Die große Talentschmiede auf BYM.de

Wir haben junge Kreative aus den Bereichen Mode, Design, Fotografie, Illustration und Film aufgerufen, uns ihre Arbeiten zu schicken. In unserer großen BYM.de-Talentschmiede stellen wir regelmäßig Arbeiten vor - eure Arbeiten! Diesmal: Illustratorin Dorothea Huber

Wir haben euch dazu aufgerufen, uns eure kreativen Arbeiten aus den Bereichen Mode, Film, Fotografie und Design zukommen zu lassen. Denn Brigitte Young Miss gibt jungen Kreativen eine Plattform, auf der sie ihre Arbeiten veröffentlichen können.

Wir haben viele tolle Einsendungen bekommen und stellen euch hier regelmäßig einen jungen, ganz besonders kreativen Menschen und seine Arbeit vor. Dieses Mal: Illustratorin Doro Huber.

Auch ihr seid kreativ und möchtet eure Arbeiten auf BYM.de veröffentlichen? Dann nichts wie los! Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr HIER

Illustratorin Doro Huber

Dorothea Huber, genannt Doro, ist 29 Jahre alt und hat Kommunikationsdesign in Hildesheim studiert. Seit 2008 arbeitet sie als freiberufliche Grafikdesignerin und Illustratorin, vorwiegens für Zeitschriften und Verlage. Im letzten Jahr erschien bei der Büchergilde Gutenberg Alexandre Dumas' "Kapitän Pamphile" mit 28 Illustrationen von Doro. Sie illustriert für diverse Zeitschriften wie Le Monde diplomatique, Missy Magazine, das Magazin und die BRIGITTE. Ihre Arbeiten wurden unter anderem vom "Art Directors Club", einem Club aus derzeit 563 führenden Kreativen aus den Bereichen Werbung, Wort, Bild, Design, Editorial, Fotografie, Illustration, Funk, Film, interaktive Medien und räumliche Inszenierung, ausgezeichnet.

Im Moment entwirft Doro Buchlayouts für Langenscheidt und arbeitet für mehrere kleine Unternehmen als Grafikdesignerin und an einem freien Buchprojekt.

Warum hat sich Doro für den Beruf der Illustratorin entschieden?

"Zunächst konnte ich mir auch einen sozialen Beruf ganz gut vorstellen, woraufhin ich ein Psychologiestudium begonnen habe, um dann schnell zu merken, dass ich meinem kreativen Tatendrang einfach nachgeben muss. Ich habe eigentlich immer unglaublich viel und gerne gezeichnet - und es ist schön für mich, mit meinen Bildern viele Menschen erreichen zu können."

Woher nimmt sie ihre Inspiration?

"Es ist sehr wichtig, möglichst viel Input zu bekommen, egal welcher Art. Eine entscheidende Rolle spielen dabei sicherlich Ausstellungen und Arbeiten anderer Illustratoren oder Künstler, aber auch ganz alltägliche Erlebnisse oder Begebenheiten können sehr inspirierend für mich sein. Menschen spielen in meinen Bildern eine zentrale Rolle - oft beobachte ich zufällig irgendwelche absurden Szenen oder stoße auf komische Kleinigkeiten, die mich inspirieren (was in Neukölln nicht gerade selten vorkommt)."

Was ist Doros größter Traum?

"Spontan würde ich sagen: Wenn sich der Schwer-punkt meiner Arbeit noch etwas mehr auf den illustrativen Bereich verlagern würde, obwohl ich letztendlich die Kombination aus Grafikdesign und Illustration, also aus tendenziell etwas konzeptionelleren Projekten im Bereich Grafikdesign und der relativ intuitiven und freien Arbeit als Illustratorin, sehr bereichernd finde. Irgendwann, in ferner, ferner Zukunft, würde ich gern ein Backpacker-Hostel im Allgäu aufmachen! Im Moment bin ich mit meinem Beruf aber sehr zufrieden."

Noch mehr Illustrationen von Doro findet ihr auf ihrer Website www.dorohuber.de. Auch die hat sie selbstverständlich selbst illsutriert!

Auf der nächsten Seite: Modedesignerin Irene Luft

Modedesignerin Irene Luft: "Philosophy of Earthly Structures "

Ihre Ausbildung zur Schneiderin hat Irene in einer Couture-Schneiderei gemacht. Später besuchte sie dann die Meisterschule für Mode in München, um dort ihren Abschluss als Entwurfs-Direktrice zu machen. Es folgte ein Modedesign-Studium an der Akademie Mode und Design (AMD) in München. "Schon bevor ich überhaupt mein Diplom in der Hand hatte, konnte ich bereits im schönen Ostwestfalen als Modedesignerin arbeiten, allerdings hat es mich sehr schnell wieder ins schöne München gezogen. Seitdem arbeite ich für Rena Lange und habe auch fast zeitgleich begonnen, mein eigenes Label aufzubauen. Anfang 2009 habe ich dann zum ersten Mal meine Kollektion auf der PREMIUM in Berlin präsentiert und kurz darauf waren einige meiner Abendkleider, die ich speziell für Germany's Next Topmodel entworfen hatte, in der fünften Folge der diesjährigen Staffel zusehen. Bis jetzt ist es immer noch das Größte für mich, wenn ich ein Kleidungsstück, das ich entworfen habe, irgendwo im Internet oder in einer Zeitschrift entdecke."

