzen. Hinzu kommt, dass Sie Ihre Person nicht total mit Ihrer Leistung identifizieren. Sie wissen, dass Sie auch dann etwas wert sind, wenn Ihnen mal ein Fehler unterläuft. Diese Einstellung macht Sie stressfreier und führt darüberhinaus sogar meist schneller zum Erfolg. Psychologen haben nämlich herausgefunden, dass man mit einer sogenannten "mittleren Motivation" bessere Ergebnisse erzielt, als wenn man sich ehrgeizig darum bemüht, perfekt zu sein. Um es auf den Punkt zu bringen: Ihr Selbstbewusstsein ist Ihr bestes Mittel gegen Stress. Allerdings sollten Sie es nicht bis zur Gleichgültigkeit gegenüber möglichen Konsequenzen steigern. Das würde Ihnen auf die Dauer dann doch Stress bereiten.
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Bewusste Einstellung entspannt Ihnen ist die innere Stimme gut vertraut, die Sie zu Höchstleistungen anspornen möchte, und die Sie immer dann gnadenlos niedermachen will, wenn mal etwas schiefgegangen ist. Zum Glück weisen Sie sie meist in die Schranken. Sie warten lieber erst einmal ab, bevor Sie sich so richtig aufregen oder beruhigen sich damit, dass schließlich nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. Diese relativ entspannte Haltung gelingt Ihnen jedoch nur, wenn Sie bewusst darauf achten. Sobald Sie nicht aufpassen, kann es passieren, dass Ihre Umwelt Sie in die Verteidigung drängt. Dann legen Sie z.B. mehr Tempo vor, als für Sie gut ist oder reagieren empfindlich auf Vorhaltungen. Wenn Sie sich von vornherein gegen negative Beeinflussung wappnen, werden Sie in diesem Punkt stabiler und sind damit noch besser vor Stress geschützt.
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Der Druck beginnt im Kopf "Stress beginnt im Kopf" - diese Formel hat für Sie besondere Gültigkeit. Allzuleicht fangen Sie sich im Netz Ihrer eigenen Ansprüche und machen sich auf diese Weise selbst fertig. Sie versuchen immer, Ihr Bestes zu geben, und setzen sich voll ein. Das ist zwar lobenswert, aber nicht ungefährlich, denn mit Ihrem Wunsch nach Perfektion verkrampfen Sie sich. Falls Sie nicht schaffen, was Sie sich vorgenommen haben, oder Ihnen mal ein Fehler unterläuft, werten Sie das gleich als persönliche Niederlage. In diese Kerbe können dann auch Ihre Mitmenschen schlagen. Ablehnung, Kritik und verstärkte Anforderungen treffen bei Ihnen auf fruchtbaren Boden. Seien Sie nachsichtiger und geduldiger mit sich, versuchen Sie es lieber mit dem Motto: "Gut ist gut genug!".
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