Diese 7 Worte schaden eurer Karriere

Oft unterschätzen wir die Macht der Sprache, dabei beeinflusst sie unsere Wirkung auf andere - auch im Job. Diese 7 Worte schaden eurer Karriere.

Aber

Diese vier Buchstaben haben es in sich, denn das kleine Wörtchen "aber" löscht alles Positive, was im vorausgegangenen Hauptsatz erwähnt wurde: "XY habe ich geschafft, aber ...", "Das kann ich gerne machen, aber ...". Dein Gegenüber wird sich nur die Einschränkung merken.

Wenn ihr eine Einschränkung machen müsst, sagt lieber: "Das habe ich noch nicht geschafft." Das Wort "noch" wirkt positiv, zuversichtlich und motiviert - es meint: "Mit etwas mehr Zeit schaffe ich das."

Entschuldigung

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Für einen Fehler sollte man sich selbstverständlich immer entschuldigen. Doch insbesondere Frauen neigen dazu, sich ständig für Dinge zu entschuldigen, für die es keiner Entschuldigung bedarf. Dadurch wirken wir auf Kollegen negativ.

Ebenso kontraproduktiv ist es, sich im Voraus entschuldigen. Oft merken wir gar nicht, dass wir einen Satz völlig unnötig mit "Entschuldigung, dass ..." einleiten. Dadurch entwerten wir auch Aussagen, die eigentlich etwas Positives meinen - und wirken auf andere unsicher.

Tipp: Beobachtet euch selbst, in welchen Situationen ihr euch entschuldigt - und überlegt, ob die Entschuldigung überhaupt nötig war.

Versuchen

"Ich kann es ja mal versuchen." - nichts da! Wenn du etwas versuchst, tust du etwas. Also sag lieber: "Ich mache das." Denn das Wort "versuchen" impliziert, dass du dir etwas nicht zutraust. Sprich lieber von Zielen: "Mein Ziel ist es, XY zu erreichen."- klingt doch gleich souveräner, oder?

Egal

Egal ist egal - dieses Wort nutzt niemandem etwas, also verbann es aus deinem Wortschatz! Versuche dir immer eine Meinung zu etwas zu bilden oder dir zumindest Gründe zu überlegen, warum dir ein Urteil schwerfällt. Wer "mir egal" sagt, drückt sich um einen Entscheidungsprozess - und raubt sich selbst sein Mitspracherecht. Doch nur, wenn wir aktiv mitgestalten, nehmen uns auch die Entscheidungsträger im Unternehmen wahr.

Müssen

Wer etwas "muss", macht sich unnötig klein, setzt sich selbst unter Druck und demotiviert sich. Besser: "Ich will / möchte / werde ..." - Damit umgeht ihr das Gefühl, fremdgesteuert zu sein.

Irgendwann

Statt sich hinter unbestimmten Worten wie "irgendwann" oder "vielleicht" zu verstecken, versucht lieber, die Voraussetzungen zu definieren, die gegeben sein müssen, um etwas zu erreichen und voranzukommen: "Sobald / Falls / wenn X getan ist, kann ich Y erledigen." Wenn ihr den Grund kennt, der euch an der Umsetzung einer Aufgabe hindert, könnt ihr auch gezielter an einer Lösung arbeiten.

Gut

Wenn du nach deiner Meinung gefragt wirst oder etwas vorstellst, meide schwammige Adjektive wie "gut" oder "nett", die alles Mögliche bedeuten können und nicht besonders prägnant sind. Überlege dir lieber, warum dir etwas gefällt (oder auch nicht) - dann bleibt dein Feedback anderen besser im Gedächtnis.

Kommentare

Kommentare

    Unsere Empfehlungen

    Guten Morgen, Welt!

    Guten Morgen, Welt!

    Wir servieren euch täglich Trends, Top-Stories und kuriose Netzfundstücke zum Frühstück! 

    Brigitte-Newsletter

    Brigitte-Newsletter

    Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.

    Diesen Inhalt per E-Mail versenden

    Diese 7 Worte schaden eurer Karriere

    Oft unterschätzen wir die Macht der Sprache, dabei beeinflusst sie unsere Wirkung auf andere - auch im Job. Diese 7 Worte schaden eurer Karriere.

    Du kannst mehrere E-Mail-Adressen mit Komma getrennt eingeben

    E-Mail wurde versendet
    Deine Mail konnte leider nicht versendet werden