Im Moment arbeitet Irene an ihrer zweiten Kollektion. "Momentan besteht die größte Herausforderung darin, Einzelhändler zu finden, die meine Kollektionsteile kaufen. Leider muss ich im Moment dafür mehr Zeit verwenden, als es mir lieb ist. Oft würde ich diese Zeit lieber hinter meiner Nähmaschine, an meiner Schneiderbüste oder am Zeichenblock verbringen, um an meiner Kollektion zu arbeiten. Allerdings bringt einem selbst die ausgereifteste Kollektion nichts, wenn man diese am Schluss nicht verkaufen kann."

Woher bekommt Irene ihre Inspiration?

"Da habe ich eigentlich gar kein System. Ab und an sehe ich etwas, das mich interessiert oder ich finde im Internet etwas, das ich besonders spannend finde. Aber ab und zu sitze ich da und mache einfach etwas, spiele herum und probiere neue Dinge aus. Wenn ich dann zufrieden bin, zeige ich meine Ideen Freunden, Bekannten und / oder meiner Familie und frage sie nach ihrer Meinung. Und ab und zu findet sich dann ein Thema ganz von selbst."

Was ist ihr größter Traum?

"Momentan lebe ich meinen Traum, ich mache meine eigenen Kollektionen! Jetzt möchte ich nur noch im Urlaub meine eigenen Sachen kaufen können."

Wo sieht sie sich in zehn Jahren?

"In einem größerem Studio, vielleicht mit ein paar Angestellten. Vielleicht ergibt sich dann ja auch mal die Möglichkeit, dass ich mir ein Wochenende freinehmen kann. Das ist aber nicht zwingend notwendig!"

Auf der nächsten Seite: Modedesignerin Janine Dirscherl: "Das süße Leben"

Das Deckblatt von Janines Dimplomarbeit

Modedesignerin Janine Dirscherl: "Das süße Leben"

Janine Dirscherl ist 26 Jahre alt und studierte Modedesign an der Internationalen Modeschule Esmod in München. Ihr Diplom machte sie in Modelism und Stylism sowie in Modedesign. Derzeit arbeitet sie in München bei der "Marion Heinrich GmbH" im Einzelhandel und ist dort seit Kurzem für den neuen Store "Marion by Marion Heinrich" verantwortlich. Die Kollektion mit dem Titel "Das süße Leben" entwarf und realisierte sie an der Esmod.

Die Kollektion "Das süße Leben":

Das Lebensgefühl der 60er, die Eleganz und die Damenhaftigkeit der damaligen Zeit waren es, die Janine zu dieser Kollektion inspirierten. Mit ihr möchte Janine erfolgreiche, weltoffene Frauen ansprechen, die genau wissen, was sie wollen. Sie sind modern, visionär, stilsicher und aufgeschlossen.

Durch feminine Mode drücken sie ihre Persönlichkeit aus. Ein klein wenig Stolz, Anmut, Exklusivität und Eleganz dürfen da nicht fehlen! Exklusivität spiegelt sich auch in der Auswahl der Materialien wieder. Hochwertige Stoffe wie Seide, Kaschmir, Spitze und Brokate wurden mit Swarowski-Steinen veredelt, das Farbschema reicht von elegantem Schwarz über reines, edles Weiß bis hin zu ausgeglichenem Petrol.

Ihr Traum?

"Mein größter Traum ist es, mein eigenes Label zu gründen und meine eigenen Kollektionen zu entwerfen. Auch würde es mir sehr gefallen, wieder im Bereich Design zu arbeiten. Ein weiterer großer Traum ist, in einem Atelier eines großen Designers, bei Elie Saab, Valentino oder Versace, arbeiten zu dürfen. Leider ist es momentan sehr schwierig, in diesem Bereich einen Job zu finden.

Gerne würde ich es mit einem meiner Kleider in eine Modestrecke eines Magazines schaffen. Den Traum, an der Esmod zu studieren, konnte ich mir verwirklichen und ich hoffe, dass auch die anderen Träume irgendwann in Erfüllung gehen werden."

Auf der nächsten Seite: Modejournastin Anika Apenbrink: "I got a Meeting in the Ladies' Room"

Modejournalistin Anika Apenbrink: "I got a Meeting in the Ladies' Room"

Anika ist 27 Jahre alt und hat im Dezember ihr Studium im Fach Modejourna-lismus/Medien-kommunikation an der Akademie Mode und Design (AMD) in Hamburg abgeschlossen. Die Fotostrecke "I got a Meeting in the Ladies' Room war Teil ihrer Abschlussarbeit. 2005 hat sie bereits ein Studium zur Grafik-Designerin erfolgreich abgeschlossen.

Zur Zeit hält sie sich mit Freelance-Jobs über Wasser, schreibt aber fleißig Bewerbungen, um einen Job in New York im Mode-PR-Bereich oder als Fashion Editorial Assistant zu bekommen.

Ihr Traum? "Ein Visum für die USA - ein Jobangebot in New York! Einen Job, für den es sich lohnt, jeden Tag aufzustehen, der Spaß macht, der mich fordert, mich erfüllt und mich jeden Tag besser werden lässt in dem, was ich tue. Allerdings ist das alles nicht so einfach. Einen Sponsor zu finden, der mir ein Visum finanziert, ist wirklich schwer."

Anika über ihre Modestrecke:

"Man befindet sich auf einer coolen New Yorker Szene-Party, die Leute feiern ausgelassen, es wird getrunken und viel gelacht, die Tanzfläche bebt. Doch Frau kennt das: Viel Zeit wird auf der Damentoilette verbracht. Warum? Weil dort die Themen am spannendsten sind. Frau ist unter sich. Hier kann Frau einen Moment durchatmen und mit der Freundin den Abend durchsprechen. Hast du Sam gesehen in ihrem Outfit? Oder: Der süße attraktive Typ im blauen Shirt, ich wünschte ich könnte ihn nach seiner Nummer Fragen! Es wird gepudert. Der Lippenstift nachgezogen und das Outfit zurechtgezupft. Ja, so sind wir und es war an der Zeit, diesem weiblichen Phänomen eine eigene Modestrecke zu widmen!" ...

"Gewidmet ist die Strecke auch Klymaxx, einer weiblichen Urban-/Funk-Band aus Kalifornien, die 1984 einen Hit mit dem Song "Meeting in a Ladies Room" landeten".

Die Produktion fand in New York statt. Beim Styling war es mir wichtig, coole, junge Partyoutfits zu zeigen. Vor allem aber auch tragbare Mode. Sehr wichtig waren mir bei den Outfits die Stumpfhosen. Ich bin davon überzeugt, dass man jedes noch so langweilige Outfit mit einer peppigen Strumpfhose, Leggings oder Stay-Ups aufwerten kann. Die Farbe spielte hier natürlich auch eine Hauptrolle. Bunt sollten sie sein und ausgefallen. Die Zerschlissene ist sogar eine Eigenkreation von mir und auch die Armstulpen waren eigentlich einmal Stay-Upps. Leicht nachzumachen und absolut mode-wirksam."

"Ich habe Outfits gewählt, die sehr unterschiedlich sind und dennoch wunderbar als Partymode funktionieren. Vintage-Pullover zu Spitzenleggings, U-Boot-Blumenprint-Shirt zu V-Ausschnitt-Weste, Flower-Blazer zum sportlichen Catsuit, dazwischen ein in der Trendfarbe Lila gehaltenes Designerkleid von Herver Leger. Ich wollte zwei ganz unterschiedliche Typen von Frauen zeigen. Auch wollte ich nicht mit professionellen Models arbeiten, denn solche Fotostrecken erscheinen mir immer etwas unwahr. Ich wollte Nähe schaffen."

Hier geht's zu Anika's Fotostrecke I got a Meeting in the Ladies' Room
Auch ihr seid kreativ und möchtet eure Arbeiten auf BYM.de veröffentlichen? Dann nichts wie los! Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr HIER

Die BYM.de-Talentschmiede - Macht mit!

Ihr habt eine Modestrecke für das Examen produziert, einen Film für eure Zwischenprüfung gedreht oder tolle Illustrationen eurer neusten Entwürfe gemacht und jetzt wisst ihr nicht, wohin damit? BYM.de bietet jungen Kreativen aus den Bereichen Mode, Design, Kunst, Fotografie und Film die Möglichkeit, ihre Werke zu veröffentlichen: in der neuen BYM.de-Talentschmiede!

Ihr wollt eure Arbeiten auf BYM.de veröffentlichen? Dann schickt uns eine Email mit den folgenden Angaben

an mail@bym.de!

Wir wählen die besten Arbeiten aus und veröffentlichen sie in unserer Talentschmiede.

Wir freuen uns auf eure Post!

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